Rolemaster - Die fallenden Würfel

Kapitel 59: Die Hochzeit des Königs

Die Recken befinden sich nach wie vor im Verlies wo endlich die gefolterte Priesterin erwacht. Sie ist eine Priesterin des Reinigungstempels.
Offensichtlich wurde sie auf dem Weg zu Vorbereitungen abgefangen, die dem Ritual entsprachen, das Lewelljen (immer noch Lu’Jen ausgesprochen!!), Naraja, Tirdas und Chinta durch den Nabel der Göttin gesehen haben.
(Das Ritual heißt: Die Hochzeit des Königs)

Während Tirdas, Kronk und Naraja die weiteren Türen durchsuchen – wo sie Rüstkammern finden – bleiben Kasra und Lewelljen bei der Priesterin.

Lewelljen nutzt die einkehrende Ruhe um sich meditativ der Ritualkunde
hinzugeben. Er hat eine Vision:

In einem großen Saal, dessen runenverzierte Wände deutliche Risse aufweist, steht
eine riesige Kreatur 1/2 Mensch – 1/2 Ziegenbock (die Beschreibung passt auf
Ariman). Vor ihm tanzt Belakane (die Ehefrau Melni Bonors), offensichtlich bereits
sehr erschöpft – dieses Ritual kennen die Helden als das Ritual, welches den Gott
gefangen hielt.

Die Szenerie wechselt:
Lewelljen sieht eine brennende Ebene über die eine in schwarze Rüstungen gekleidete
Armee ihre Spur der Verwüstung zieht – begleitet von Drachen, die aus der Luft
angreifen.
In einiger Distanz steht eine aparte jedoch düster wirkende Gestalt und scheint den
Angriff zu koordinieren.
→ Lewelljen hat das Gefühl, dass "ein mächtiger Spieler das Spielfeld betreten hat
ein Spieler, der die Regeln des Spiels zu seinen Gunsten zu beeinflussen scheint."

Währenddessen konnten bereits zwei Türen nicht geöffnet werden. Lewelljen, der mittlerweile seine Meditative Ritualforschung beendet hatte hilft mit ein bisschen Magie aus: Er gefriert die Türen und Kronk lässt seine Axt sprechen. Der Lärm wird gehört, denn unmittelbar nachdem die Türen eingeschlagen wurden, sind sich schnell nähernde Schritte zu hören.

Ein Lichtblitz blendet die beide Wachen, die aus einem Verbindungsgang kommen. Kronk setzt dem ersten Krieger sehr u, muss sich jedoch nach einem schweren Treffer zurückziehen. Der Kampf ist hart, doch schon bald liegt der erste Gegner am Boden, während der zweite zurückgedrängt wird – und um Hilfe, sprich seine Kameraden, ruft.Eine herbeigezauberte Erdwand stoppt sowohl den Rückzug als auch die Möglichkeit Hilfe zu rufen, doch die Zeit wird knapp. Endlich kann Tirdas auch den zweitern Wächter (flach-?)legen und die restlichen Räume werden schnell durchsucht. (man findet Schwarzmetallrüstungen und -waffen)

Die Gruppe mehrt sich beim ausrüsten aus… und es wird Alarm geschlagen, weil die beiden Wachen überfällig sind. Die Recken suchen einen strategisch günstigen Platz in der hintersten Ecke des Verlieses – oder traten sie eher den geordneten Rückzug in dunkle Ecken an??

Dort finden sie einen Raum, der extrem gut gesichert ist. Naraja gelingt es (mit Tirdas und Kronks Hilfe) die Tür zu öffnen, während Lewelljen den Eingang (eine Tee-Kreuzung mit einer Illusion in eine einfache Biegung verwandelt, so dass weiter Wachen ohne Verdacht zu schöpfen vorbei rennen.

Im Raum finden die Recken eine Zelle, in der eine Gottgleiche Kreatur eingesperrt ist, die Naraja, der die Tür geöffnet hatte auch prompt einen Wunsch gewährt.
“Ich wünsche mir, dass ich und alle meine in dem Spiel befindlichen Kameraden siegreich sofort dieses Spiel verlassen und dieses somit endgültig beendet ist” lautet der Wunsch, der nach einigem hin und her überlegen formuliert wird.

Es macht “Pfoff” und die Gruppe steht knietief in einem belebendem Wasserbecken.(mit all ihrer ALTEN Ausrüstung – ja die neue Liste bitte streichen!!)
Chintas Vater steht vor der Gruppe (erkannt wegen Chintas aussage: “Es ist vorbei, Vater!”)
Ein Horn erklingt und das Wasser des Beckens beginnt zu brodeln.Aus dem Bassin steigt ein weißer Drache auf und verbrennt Chintas Vater (mitsamt seiner Schwarzmetallrüstung) zu Asche – und die Halle in der sich das Becken befindet beginnt in sich einzustürzen.. die Recken ergreifen wertvolles Gestein – und Edelsteine- und räumen die Halle.

Außerhalb der Halle – eine große belebte Stadt – stürzen einige Gebäude ein und einige Menschen verbrennen ohne erkennbaren Grund. Eine kurze relativ kopflose Flucht beginnt, doch da die Zerstörung begrenzt ist und Melni Bonor nebst Belakane nur da stehen und zuschauen einigt man sich darauf es ihnen gleichzutun.

Chinta, die wieder den Nabel der Göttin trägt, steigt eine Zikkurat hinauf. Dort beendet sie mit Lewelljen das Ritual, welches einigen bereits aus Visionen bekannt ist… (Das Ritual heißt: Die Hochzeit des Königs) rockyou
Tirdas, Kronk sowie Kasra versuchen den beiden zu folgen, müssen jedoch wegen diverser unschönen Symptome umkehren (Kopfschmerzen, Blindheit, spontaner Blutverlust aus allen Körperöffnungen und Poren..).

Nachdem das Ritual beendet ist, verlassen Chinta und Lewelljen die Zikkurat und alle ziehen nach Süden, wo ein fensterloser Turm steht. Chinta ruft die wahren Bewohner der Stadt (die eigentlich seit einigen Jahrhunderten tot sind), welche prompt anfangen die Stadt zu besiedeln.

Im Turm steht die Statue der Göttin (die dessen Nabel wir dauernd mit uns herumtragen). Ihr Nabel wird wieder eingesetzt und Kasra wird von Chinta geküsst, als Dank für die Befreiung aus dem Lan/ bzw. als Dank für die Befreiung der Göttin. Irgendwelcher schwarzer Rauch fließt in Kasras Mund… Was das wohl bedeuten mag???

Nun sind die Recken auf den Weg zur Karawanserei… zum feiern!

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azraelis

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