Rolemaster - Die fallenden Würfel

16: Kapitel: Jolly Roger und ein Schinma

Zitate des Abends:
Duatet zu Ari beim Kampf gegen den Katzen-Schinma: „Kannst Du ein Wollknäul herbeizaubern?“

Sariel zu Nyarlalothep: „Und ich dachte immer ich hätte bei Euch einen Stein im Brett!“

Ari zum Schiffksommandanten: „Wir gehen davon aus, das Ihr mit der nächsten Flut aussetzt!“

SL: „Das wirkt nur, wenn die Luft vor Magie „vabriert.“

Sariel beim Anlegen der Rüstung: „Ich schmeiß mich mal in Schale!“

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15. Kapitel: Wir ziehen in den Krieg

Spielleiter nachdem Ari „Stille“ auf Mephisto gesprochen hat: „.. Du hast Mephisto schon gestillt…“

Dunkelelf: Wie nimmt man denn Fingerkraut ein?
Lafiana: Bestimmt nicht rektal!
Dunkelelf: Na, wenn das Zeug schon „Finger“-Kraut heisst!

20. Flamerule:
Die Abenteurer und Ihre Verbündeten teilen sich in drei Angriffsgruppen auf, um die Zirkusleute an drei Flanken anzugreifen (Mittelfeld 26 Kämpfer; Flanken jeweils 16 Kämpfer).

Im Morgengrauen machen sich die Angriffsgruppen auf dem Weg zum Zirkus. Zu ihrer Überraschung werden die Angreifer jedoch bereits erwartet.

Sehr schnell bemerkt Ari, dass das Zirkuszelt, welches Sie hinter ihren Feinden sehen, nur noch eine Illusion ist. Das wirkliche Zirkuszelt wurde wahrscheinlich während der Nacht abgebaut und fortgeschafft.

Den Verbündeten stehen neben den Rabenmenschen, die die Freunde bereits aus der Zirkusvorstellung kennnen, auch scheinbar normal Menschen sowie die Hauptleute des Zirkus gegenüber. Im Einzelnen handelt es sich hierbei um die Wahrsagerin Aurora, Mephisto, Raffa, den Ringkämpfer Hektor, Urghar und Arghar sowie den „Zirkusdirketor“ Rufus

Ari spricht über den namenlosen Dunkelelfen und Duatet einenen Unsichtbarkeitszauber aus, damit diese die (vermutlich) mächtigsten Gegner hinterrücks niederstrecken können.

Es entbrennt ein schwerer Kampf! Nach anfänglichen Erfolgen schlagen die Rabenmenschen zurück. Zudem fangen die magisch Begabten unter den Zirkusmenschen an Feuerbälle zu erzeugen, die einen hohen Blutzoll unter den Verbündeten fordern.

Im Eifer des Gefechts bleibt Sariels Langschwert versehentlich in Rothbar stecken. Rothbar lässt sich nichts anmekren und kämpft tapfer weiter.

Jeder der Abenteurer kämpft unter Aufbringung all seiner Kräfte gegen die Rabenmenschen.

Aurora wird vom Dunkelelfen und Duatet durch einen Angriff beim Zaubern gestört und sprengt sich durch den mißglückten Zauber in einer spektakulären Explosion in die Luft. Duatet und der Dunkelelf sowie die umstehenden Feinde (insbesondere Mephisto) werden durch die Explosion stark in Mitleidenschaft gezogen, entscheiden sich jedoch trotzdem dafür weiterzukämpfen.

Mephisto, Raffa, Hektor,Urghar und Arghar verwandeln sich dauraufhin und nehmen die Gestalt von Schinma an.
Urghar und Arghar bilden dabei zusammen einen monströsen zweiköpfigen Schinma. Mephisto Extreminitäten trennen sich vom Körper. Raffa wird zu einer mit Beulen übersäten Monstrosität. Hektor wächst zu einem wahren Riesen heran.

Die meisten der Rabenmenschen wurden mittlerweile niedergemacht. Gleiches gilt jedoch für den Großteil der Tempuskleriker.

In den hinteren Reihen verwandeln sich einige der menschlichen Gegner in Succubi und ergreifen die Flucht.

Der namenlose Dunkelelf schafft es, Mephisto mit Hilfe des magischen Dolches hinterrücks niederzustrechen, nachdem Lafiana den Zauber “Stille” auf Mephisto angewandt hat.

Rothbar und Sariel nehmen blutige Rache an Hektor und metzeln diesen in einem Anflug von Raserei nieder. Sariel verwandelt sich dabei in einen regelrechten Berserker.

Nun verwandelt sich auch Rufus in eine Art übergroße Harpyie mit großen Klingen an den Armen und einem silbrig glänzenden Federkleid.

Währenddessen kämpfen Sariel und Rothbar mit dem Urghar-Arghar-Symbionten. Urghar fällt den nach Blut dürstenden Klingen der beiden Kämpfer zum Opfer.

Raffa klatscht in die Hände und verschwindet. An seiner Stelle erscheint ein Luftelementar, der sofort von den Verbündeten der Abenteurer angegriffen wird.

Sariel tötet nun auch noch Urghar. Die anderen Helden gehen gegen Rufus vor.

Nyralolothep scheint jedoch die Wunden die Rufus von den Angreifern zugefügt werden zu teilen. Jede Wunde, die Rufus geschlagen wird, erleidet auch Nyarlalothep. Es scheint eine PSI-Bindung zwischen den beiden zu bestehen.

Ari unterbricht diese durch einen magischen Befehl und heilt Nyarlalothep.

Myu taucht auf einmal auf und spielt die allen bekannte Flötenmelodie. Daraufhin materialisiert sich der dunkle Wächter von Myu und greift Rufus an. Der Leibwächter wird so schwer verletzt, dass er sich aus dem Kampf zurückziehen muss.

