Rolemaster - Die fallenden Würfel

Kapitel 57: Eine Wiese, ein Basilisk und eine Knochentreppe

Gibt es auf der untersten Ebene der Verdammnis ein Datum? Unterste Ebene der Verdammnis
Nach der erfolgreichen Flucht aus dem eingestürzten Labyrinth erwacht die Gruppe in einem unterirdischen Garten mit magischer Beleuchtung. Sträuche, Bäume und Pflanzen säumen die Lichtung, allerdings ist Nahrung recht rar, aber zumindest der Pixie findet eigenartige Beeren, die zwar nicht schmecken, aber durchaus nahrhaft sind. Bei der Suche nach diesen Beeren findet der Pixie eine Statue eines vollgerüsteten Mannes. Tirdas sammelt Reisig um ein Feuer zu entfachen, während de anderen nach Wasser suchen. Dabei stoßen Segrima und der Pixie auf eine behauene Mauer, an der der Pixie nach oben klettert und eine weitere Staute entdeckt. Eine weitere Statue wird auch von Tirdas entdeckt und in Augenschein genommen. Segirma befingert ebenso eine Statue und ist von der Arbeit der Steinmetze voll auf begeistert. Diese Begeisterung schildert sie aufgeregt dem Kronk welcher sichtlich unbeeindruckt bleibt. Tirdas bricht von der Statue einige filigrane Bartstoppeln ab und ist darüber sichtlich verwundert. Auf dem Weg zu der anderen Statue findet der Kronk Spuren von herausgerissenem Gras und beschließt dieser Spur zu folgen. Diese endet jedoch am Lager der Gruppe, wo Chinta sitzt und sich aus irgendetwas Grünem irgendetwas Grünes flechtet. Der Nabel der Göttin liegt neben ihr und wird auch nicht weiter beachtet. Man kommt auf das Wasserproblem zu sprechen und erfährt von Chinta, dass sie Wasser herbeizaubern kann, vorauf hin man ihr die leeren Trinkschläuche reicht und diese dann mit Wasser gefüllt werden. Während sich die Zwerge und der Pixie über Haarwuchs unterhalten äußert Lewelljen seine Vermutung, dass hier ein medusaähnliches Wesen hausen muss, da er die Statuen für in Stein verwandelte Menschen hält. Zudem erkennt Lewelljen, dass Chintas Zeichen nicht mehr auf ihrer Haut sind, sondern auf den Nabel der Göttin übergegangen sind.

Man erzählt sich allerhand wichtiges und unwichtiges. Zum einen geht es um das vorletzte Werk eines mächtigen Erzmagiers der Haradrim, dem Erzmagier Rasul Aikaf, welches als sehr gefährlich eingestuft wurde und über den Vergleich der Brüste aller weiblichen Gruppenmitglieder. Die sichtlich frustriete Chinta zeigt schließlich auf ein Tor und meint, dass dahinter eine Treppe wäre, die nach oben führen würde. Lewelljen, der sich mal wieder aus allem herausgehalten hatte beschließt mit dem Nabel der Göttin Essen herbeizuzaubern. Doch der Zauber misslingt und er frittiert sich damit sein Gehirn. Tirdas und Chinta wecken den gescheiterten Magier wieder auf, welcher augenblicklich „Der Abscheuliche kommt vor die Stadt! Er kommt sie holen!“ schreit. Die Gruppe zuckt mit den Schultern und gibt Chinta zwei Wurfmesser und einen Umhang, damit die Nackte nicht mehr nackt ist. Schließlich gehen alle zu der aus Bronze bestehenden doppelflügeligen Tür. Der Elb prüft und meint, dass auf dieser Tür ein Zauber von der anderen Seite gewirkt wird. Der Kronk ignoriert diese Worte und stößt die Tür auf. Der Kronk, Segrima, der Pixie, welcher von Tirdas auf dessen Augenhöhe gehalten wurde, betreten den Raum. Dieser Raum ist in ein rötliches Licht getaucht und man kann ein großes Wesen erkennen. Als der Pixie schwer wie Stein wird drängen die Helden zurück.

