Rolemaster - Die fallenden Würfel

Kapitel 58: Drehen, Feuer, Drehen, Eis, Drehen, Blitz

Es geht munter weiter die Knochentreppen hinauf, bis schließlich die Gruppe an ein seltsames Relief kommt, welches man drehen kann. Also wird gedreht, doch ganz so einfach ist es nicht, denn schnell stellt sich heraus, dass man die richtige Kombination einstellen muss. Als man schließlich das Rätsel gelöst hat, kommt man zu einer Art Gefängnis, wo ein junges Mädchen gefoltert wird. Man beschließt es zu befreien, doch die Konsequenzen sind für manch einen sehr schmerzlich, doch mit Hilfe des Nabels der Göttin können alle Helden durch Chinta geheilt werden.

einige Stunden später; auf dem Weg zur nächsthöheren Ebene der Verdammnis
Nachdem die Dunkelelfen vertrieben worden waren, macht sich die Gruppe daran die Leichen der Haradrim und der Dunkelelfen zu plündern. Die beiden gefallenen Gefährten haben doch recht nützliche Sachen dabei, besonderes Interesse wecken die beiden Kräuterbeutel. So entdeckt Kasra Kat’Kusablatt, Yaranpollen, Eborblume, Killmarkurwurzel, Drallsurionblätter, Blauaugblume und Arkasusaft. Der Tiefling Naraja, welcher wieder vollkommen normal aussieht, findet bei dem ersten Dunkelelfen einen Stab der Feuerstrahlen, 2 Handsäbel und etwas Schmuck. Da man sich aber der Gefahr dieses seltsamen Ortes durchaus bewusst ist, beschließt die Gruppe rasch weiter zugehen, zumal man überall Geraschel und Getuschel hören kann. Um den Weg nach Hinten abzusichern, dreht sich Lewelljen herum, streckt mit einer raschen Bewegung einen Arm von sich und spricht ein Zauberwort. Doch wo sonst augenblicklich eine Feuerwand erscheint, erscheint nichts. Von weiter weg kann man ein hämisches Kichern vernehmen. Die Gruppe beschleicht daraufhin ein komisches Gefühl. Der Kronk spürt die Dunkelelfen nahezu überall, daher gibt er beim Gehen seinen Schild, den er bisher nicht genutzt hatte an Tirdas und Chinta zieht den Lederwams, sehr zur Verärgerung der Zwergin wieder aus, doch als Chinta meint, dass sie das klären würde, gibt die Zwergin Ruhe. Beim weiteren Aufstieg bemerkt der Kronk drei konzentrische Kreise, welche auf der einen Seite in die Wand eingelassen wurden. Die Gruppe bleibt stehen und mit diese in näheren Augenschein.

Griesbreiwatte fingert an einem der Kreise rum und stellt fest, dass man alle drei Kreise drehen kann, zu dem stellt sich heraus, dass auf jedem Kreis neun Buchstaben stehen. Manche sind doppelt, andere wiederum nur einzeln. Als der Pixie einen Spruch wirken will, packt ihn Naraja und hält Griesbreiwatte in die Luft, sodass der Kleine keinen Spruch wirken kann. Die ersten Überlegungen werden angestellt. Man einigt sich darauf es mit den Buchstaben zu probieren, die nicht doppelt sind. Also wird die erste Kombination eingestellt und der Knopf in der Mitte durch Lewelljen betätigt. Feuer sprießt aus den Kreisen mit einem lauten „WUSCH“. Man probiert die nächste Kombination. „KAWUSCH“ diesmal schlägt der Gruppe ein Eisregen entgegen. Lewelljen und der Pixie erleiden Eisschaden, welcher aber nicht sonderlich dramatisch ist. Derweil spürt der Kronk eine Erschütterung. Tirdas stellt derweil eine weitere Kombination ein und aus den Kreisen schlagen Blitze. Genervt von dem ganzen Gedrehe wirft Segrima einen Knochen gegen den Knopf, in der Hoffnung, dass es so einfach ist, wird aber enttäuscht, da nichts passiert. Man schaut sich die Buchstaben näher an und kommt auf die Idee es mit der Symmetrie der Buchstaben zu versuchen. Der Kronk, der den Blick weniger auf den Kreisen hat sieht, wie Skelette um die Gruppe herum auferstehen. Doch er wäre nicht der Kronk, wenn er damit nicht klarkommen würde. Während die Gruppe weiter rätselt zermalmt der Kronk drei Skelette.

Es werden wieder mehrere Kombinationen ausprobiert, bis man endlich die Lösung gefunden hat. So müssen die ersten beiden Kreise jeweils zueinander achsensymmetrisch sein und der zweite zum dritten punktsymmetrisch. Als die richtige Lösung eingestellt wurde und man den Auslöser drückt, falten sich die Kreise zusammen und gewähren der Gruppe Einlass in was auch immer. Als alle durch sind betätigt Tirdas den Schließmechanismus und das Tor zur Knochentreppe wird wieder verschlossen. Die Gruppe atmet erst einmal tief durch. Dabei riecht Naraja Hammeleintopf und blickt dabei einen langen dunklen Gang entlang. Dieser Gang ist etwa 5 Fuß breit und etwa 6 Fuß hoch, besitzt einen steinernen Boden und eine gewölbte Decke. Doch das entscheidende ist, dass die Luft, die man hier atmen kann wesentlich frischer ist, als auf der Knochentreppe. Doch da es stockfinster ist und nur einige der Gruppenmitglieder in dieser Finsternis sehen können, holt Lewelljen den Nabel der Göttin hervor und hat so wenigstens etwas blaues Licht.