Nun greift Myu selbst ein, wird jedoch niedergerungen. Beide Kontrahenten sinken auf den Boden hinag, wo die Gefährten noch einmal in den Kampf eingreifen. Danach ergreift auch der schwer verletzte Rufus die Flucht.

Mittlerweile wurde auch der Luftelementar durch die verbliebenen Magier und Kleriker besiegt.

Myu ist schwer verletzt. Ari bietet seine Heilkünste an. Der Wächter lehnt die angebotene Hilfe jedoch ab. Vom Wächter erhält Ari einen Behälter mit Schriftrollen. Dannach verschwinden Myu und ihr dunkler Leibwächter.

Eine gewaltige Schlacht wurde geschlagen und Abenteurer stehen als strahlende Sieger da. Einzig und allein der Umstand, dass Rufus und Raffa sowie ihre kleine Armee von Succubi flüchten konnten, trübt den Sieg etwas.

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14. Kapitel: Manege frei

Zitate des Tages:
Spielleiter: Ihr kehrt zum Mystra-Tümpel zurück!

Nyarlalothep: Der Wahrsager hat „Blut in den eigenen Reihen“ für unsere Gruppe prophezeit.
Sariel: Hat Duatet gerade ihre Periode?

Sariel: Haben Grauelfen-Frauen auch ihre Tage?
Nyarlalothep: Darüber möchte ich mich jetzt nicht auslassen?

Azra: Er hat mich nur benutzt, um an meinen besten Freund heranzukommen….. ich möchte jetzt auch ein Stück von der Banane.

Ari: Er ist nur die Cola Light des Bösen [Zitat: Austin Powers] /
Duatet: Er ist noch keine große Leuchte- allenfalls eine kleine Funzel.

15. Flamerule:
Da Nomoclus sehr angeschlagen wirkt, beschließt Sariel seinen Ordnensbruder zunächst im Mystra-Tempel zu lassen.

Sariel bittet Lady Lafiana den Hohepriester des Mystratempels nach der Bedeutung der geheimnisvollen Tätowierung zu fragen.Lady Lafiana identifiziert dank ihres Wissens in Wappenkunde das Zeichen als Wappen eines Personenbundes, fragt jedoch den Hohepriester nicht.

Die Abenteurer beschließen sich zunächst in den Tavernen nach weiteren Opfern nächtlicher Schinma-Attacken zu erkundigen.

Hierzu teilen sich die Gefährten in Zweiergruppen auf, um so möglichst viele Tavernen abzudecken. In keiner Taverne erfahren sie jedoch Neuigkeiten über weitere Schinma-Morde.
Duatet hält einen Gassenjungen an und fragt diesen nach Neuigkeiten über neue brutale Morde und bietet ihm dafür eine Silbermünze an. Der Junge weiss tatsächlich von zwei Morden dieser Art zu berichten. Einer dieser Morde erfolgte im Zentrum der Stadt. Ein anderer Mord ereignete sich wieder am Stadtrand.
Sariel hingegen erkundigt sich bei den Angehörigen seines Ordens nach den Schinma-Morden und erhält zusätzlich zu den Informationen, die bereits Duatet erhalten hat, die Auskunft, dass der Mord im Zentrum der Stadt am Rande des Hafenviertels erfolgt ist.
Die Gefährten treffen sich in der Taverne am Mystra-Tempel wieder und tauschen ihre Erkenntnisse aus.

Alle Gefährten bis auf Ari beschließen wieder eine Schauspielgruppe zu gründen, in der Rothbar und Sariel Schaukämpfe austragen wollen, während Duatet und Nyarlalothep für die musikalische Unterhaltung sorgen.

Da bis zum Nachteinbruch der Gassenjunge noch nicht aufgetaucht ist, beschließen die Gefährten sich auf dem Weg zum Hafenviertel zu machen. Dort sehen sie jedoch nicht Ungewöhnliches.
In einer Taverne erfahren sie, dass der Mord im Nord-Osten des Hafenviertels stattgefunden hat. Sie suchen eine weitere Taverne im besagten Hafenviertel auf, erfahren dort aber nichts Neues.

Die Abenteurer beschließen deshalb am nächsten Morgen die Stadtwache aufzusuchen, um dort nach den genaueren Umständen der Morde zu erkundigen.

16. Flamerule:
Die Frühaufsteher werden am nächsten Morgen Zeugen der Ankunft des Jahrmarktes, welcher am nord-westlichen Stadtrand seine Zelte aufgeschlagen hat. Nyarlalothep und der Namenlose machen sich auf dem Weg zum Jahrmarkt. Dort sehen sie einen riesigen Zirkus, der offensichtlich über Nacht aufgebaut wurde.

Zwischenzeitlich sind auch Ari und Sariel aufgestanden und haben sich auf dem Weg zum Jahrmarkt gemacht. Auch die beiden staunen über die Größe des Jahrmarktes. Ari erklärt Sariel, dass der Jahrmarkt wahrscheinlich durch Magie aufgebaut wurde.
Auf dem Jahrmarkt befindet sich auch ein Stand mit einem Wahrsager. Neugierig nimmt Sariel die Dienste des Wahrsagers in Anspruch. Ihm werden mächtige Gegner und ein großes Schicksal vorausgesagt. Abschließend warnt der Wahrsager Sariel vor dem, „was hinter ihm“ liegt.
Sariel kommt bleich und verstört aus dem Zelt heraus. Nachdem auch der Namenlose den Wahrssager besucht hat besprechen sich die beiden. Auch er wurde vor einem „Freund“ und Dingen die hinter ihrem Rücken passieren gewarnt. Und auch ihm wird ein bemerkenswertes Schicksal vorausgesagt. Auch Nyarlalothep wird vor Verrat in den eigenen Reihen gewarnt und gemahnt auch seinen Rücken zu achten.