Stimme aus dem Off: Nur einmal auf mich hören hilft Pixieleben zu retten!“

Tirdas stellt den Pixie ab, der Kronk und Segrima greifen das Wesen an, ohne es dabei anzuschauen. Die Gruppe drischt und hackt auf das Wesen ein, allerdings nur mit mäßigem Erfolg. Chinta zieht derweil den Pixie aus der Gefahrenzone. Schließlich erzielt der Kronk einen kritischen Treffer und das Wesen, was sich als Basilisk herausstellt strauchelt. Segrima holt eine Decke hervor und verdeckt auf recht eindrucksvolle Art die Augen des Wesens. Der Kronk schlägt zu, Lewelljen lässt einen Feuerstrahl auf das Wesen niedergehen. Am Ende ist das Vieh tot und die Gruppe noch am Leben.

Chinta befreit den Pixie aus dem Stein, dieser hatte eine Vision von einem Raum voller Knochen, Drachen, Menschen und seltsamen Krabbenviechern. Der Pixie ist sichtlich verstört über das Gesehene. Der Kronk beschließt die anderen beiden Statuen aus ihrem steinernen Gefängnis zu befreien, während Segrima sich den Raum vom Basiliken näher anschaut. Dabei findet sie eine Knochenhalde, die rasch ansteigt. Die Knochen sind von beiden Seiten einer hohen Mauer mit Reliefs eingefasst. Die Reliefs zeigen Gottheiten, denen man Opfer darbringt. Eine Darstellung ist blutiger als die andere. Zudem scheint aus diesen Reliefs ein rötliches Licht, welches den Raum auf seltsame Weise beleuchtet. Am Anfang der Knochenrampe wühlt die Zwergin etwas herum und findet einen Lederwams, welcher vermutlich Chinta passen könnte, sowie einen silbernen Gürtel, den sie sich selbst umbindet. Tirdas beginnt derweil den Basilisken zu zerlegen. Lewelljen hat Interesse an verschiedenen Körperflüssigkeiten und der Kronk an den Krallen des Viehs bekundet. Segrima bereites aus dem gewonnenen Fleisch etwas Nahrung zu. Sie nennt das Gericht „Basilisk á la Segrima“. Die Gruppe isst sich ordentlich satt und rastet ein wenig. Schließlich geht Segrima zu dem toten Basilisken und trennt den Schnabel ab, geht auf eine der Statuen zu und tockt mit dem Schnabel gegen den Stein, doch nichts passiert. Lewelljen versucht es seinerseits mit der Tränen- und Speichelflüssigkeit, doch auch hier rührt sich nichts. Man beschließt sich zur Ruhe zu begeben. Tiras, Segrima und der Pixie übernehmen die erste Nachtwache, Lewelljen die zweite. Nichts passiert.

2,43 sec nach Sonnenaufgang, unterste Ebene der Verdammnis
Tirdas erwacht und beginnt wie ein kleines Kind an zu schreien, dass er was zu Essen haben will. Segrima macht sich daran etwas vom Basilisken zu zubereiten. Während des Frühstücks erhebt Segrima Anspruch auf alle Wertgegenstände, die die drei Statuen bei sich tragen. Chinta beginnt einen Zauber auf eine der Statuen zu wirken, doch sie scheitert. „Was kannst Du eigentlich?“ fragt daraufhin die Zwergin und erntet böse Blicke. Nach einer kurzen Zeit meinte Chinta, dass der Zauber, der auf die Statue gewirkt wurde bereits zulange ruhte, als dass man ihn aufheben hätte können. Chinta wirkt den Zauber auf eine andere Statue und ist erfolgreich. Der Mensch, ein südlicher Haradrim beginnt zu schreien, wird aber von Tirdas umgeworfen und entwaffnet. Dieser beruhigt sich etwas und bekommt von Segrima etwas zu Essen und Kitzeleinheiten vom Pixie. Man befragt den Haradrim, welcher sich als „Achmut Iben Saruk“ vorstellt. Er sei mit 12 anderen Männern die Treppe hinabgestiegen, welche plötzlich erschienen war, um nach einem Prinzen zu suchen. Derweil versucht Chinta die zweite Statue zum Leben zu erwecken, scheitert jedoch. Es stellt sich heraus, dass diese Statue ein Jusuf sei. Die Gruppe fragt Achmut nach dem Prinzen und wie er gekleidet sei. Mit etwas Unbehagen teilt diueser mit, dass der Prinz mit Frauenbekleidung unterwegs war, da dies alles während einer Theatervorstellung passiert sei. Das Stück handelte wohl von einer alten Legende aus dem Reich Taramenet. Dabei spielte der Prinz eine Prinzessin, die den Untergang ihrer Welt sehen konnte und sich selbst opfern wollte um die erschienen Tore zu öffnen oder zu schließen. Sie ging dabei in die Unterwelt und kam nie wieder zurück. Der Legende nach war sie fortan eine Gefangene des Ariman. Achmut meinte schließlich, dass der Prinz diese Rolle derart eingenommen hatte, das er sich selbst für die Prinzessin hielt und deswegen hinabgestiegen sei.