Der Tiefling und der Pixie gehen den Gang entlang um zu Erkunden. Sie treffen nach einigen Schritten auf eine geradeverlaufende Treppe, weiter oben auf einen Absatz von etwa 17 Fuß im Quadrat und eine hölzerne Tür. Naraja blickt durch das Schlüsselloch und kann einen Gang erkennen, welcher durch Öllampen mehr schlecht als recht ausgeleuchtet wird. Zudem sind auf der linken Seite mehrere doppelflügelige Türen und auf der rechten Seite einfache Türen, zudem hört der Tiefling in der Ferne etwas Musik. Der Pixie wirkt einen Spruch und verschiebt so sein Hörvermögen um etwa 33 Fuß nach vorne. Dort hört der Pixie schwere Schritte, die von mindestens zwei Wesen entstammen, außerdem gibt es Anzeichen dafür, dass diese Wesen schwer gerüstet sind, da ihre Schritte sehr metallisch klingen. Schließlich hört Griesbreiwatte noch wie ein Becher abgestellt wird und „So jetzt bin ich vorbereitet“ gesprochen wurde. Der Tiefling und der Pixie tauschen sich aus und kehren zur Gruppe zurück. Derweil hat die Zwergin Chinta den Lederwams zurückgegeben, mit der Aufforderung sich zu bedecken. Dann werden die Erkenntnisse der Erkunder beratschlagt. Als Segrima meinte, dass diese doch vielleicht lieb seien, ertönt ein Schmerzensschrei. Die Gruppe geht leise und mit größter Vorsicht zu der besagten Tür.

Dort angekommen macht der Pixie die Tür unsichtbar und die Gruppe blickt den Gang entlang. Wenig später wird die Tür wieder entzaubert und Naraja und Tirdas versuchen sich am Öffnen der Tür, wobei es Tirdas schließlich gelingt. Die Beiden schleichen hinein. Naraja blickt durch ein Guckloch in den ersten Raum. Es stellt sich heraus, dass dies hier eine Art Gefängnis sein muss, denn an den Wänden hängen Ketten und noch so manches Skelett. Beim zweiten Guckloch sihet der Tiefling zwei Gestalten in schwerer dunkler Rüstung und ein weibliches Wesen, welches angekettet ist. Die beiden hören wie eine der beiden Gestalten „Alles was ich wissen will ist ein Name“ sagt. Es knallt eine Peitsche. Der Kronk versucht sich im Schleichen, scheitert aber und beginnt zu Rennen. Tirdas reißt die Tür auf und rennt hinein, will dem Gegner auflauern, verheddert sich aber in einer auf dem Boden liegenden Kette, stolpert und geht zu Boden. Der Zwerg, welcher in Raserei gerät geht auf den ersten Gegner los, trifft diesen augenblicklich, trennt ihm dabei ein Bein ab, so dass dieser auf dem am Boden liegenden Tirdas fällt. Segrima, die dem Kronk nacheilt kommt auch in der Zelle an. Der zweite Gegner lässt seinen Krummsäbel auf die Angekettete niedersausen, doch auch er verfängt sich an einer von der Decke hängenden Kette, sodass sein Schlag abgelenkt wird und die Gefangene in der Seite, allerdings doch sehr schwer trifft. Kasra spannt seinen Bogen, doch so recht zielen kann dieser auch nicht, sodass sein Pfeil die bereits verwundete Gefangene trifft. Der Kronk geht auf den zweiten Gegner los, wird aber pariert und Segrima drischt mit ihrer Bratpfanne ebenso auf den Gegner ein. Kasra und Naraja befreien derweil die Frau und beginnen diese mit erster Hilfe zu verarzten. Kasra reißt sich sein Hemd vom Leib und verbindet damit die klaffende Wunde.

Der Kronk wird schwer getroffen. Er erleidet eine böse Rückenverletzung, sodass er nicht mehr in den Kampf eingreifen kann, wird aber von Chinta aus dem Gewusel herausgezogen. Diese bettet den Kronk auf ihrem erneut ausgezogenen Lederewams. Segrima und Tirdas kämpfen weiter mit dem Gegner, wobei dieser Tirdas ein Bein abschlägt. Der Pixie versucht den Gegner zum Schlafen zu bringen, doch auch das funktioniert nicht. Lewelljen erhitzt mit einem Zauber zuerst die Waffe wenig später die Rüstung des schwergerüsteten Gegners. Mit jeder Sekunde die verstreicht steigt die Temperatur der Waffe und der Rüstung um etwa 50 Grad. Schließlich tritt Chinta in den Raum und meint „Hey Süßer willst du nicht lieber mit mir spielen?“ Fast die gesamte Gruppe drischt und schlägt nun auf den Gegner ein, bis schließlich Naraja mit seinem Dolch zwei kritische Treffer landet und der Gegner zu Boden geht. Eine sichtlich erleichterte Chinta fällt dem Tiefling um den Hals.