Auf dem Jahrmarkt befindet sich ein Ringer namens Hektor, der die Besucher für ein Preisgeld von 10g zum Kampf herausfordert. Sariel und Rothbar versuchen ihr Glück und werden von Hektor übelst zusammengeknüppelt.

Mittlerweile hat der große Zirkus auf dem Gelände eröffnet. Die Gefährten entschließen sich (zum Teil humplender Weise) in den Zirkus zu gehen. Das Zelt besteht aus einem Außenzelt und einem Innenzelt. Im Außenzelt befindet sich ein Bestiarium, während das Innenzelt die Manege beherbergt. Die Manege wird durch schwebende Kristallkugeln beleuchtet.

Nach einem Vorprogramm wird ein Schauspiel dagestellt in dem eine angeblich wahre Geschichte erzählt wird. Es ist nicht eindeutig klar, ob die Darsteller tatsächlich menschlich sind:
<zitat>
Rufus Betritt die Manege:
“Seht nun die Geschichte, wie sie war. Damit sie nie vergessen werde!”

Er verschwindet in der Dunkelheit am Rand der Manege und kündigt die einzelnen Akte an und erzählt:
1. “Einst vertrieben aus dem Paradies sind die Vergessenen nun willens die Ungerechtigkeit auszumerzen!”

Zu diesen Worten kommen entweder Artisten in sehr guten Kostümen oder echte Kreaturen in die Manege und tanzen und feiern. Doch eine Frau in weißen Roben gehüllt unterbricht den Reigen und treibt die Fantasiekreaturen in der Manege vor den großen Vorhang.

2. “Ein Gefängniswärter ohne Gnade, der seine Gefangenen quält und ihnen Hoffnung und die Freiheit verwehrt.”

Dazu sieht man die Weißgerobte, wie sie die Peitsche in einige der Kreaturen schwingt und sie (die Peitsche) kanllen lässt.

3. “Eine Schar Raben, die den Vergessenen hilft und den Himmel befreit.”

Hier schwärmen aus dem Vorhang heraus etliche Menschen in schwarzen Kleidern in die Manege hinein rennen und tanzen um die weißgerobte Frau herum und bringt die Kreaturen aus ihrer Reichweite.

4. “Ein Erlöser der die Türen aufstieß”

Ein Schwarzgerobter taucht in der Mitte der Kraeturen auf und scheint eine Beschwörung abzuhalten (reine Show!! keine echte!). Kurz darauf fährt eine schwarze säule unter ihm aus dem Boden und hebt ihn über die Kreaturen, die wieder zaghaft anfangen zu tanzen und sich dankend vor dem Schwarzen verneigen.

5. “Irregeleitete, die dem Wächter helfen das Tor zu schließen und die Vergessenen auf ewig zu bannen.”

Hier kommen 6 Monster hinter dem Vorhang hervor, und treiben die Fantasiekreaturen wieder zusammen.

Zum Abschluß sagt Rufus: Zu Unrecht verdammt! Auf dass die Wahrheit nie vergessen werde!

Einer fängt an zu klatschen (Lafianna als erstes.. Rothbar macht mit… Das Publikum ebenfalls…)

Die Gefährten sind sich einig, dass die dargestellte Geschichte die ihre ist. Die Kreaturen sind die Schinmas und bei der weiß gekleidete Wächterin handelt es sich um Myu.

Nach der Vorführung suchen sie noch das Bestiarium auf, in dem diverse Kreaturen und Monster zur Schau gestellt werden.
Unter anderem befindetr sich dort ein seltsames drachenähnliches Wesen, welches jedoch nur ein Spannweite von 90cm und die Größe einer Katze hat. Nur Ari weiss, dass es sich um einen Ko-Drachen handelt. Ari schafft es mit diesem Drachen Kontakt aufzunehmen und verspricht ihm die baldige Befreiung aus der Gefangenschaft.
Auch ein Giarath und ein Echsenmensch befinden sich dort in Gefangenschaft.

Nach dem Besuch des Zirkus kann es Rothbar trotz seines bedauernswert matschigen Zustands nicht lassen, das sogenannte „Haus der Winde“ aufzusuchen, bei dem es sich um eine weiter Jahrmarktsattraktion handelt. Rothbar kehrt etwas zerüttet aus diesem zurück.

Nachdem die Gefährten in den Mystral-Tempel zurückgekehrt sind eröffnet Ari den Gefährten seinen Plan den Ko-Drachen,den Giarath und den Echsenmenschen aus dem Bestiarium zu befreien. Ari unterrichtet die Gefährten darüber, dass sie seit kurzem über einen Zauber verfügt, der zwei Personen komplett unsichtbar machen kann. Nyarlalothep kann kraft seiner PSI-Kräfte eine ähterische Form annehmen. Der Namenlose kann perfekt schleichen. Deshalb sollen die Genannten in das Zirkuszelt eindringen und die drei Wesen befreien.

Sariel, Duatet und Rothbar sollen in der Umgebung des großen Zeltes warten, um denjenigen die in das Zelt eindringen, Rückendeckung geben.

Die anderen drei dringen in den Zirkus ein. Der namenlose Dunkelelf knackt die Schlösser des Ko-Drachen sowie des Giarath erfolgreich. Am Schloss des Echsenmenschen scheitert er jedoch.
Nyarlolothep weicht mit seinen PSI-Kräften das Metall des Schlosses auf während Ari in einem Umfang von 4m den Zauber „Stille“. Nyarlalothep zerschlägt das nunmehr weiche Schloß.

Der befreit Ko-Drache händigt Ari eine beschriebene Steintafel aus und verschwindet dann einfach.