Tirdas befragt Chinta ob sie diesen Achmut kenne, da er sich immer wieder vorsichtig nach Chinta umgeschaut hatte. Diese beginnt sich aber aus scheinbar nichtigen Gründen aufzuregen. Segrima reagiert mit einem „Chinta die kleine Hure…“ und wird von Lewelljen mit „Sie ist aber größer als Du“ in die Schranken gewiesen. Chinta erzählt, dass sie bei diesem Schauspiel zugegen war und dass der Prinz von einem bösen Zaubere gelenkt worden war, den sie zusammen mit einem Gefährten erweckt hatte. Allerdings scheibt Chinta nach, dass der Prinz seine Prinzessin gefunden hatte und beide wohl behalten wieder zurückgekehrt waren. Achmut Iben Saruk glaubt diese Geschichte erst, als der Nabel der Göttin erwähnt wurde. Daraufhin wird der Gruppe großer Reichtum versprochen, sofern man den Prinzen und die Prinzessin wiederfindet und zum Hof zurück begleitet. Chinta befreit Jusuf aus seinem steinernen Gefängnis, man nimmt noch eine ordentliche Portion Basilisk mit und macht sich dann an den Aufstieg. Kurz vorher findet die Gruppe ziemlich viel Bronze auf, so dass die Kassenbeutel wieder gut gefühlt sind.

Die Gruppe beginnt mit dem Aufstieg. Dabei entspricht eine volle Wendung dieser Knochentreppe 100 Höhenmeter. Die Wände leuchten dabei nicht mehr rot, sondern eher grünlich, zeigen aber nach wie vor die unterschiedlichsten Gräueltaten. Nach einer Weile des ereignislosen Aufstieges bleibt Chinta plötzlich stehen und spürt, dass etwas auf die Gruppe zukommt. Es sind die Krabbenwesen, die der Pixie zuvor in seiner Vision gesehen hatte. Die Gruppe macht sich auf einen Kampf mit diesen Wesen bereit. Nach einem raschen Kampf sind die angreifenden Spinnen tot. Segrima wickelt einer der abgeworfenen Netze, welche mit feinem Draht verstärkt wurden, in eine Decke ein und nimmt dieses mit. Erst später sollte sich herausstellen, dass dieses Netz von Dunkelelben hergestellt worden war.

Man geht weiter, plötzlich sacken die beiden Haradrim tot zusammen. Erst jetzt wird der Gruppe klar, dass sie sich in einem Hinterhalt befinden. Hinter ihnen steigen Dunkelelben aus der Wand, auch von Vorne nähern sich welche. Lewelljen bauchrednert mehr oder weniger erfolgreich, doch der Angriff beginnt. Tirdas, der Kronk und Segrima nehmen den Kampf auf, verursachen aber kaum Schaden. Chinta, die wohl die meiste Erfahrung hat, schaufft es auch nicht wirklich Schaden zu verursachen. Lewelljen will Illusion erzeugen, scheitert aber und frittiert sich abermals sein Gehirn und ist handlungsunfähig. Die Illusion erzeugt aber die gewünschte Wirkung. Die Dunkelelben stürzen sich auf die Illusion und die Zwerge können diesen nachsetzen. Der Kronk schlägt mit seiner Waffe ordentlich zu, Segrima nimmt ihre Bratpfanne. Wenig später ertönt ein Pfiff und die Dunkelelben ziehen sich zurück. Die getöteten Dunkelelben lösen sich in einem purpurnen Nebel auf. Die Zwerge erbeuten je ein Kettenhemd, zudem plündert der

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azraelis

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