Da Tirdas droht zu verbluten holt Lewelljen den Nabel der Göttin hervor und will mit diesem Stein einen Blutungsstopp bei dem schwer verwundeten Kameraden wirken. Dabei gelangt Lewelljen an einen anderen Ort.

Lewelljens Vision
Lewelljen findet sich zunächst am Tempel der Göttin wieder, fliegt dann einen Gang entlang und befindet sich dann auf einer riesigen Zikkurat. Am Fuß dieser ist eine riesige Menschenmenge, welche eine Art Fest zu feiern scheint. Als ein sichtlich sexuell erregter Schwarzer die Treppen der Zikkurat erklimmt kommt Lewelljen wieder zu sich. Aus reiner Neugier hat der Pixie diese Vision miterlebt.

Der Zauber mit dem Blutungsstopp war erfolgreich, so auch Chinta, welche die physischen Verletzungen, nicht aber die Schäden der Nervenbahnen, vom Kronk heilen konnte. Lewelljen nimmt den Nabel der Göttin und will diesen Chinta einsetzen, damit diese das Bein von Tirdas heilen kann, doch diese will nicht sofort. Sie will keine Göttin werden, doch lässt sich von Lewelljen umstimmen. Nach dem der Nabel der Göttin in Chintas Nabel eingesetzt wurde, kann diese nicht nur Tirdas, sondern auch den Kronk restlos heilen. Lewelljen will, dass auch das Mädchen geheilt wird, doch Chinta weigert sich, da sie der Meinung ist, dass das Mädchen einer anderen Gottheit dienen würde. Nach beendeter Heilung will Lewelljen den Nabel der Göttin zurück haben, doch Chinta weigert sich. Er versucht es mit allerlei Tricks und Kniffe. Doch weder die Fingerfertigkeit noch der Indianerblick reichen aus um Chinta zur Rückgabe zu bewegen. Die beiden Zwerge versuchen um Chinta herum zu schleichen, doch weder der Konk noch Segrima sind leise genug um es unerkannt zu schaffen. Lewelljen versperrt Chinta den Weg und fordert sie erneut auf, den Nabel zurückzugeben, doch er scheitert aufs Neue. Auch der Einwand, dass sie ihn dann töten müsse ist kein ausreichender Grund für Chinta, stattdessen wirkt sie eine Art Leitmagie auf Lewelljen, sodass dieser freiwillig zur Seite geht. Als Chinta ihm den Rücke zugewandt hat, wirkt Lewelljen eine Schockstrahl, sodass Chinta benommen ist. Die Gruppe wirft sich auf sie und nimmt ihr den Nabel der Göttin wieder ab. Der Tiefling berührt dabei den Stein, wird durch die Luft geschleudert und erfährt seinerseits eine Vision.

Narajas Vision
Er findet sich auf derselben Zikkurat wieder, wo einst Lewelljen war. Ein junges Mädchen, welches mit einem Umhang bekleidet ist und eine Priesterin stehen auf der obersten Ebene der Zikkurat. Ein nackter adliger Schwarzer, sichtlich sexuell erregt kommt die Treppen hinauf. Die Priesterin nimmt den Umhang des Mädchens ab und entkleidet diese damit. Die Menge feiert diesen Augenblick. Doch plötzlich tritt aus einem Schatten ein Mann. Dieser trägt eine weiße Schlange um den Hals und von seinem Wesen verströmt eine tiefe Verderbtheit aus. Auch dieser lässt seinen Umhang fallen und verwandelt sich daraufhin in eine Frau. Die weiße Schlange um seinen/ ihren Hals wird zu einer Schwarzen. Sie reißt das Mädchen an sich und schubst es weg. Unter der Menge, welche am Fuß der Zikkurat feiert, enttarnen sich mehrere schwergepanzerte Wesen. Sie sind von der gleichen Art, wie die die Gruppe im Verlies besiegt hatte. Die Frau an der Spitze der Zikkurat zerrt den adligen Schwarzen auf den Altar um ihn vermutlich zu opfern, doch bevor dieses geschieht endet NArajas Vision

Lewelljen greift mit entsprechendem Schutz nach dem Nabel der Göttin und Chinta besinnt sich wieder. Die Gruppe heilt schließlich das gefangene Mädchen. Lewelljen gibt ihr sein Hemd, damit sie bedeckt ist. Naraja fragt das gerade zu Bewusstsein gekommene Mädchen nach ihrem Namen, doch diese hat wohl noch nie einen Tiefling gesehen und wird sofort wieder ohnmächtig. Da nun keine unmittelbare Gefahr mehr droht macht sich die Gruppe daran die beiden besiegten Gegner zu plündern.

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azraelis

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