Nyarlalothep krallt sich einen der Leuchtkristalle, nachdem die Wesen befreit wurden.

Als Nyarlolothep das Zelt verlassen möchte, wird er mental angegriffen. Er sucht daraufhin sein Heil in der Flucht und rennt los. Die Gefährten, die ausserhalb des Zeltes warten, sehen dies und machen sich kampfbereit.

Gleichzeitig erscheint in einem Zelteingang eine große Gestalt. Der flüchtende Nyarlalothep bedeutet den Gefährten die Gestalt anzugreifen. Duatet und Sariel schicken dem Fremden eine Pfeilsalve entgegen und ergreifen danach auch die Flucht.

Dautet flüchtet erst einmal in die nächste Taverne und lässt sich volllaufen. Nyarlalothep, der Dunkelelf und Sariel finden sich in der Taverne am Mystra-Temepl ein.
Währenddessen liest Ari die Nachrichtr des Ko-Drachen: Diese besagt, dass die Spielleute keine Menschen sind und die Gefährten schnellstmöglich Myu (die Wächterin) rufen sollen .

Währenddessen versucht der Dunekelelf den Giarath auszufragen. Dieser berichtet, dass er vor wenigen Wochen von den geheimnisvollen Zirkusleuten gefangen genommen wurde, die nur scheinbar Menschen sind.

17. Flamerule:
Es wird am nächsten Morgen beschlossen, die Stadt zu verlassen und am Stadtrand Myu durch Flötenspiel herbeizurufen. Statt Myu taucht jedoch ein Wildkatzenschinma auf.

In dem darauffolgenden Kampf erleiden die Gefährten eine herbe Schlappe und zum Teil schwere Wunden. Sariel tut sich in dem Kampf ganz besonders hervor, in dem er sich mit seinem gesegneten Langschwert selbst ins Bein schneidet. Auf einmal taucht Myu zusammen mit einer schwarzen Gestalt auf. Zwischen der schwarzen Gestalt und dem Schinma entbrennt ein wilder Kampf, während Myu eine magische Formel, woraufhin der Schinma in Flammen aufgeht. Die schwarze Gestalt verschwindet wieder, während Myu sich zu den Gefährten gesellt.

Ari unterrichtet Myu von dem, was seit ihrem letzten Treffen geschehen ist. Laut Myu handelt es sich bei den Zirkusleuten um menschliche Unterstützer der Schinma. Myu betont jedoch, dass dem Zirkusleuten dringend das Handwerk gelegt werden müssen.

Die Gefährten beschließen, bei den Tempeln innerhalb von Calimhafen nach magisch begabten Verbündeten zu suchen, um so einen besseren Ausganspunkt im Kampf gegen die magisch begabten Diener der Schinma und ihre Herren zu erreichen.

Insgesamt schließen sich der Gruppe 32 Tempus-Kleriker, 3 höhere Tempus-Priester, 3 PSI-Meister, 3 Magier, 10 Mystra-Kleriker und ein höherer Mystra-Priester.

Ari schafft es in Calimhafen ein magisches Langschwert sowie ein magisches Kurzschwert zu erstehen und leiht diese Sariel und Duatet für den nächsten Kampf.

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13. Kapitel: Wiedersehen macht Freude

Zitat des Abends: Variationen des Namens Nomoclus ex Brutus: Nucleus, Monokuss, Monokel, Numerus, Mono-Kloss

13. Flamerule (Juli)

Da die Gefährten sich der fliegenden Stadt und ihren unheimlichen Bewohnern noch nicht gewachsen fühlen, beschließen sie die Ankunft des großen Jahrmarktes abzuwarten um Neuigkeiten aus anderen Ländern zu erfahren und vielleicht etwas Geld zu verdienen.

Nyarlalothep und Duatet beschließen in einer Taverne aufzutreten, um so die Zeit, die bis zur Ankunft dieses Jahrmarktes vergeht, sinnvoll zu nutzen. Sariel und Rothbar sollen als Leibwächter und Ordner fungieren.
Die beiden Künstler proben und üben irhe Darbietung den gesamten Tag lang.

Am nächsten Abend (14. Flamerule) suchen die Gefährten eine Taverne für gehobenere Ansprüche auf. Die Taverne ist extrem gut besucht.

Duatet und Nyarlalothep schaffen es jedoch nicht, den Wirt dieser Taverne von ihren Qualitäten zu überzeugen. Nach einer etwas peinlichen Vorstellung (die wahrscheinlich noch nicht einmal einen dementen Goblin überzeugt hätte) ziehen die Gefährten weiter in die nächste Taverne, die allerdings etwas schlechter gefüllt ist, als die zuletzt besuchte.

Hier schaffen es Nyarlalothep und Duatet den Wirt zu überreden. Während sich Rothbar und Sariel im Hintergrund halten beginnen die beiden anderen mit ihrer Vorführung.

Während Nyarlalothep und Duatet äusserst erfolgreich ihre Vorstellung beenden, entdeckt Sariel das Gesicht des von ihm gesuchten Nomuclus es Brutus in der Menge. Dieser flüchtet aus der Taverne, als er Sariel sieht. Sariel nimmt augenblicklich die Verfolgung auf. Der namenlose Dunkelelf, der sich bislang im Hintergrund gehalten hat, bemerkt dies und nimmt ebenfalls die Verfolgung auf.

Nach längerer Verfolgungsjagd holen die beiden Nomoclus ein. Sariel stellt Nomoclus zur Rede:
Nomoclus gibt zu, dass er in einer stürmischen Nacht vor etwas über einen Jahr den gemeinsamen Ordenslehrmeister von ihm und Sariel ermordet hat und ein dem Orden der Saodexianer heiliges Buch – das „Compendium Relictum Xiref“ entwendet hat. Allerdings kann er sich an diese Geschehnisse selbst kaum mehr erinnern. Er fühlte sich während der Tat wie von einem fremden, bösen Geist besessen. Nachdem er sein Verbrechen begangen hatte, wachte er zusammen mit dem heiligen Buch in einem ihm unbekannten Wald auf. Kurz drauf verspürte er einen starken mentalen Ruf, der ihn zu einem geheimnisvollen, schwarz gewandeten Fremden zwang, Dieser hatte eine auffällige Tätowierung am Unterarm.

Sariel bringt Nomuclus zu seinen Gefährten und unterrichttet diese von den Geschehnissen. Er erzählt Ihnen erstmals ausführlich über den Grund seines Auftrags und die Geschehnisse, die sich vor über einem Jahr zugetragen haben.

Sariel bittet seine Gefährten, ihm zu helfen die Unschuld von Nomoclus zu beweisen.
Sariel erkundigt sich bei seinen Gefährten, ob diese eine Möglichkeit kennen, die verlorenen Erinnerungen wieder zu gewinnen.

Nyarlalothep schlägt vor, seinen Meister, bei dem er seit seinen Aufenthalt in Calimhafen in Lehre gegangen ist, um Hilfer zu bitten. Sariel und Nomoclus stimmen dem nach einigen Zögern zu.

Der Meister findet heraus durch Anwendung seiner mächtigen PSI-Kräfte heraus, dass Nomoclus tatsächlich für seine Taten nicht verantwortlich war sondern der Kontrolle eines fremden Willens unterlag. Über den geheimnisvollen Fremden kann er lediglich herausfinden, dass dieser für die Fremdbestimmung von Nomuclus während seiner Tat verantwortlich war und es schaffte mit der Stimme des Gottes Xiref (der Gott des Saodexianer-Ordens) zu Nomuclus zu sprechen.

Als Bezahlung verlangt der Meister von Sariel, dass dieser einen weiteren Schinma zur Strecke bringt, der in der Stadt wieder sein Unwesen treibt und seine Opfer ähnilch zerfetzt, wie der von den Abenteurern besiegte Bären-Schinma.

Sariel und Nomuclus stimmen zu!!

Nach dem Verlassen des Tempels berichtet Sariel seinen Gefährten, die im Mystra-Tempel auf ihn gewartet haben, von den Geschehnissen. Er bittet seine Kampfgefährten um Hilfe bei dem Kampf gegen den Schinma. Im Gegenzug schwört er ihnen bzw. der gesamten Gruppe Treue, auf dass er Ihnen bis zum Ende bei der Bewältigung ihrer Aufgaben helfen werde.

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12. Kapitel: Barbarische Abenteuer in Calimhafen

Zitat Sariel:[…] ganz plötzlich aus dem Nichts, tauchte auf einmal unerwartet Nebel auf […]

Die gesamte Gruppe trifft sich Mystra-Tempel, um sich über die Ereignise der letzten Tage auszutauschen und die neuen Ausrüstungsgegenstände aus Chitin an die übrigen Gruppenmitglkieder zu verteilen.

Man beschließt, sich zuerst des Rätsels um die verschwundenen Schiffe anzunehemen und begiebt sich deshalb ins Hafenviertel.

Ari erkundigt sich beim Hafenmeister nach den verschwundenen Schiffen. Der Hafemmeister kann keine Gemeinsamkeiten unter den verschwundenen Schiffen nennen und scheint auch sonst relativ wenig über dieses Thema zu wissen.
Das Verschwinden der Schiffe ist jedoch offenbar auf einen Bereich vor der Küste von Calimhafen beschränkt. Laut dem Hafenmeister gibt es sogar Seemänner, die behaupten, dass sie auf der See Zeuge unheimlicher Ereignisse geworden seien. Der Hafenmeister bezweifelt jedoch, dass diese Geschichten wenig mehr als Seemannsgarn sind. Einige dieser Seemänner halten sich laut dem Hafenmeister in der „Schenke zum Tauende“ auf.

Die Gefährten begeben sich deshalb in die nur mäßig besuchte Schenke. Dort finden sie zwei Gruppen von Seebären sowie einen allein sitzenden, gut bewafneten Fremden vor. Duatet und Sariel wenden sich zunächst den allein sitzenden Fremden zu und sprechen diesen an, in der Annahme, es würde sich bei ihm um einen Seemann handeln.

Der Fremde stellt sich als Rothbar vor. Er berichtet, dass er erst seit 2 Tagen in der Stadt ist und auf dem Landweg gekommen sei. Sariel lädt Rothbar an den Tisch der Gefährten ein um Reiseberichte auszutauschen.

Rothbar erzählt von sich, dass er der beste Krieger seines Dorfes gewesen ist, bevor er von seinem Dorfältesten verstossen worden sei. Man hatte Rothbar vorgeworfen seine Ehefrau umgebracht zu haben. Rothbar beteuert jedoch gegenüber den Gefährten seine Unschuld. Er hat den Verdacht, dass eine Gruppe fahrender Händler etwas mit den Tod seiner Ehefrau zu tun hat. Seiner Ehefrau wurde zudem ein angeblich magischer Ring gestohlen.

Da Rothbar bei der Suche nach den Tätern zur Zeit keinen Erfolg hat, bietet er den Gefährten an, sich der Gruppe anzuschließen.

Die Gruppe zeigt sich zunächst skeptisch.

Schließlich einigt man sich darauf, Rothbars Fähigkeiten in einem Trainingskampf zu testen, um festzustellen, ob er ein würdiger Mitkämpfer ist.

Duatet spricht währenddessen mit den beiden Seeleuten und erkundigt sich bei diesen nach dem geheimnisvollen Verschwinden der Schiffe. Diese verweisen sie an den allein sitzenden Seebären.
Sariel lädt diesen Seebären zu einigen Bechern Starkbier ein. Dieser wird mit zunehmenden Bierkonsum immer redseliger und berichtet, dass er der einzige Überlebende eines Schiffes namens „Rabenklaue“ sei. Dieses geriet ca. 4 Tagesreisen westlich von Calimhaven plötzlich in eine Nebelwand. Aus dieser Nebelwand tauchte eine schwebende Stadt auf. Kurz darauf wurden die “Rabenklaue” von riesigen Vögeln angegriffen, die das Schiff mit Steinen und anderen Wurfgeschossen bewarfen. Der Seebär ging während des Angriffs über Bord und wurde einige Tage später von einem vorbeikommenden Schiff aufgelesen.

Während Duatet und Rothbar sich an abends noch kräftig einen hinter die Binde kippen, bereitet sich Sariel geistig auf den morgigen Trainingskampf vor. Duatet und Rothbar wachen am nächsten Morgen mit einem Mordskater auf.
Es wird entschieden, dass die beiden Schnapsleichen als erste gegeneinander antreten sollen.

Nach kurzem aber heftigen Kampf geht Rothbar zu Boden und ruft nach einem Heiler. Somit steht Duatet als Siegerin des Kampfes fest. Dennoch wirkte der Kampf recht ausgeglichen.
Ari heilt Rothbar, damit er gegen Sariel antreten kann. Sariel landet unglücklicherweise einen kritischen Treffer, womit Rothbar auch diesen Kampf verliert.

Nach dem Kampf gehen Sariel und Rothbar erst einmal einen heben. Sariel läßt Rothbar in der Taverne zurück und kehrt zum Tempel der Mystral zurück, während sich Rothbar für die Nacht ein Zimmer in der Taverne nimmt.

Währenddessen klappern die anderen Gefährten die restlichen Hafentavernen ab, um mehr über das Geheimnis der verschwundenen Schiffe heraus zu bekommen und ggf. die Geschichte des Seebären aus der „Schenke zum Tauende“ zu bestätigen.

Der namenlose Dunkelelf versucht einen der Gäste in einer dieser Spelunken „auf seine Seefahrervergangenheit“ anzusprechen. Der Seefahrer erzählt, dass er einst auf der „Holden Minna“ angeheuert hatte. Auch er erzählt, dass sein Schiff von fliegenden Wesen mit Steinen angegriffen wurde, als dieses 4 Tagesreisen westlich von Kalimhafen entfernt in eine Nebelwand lief. Ferner berichtet auch er von einer fliegenden Stadt aus der diese Angreifer gekommen seien. Der Seemann konnte sich durch einen Sprung vom Schiff retten.

Die Gefährten kehren in den Mystral-Tempel zurück, wo sie auf Sariel treffen und diesen über die Geschehnisse und den Entschluss, Rothbar in Gruppe aufzunehmen, informieren. Sariel berichtet, dass Rothbar sich in der Taverne ein Zimmer genomen hat.

Am nächsten Tag holen die Gefährten Rothbar in der Taverne ab und informieren ihn über den Entschluss, ihn in die Gruppe aufzunehmen. Da im Hinblick auf auf die verschwundenen Schiffe erst einmal nichts mehr erreicht werden kann, entschließen sich die Freunde, sich des Rätsels der verschwundenen Händler und der verstümmelten Leichen anzunehmen.

Duatet begibt sich zunächst zum Markt, wo sie sich nach den verschwundenen Händlern erkundigt! Sie erfährt einige Namen und Adressen von Händlern, die angeblich verschwunden sind. Es handelt sich bei den Händlern um einen Stoffhändler, einen Gemüsenhändler sowie einen Gemischtwarenhändler.

Sariel erkundigt sich derweil bei der Stadtwache nach den zerfleischten Leichen und stellt fest, dass die Opfer offensichtlich erst nach dem Tod in der Stadt deponiert wurden, da bei den Leichen keinerlei Blutspritzer gefunden wurden, obwohl diese vollkommen zerfetzt waren.

Duatet schlägt vor, im städtischen Leichenschauhaus eine der zerfetzten Leichen in Augenschein zu nehmen. Die Leichen scheinen durch große Klauen und Zähne zerfetzt worden zu sein. Es gibt (bis auf deren zerfetzten Zustand) keine Gemeinsamkeiten zwischen den Leichen.

Die Gefährten entschließen sich die Angehörigen der identifizierten Opfer aufzusuchen, um herauszufinden, wohin die Opfer zu Lebzeiten zuletzt unterwegs waren. Hierdurch hoffen die Gefährten Hinweise über den tatsächlichen Ort des Verbrechens zu erhalten.
Ari erhält die Adresse der Angehörigen und erfährt von diesen, dass der Tote vor seinem Verschwinden auf dem auf dem Heimweg von der „Taverne am Stadtrand“ gewesen ist, wo er sich mit Freunden treffen wollte. Die Freunde treffen sich nach Aussage der Angehörigen weiterhin. (Die Freunde heißen „Blipblipblip“ und „Blob“.)

Man macht sich auf den Weg zur Taverne, wo Duatet die beiden trifft und anspricht. Die beiden berichten, dass sie in der Nacht des Verschwindens des Opfers nichts Besonderes bemerkt haben. Die Fundstätte der Leiche lag auf halben Weg zum Haus des Opfers.
Ari und der namenlose Dunkelelf vermuten, dass die Opfer in einem „außerdimensionalen Raum“ umgebracht wurden. (Ähnlich wie bei dem besiegten Schinma, dessen Domäne der Traum war.)
Die Gefährten besuchen noch andere Angehörige der Opfer. Auch die nächste Witwe, beschreibt, dass ihr Ex-Mann auf dem Weg zu einer Taverne im Osten der Stadt war um dort einige Freunde zu treffen. Auch dieses Opfer ist auf dem Nachahuseweg verschwunden.

Da die Freunde vor einem offensichtlich nicht lösbaren Rätsel stehen, entscheidet sich Nyarlalothep mit der Flöte Myu (das geheimnisvolle Mädchen) zu rufen. Anstelle von Myu taucht ein Mischung aus riesigem Bär und Mensch auf, der sichtlich „not amused“ ist.
Es zeigt sich sehr schnell, dass dieses Wesen immun gegen weltliche bzw. normale Waffen ist. Nur magische Waffen haben einen Effekt! Die Gefährten schließen aus dem unmittelbaren Erscheinen des Wesens auf das Flötenspiel, dass es sich bei diesem um ein Schinma handeln muss.

Ari segnet die Waffen von Duatet und Sariel und schafft den Gefährten damit einen entscheidenen Vorteil.

Nach heftigem Kampf verschwinden der namenlose Dunkelelf und der Schinma auf einmal! Der Dunkelelf findet sich in einer düsteren Sumpflandschaft wieder und steht weiterhin dem Mischwesen im Kampf gegenüber. Nyarlalothep entscheidet sich das Flötenspiel, welches den Schinma herbeigerufen hat, zu wiederholen, in der Hoffnung den namenlosen Dunkelelfen sowie den Schinma zurück zu holen.
Der Dunkelelf hört in der seltsamen Zwischenwelt das Flötenspiel von Nyarlalothep. Kurz darauf wird er vom Schinma so schwer verletzt, dass er zusammenbricht.

Der Schinma und der bewußtlose Dunkelelf tauchen wieder bei den Gefährten auf. Diese greifen alle zeitgleich an und töten so das Mischwesen.
Ari und Nyarlalothep kümmern sich sofort um den schwerverletzten Dunkelelfen.

Die Gefährten erinnern sich, dass der erste besiegte Schinma sich nach seinem vermeintlichen Tod wieder regeneriert hatte. Deshalb beschließen sie den Schinma zu enthaupten und dann zu verbrennen.

Währenddessen kommen zwei Angehörige der Statdtwache zum Ort des Kampfes und verständigen sofort den Hauptmann. Dieser nimmt die Leiche des Schinma in Augenschein und bestätigt, dass der Schuldige für die geheimisvollen Morde zur Strecke gebracht wurde und das die Belohnung hierfür den Abenteurern zusteht.
Die Belohnung für den Sieg über den Schinma beträgt 50gp pro Abenteurer.

Die Freunde beschließen ihren Sieg in einer Taverne ordentlich zu feiern.

Am nächsten Morgen hat die Gruppe eine Audienz beim Pascha der Stadt, der sich bei den Freunden bedankt und ihnen die Belohnung aushändigt.

Als nächstes soll das Geheimnis der verschwundenen Händler gelöst werden.

Aus den Geschäftsbüchern sowie von der Stadtwache erfahren die Abenteuerer, dass die verschwunden Händler eine Lizenz zum Handel mit dem Insektenvolk (Giarath) hatte, welches wenige Tage zuvor das rennen vor den Toren von Calimhafen veranstaltet hatte. Alle Händler sind kurz vor der Ankunft der Karawane verschwunden.

Es wird deshalb beschlossen den Betrüger, den die Abenteurer während des Rennens der Giarath dingfest gemacht haben, im Gefängnis zu verhören. Der Betrüger weiss lediglich, dass „andere“ das Verschwinden der Händler organsiert haben. Er verlangt für seine Hilfe nicht weniger als seine Freiheit. Ari, die das Verhör führt, lässt sich nicht auf diesen offensichtlichen Erpressungsversuch ein.

Stattdessen befragen die Freunde die Angehörigen der verschwundenen Händler. Dort erfahren sie, dass jeder der verschwundenen Händler Besuch von einem geheimnisvollen Fremden hatte, der etwas von den Giarath wollte. Beide Händler waren nach dem Gespräch mit dem Fremden ausser sich vor Zorn.

Ari schlägt vor, die verbleibenden drei lizensierten Händler zu besuchen und diese nach ungewöhnlichen Ereignissen insbesondere nach dem Auftauchen eines geheimnisvollen Fremden zu befragen. Bei einem der Händler ist der geheimnisvole Fremde tatsächlich vorstellig geworden, ohne jedoch seinen Namen zu nennen. Der Fremde wollte um jeden Preis eine Lizenz zum Handel mit den Giarath erwerben. Der Fremde musste jedoch unverrichteter Dinge wieder abziehen.
Ari kann mit Hilfe ihrer Fähigkeit Gedanken zu lesen eine genaue Vorstellung vom Aussehen des Gesuchten aus der Erinnerung des Händlers gewinnen.

Es stellt sich heraus, dass die meisten Händler, die von dem Fremden besucht wurden, der gleichen Händlergilde angehörten. Die Gefährten suchen deshalb die betreffende Gilde auf. Ari projeziert ein Trugbild des Gesuchten und zeigt dieses einen dortigen Sekretär. Der Gesuchte entpuppt sich als Sohn des Gildenmeisters.
Die Gefährten schildern den daraufhin herbeigerufenen Gildenmeister die gegen seinen Sohn erhobenen Vorwürfe. Daraufhin verät der Gildenmeister, dass er seinem Sohn vor geraumer Zeit ein Lagerhaus zur Verfügung gestellt hat.

Der Gildenmeister macht sich zusammen mit den Helden auf dem Weg zum Lagerhaus. Dieses finden sie jedoch leer vor. Duatet sucht nach Spuren und findet dabei lediglich ins Hausinnere führende Spuren, wehalb die Vermutung nahe liegt, dass sich im Haus ein Gehheimgang oder –raum befindet.

Der namenlose Dunkelelf schleicht voraus und findet eine Falltür im Boden. Sariel und Duatet versuchen hinterher zu schleichen, sind dabei aber erheblich lauter als der Dunkelelf. Der entnervte Dunkekelelf öffnet kurzerhand die Falltür. Er findet dahinter einen kurzen, von einer Fackel beleuchteten Gang der vor einer Holztür endet.
Hinter der Holztür befindet sich ein Verließ, in dem sich die sterblichen Überreste der drei verschwundenen Händler befinden. Am Ende dieses Raumes befindet sich wiederum eine Holztür. Die Gefährten folgen dem Dunkelelf.
Der Dunkelelf öffnet die nächste Tür, hinter der sich der Zugang zur Kanalisation befindet. Von dem Sohn des Gildenmeisters fehlt jede Spur.

Die Gefährten beschließen, die Stadtwache über die Geschehnisse zu unterrichten und die Verfolgung des vermutlichen Übeltäters den städtischen Behörden zu überlassen. Der Hauptmann der Satdtwache stellt auch sofort drei seiner Wachen ab, um den Tatort in Augenschein zu nehmen und die Leichen abzutransportieren.

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11. Kapitel: Das große Krabbeln

Zitate des Tages:
“Böttelmönch” (Spielleiter nach nur einem “Böcher” Wein)

Spielleiter zu Ronald: „Ach leck mich doch…!“
Ronald: „Nee, geht doch gar nicht!“

Lars: „Ich habe einen Schittin-Panzer“

Jan: „Jeder kennt Geschichten über Gunkelelfen!“

Die Gefährten kommen im größten Hafen der vergessenen Reiche an. Nie zuvor haben sie einen solch riesigen Hafen gesehen!

Lady Lafianna bittet die Gefährten, sie während ihrer Zeit in Kalimhafen nicht mit ihren Titel, sondern nur mit ihren Vornamen – Ariruil (=Ari) anzusprechen

Die Gefährten kommen zunächst in der Gastwirtschaft „Zum tänzelnden Pony“ unter.

Sariel begibt sich zum geheimen Unterschlupf der Saodexianer und erkundigt sich nach dem von ihm gesuchten Nomuclus und seinen dunklen Begleiter. Die Saodexianer vor Ort haben jedoch nichts von den beiden gehört. Der Prior der Saodexinaer erklärt sich dazu bereit, Sariel weiter im Gebrauch des Yexf zu unterrichten.

Währenddessen begeben sich Ari und Nyarlalothep zum Tempel der Mystra. Dort schafft es Ari für die Gefährten eine preiswerte Unterkunft für alle im Tempel zu sichern.
Ari erkundigt sich beim Hohepriester des Tempels nach Neuigkeiten in Bezug auf die unheimlichen Ereignisse, deren Zeugen die Gefährten geworden sind. Insbesondere erkundigt er sich nach Neuigkeiten über die Schinmas. Der Hohepriester berichtet, dass
in letzter Zeit diverse Schiffe, deren Kommen angekündigt war, nicht im Hafen angekommen sind. Die Schiffe kamen größtenteils aus dem Norden.

es in Calimhafen in letzter Zeit ungeklärte Todesfälle gibt. Einige Opfer sahen so aus, als seien sie großen Raubtieren zum Opfer gefallen.

in letzer Zeit einige ortsansäßige Händler spurlos verschwunden sind.

innerhalb der nächsten drei Tage wir eine Nomadenkarawane in Calimhafen ankommen wird, die normalerweise nur alle 10 Jahre nach Calimhafen kommt. Diese wird am 2. Tag ihres dreitägigen Aufenthaltes ein Rennen veranstalten. Die Nomaden sind ein insektoides Volk, die Käfer als Reittiere verwenden.

ein Jahrmarkt in wenigen Wochen ein Jahrmarkt nach Calimhafen kommen soll. Dies ist bislang aber nur ein Gerücht

Die Gefährten treffen sich in der „Gastwirtschaft zum tänzelnden Pony“ wieder. Ari berichtet den übrigen Abenteurern von dem, was sie vom Hohepriester erfahren hat. Zudem berichtet sie von der preiswerten Unterkunft, die sie für alle gefunden hat.

Ari und Nyarlalothep wollen ein wenig ihr Waffenarsenal aufstocken und beschließen deshalb shoppen zu gehen. Sariel begleitete die beiden, da er besser einschätzen kann, welche Waffen den Kauf lohnen.Ari ergattert einen Morgenstern für 15 gp bei gleichzeitger Inzahlungnahme ihrer alten Waffe.

Später lernt Sariel weiter den Umgang mit den Yexf beim ortsansäßigen Prior der Saodexianer während Nyarlalothep nach Kräutern und Ari nach Zaubern sucht.

Die nächsten drei Tage vergehen wie im Fluge.

Am Tag der Ankunft der Krarawane begeben sich die Abenteuerer zu dem Karawanenmarkt, auf dem auch die Rennen statfinden sollen. Der Karawanenmarkt befindet sich noch im Aubau. Das Karawanenvolk stellt sich als die Ghiarath vor . Die Gefährten fragen die Mitglieder der Karawane, ob sie behilflich sein können. Die Karawanenführer geben den Gefährten kleinere Aufgaben.

Ari passt auf die Reitkäfer (=Ki’o) auf, während die Anderen Schaulustige davon abhalten sollen, den Aufbau des Marktes zu stören.

Am nächsten Tag bieten die drei Abenteuerer den Ghiarath erneut ihre Hilfe an. Obwohl Ari all ihre Überredungskünste aufbietet, darf sie keinen Blick auf die von den Ghiarath angebotenen Waren werfen. Dies bleibt speziell lizensierten Händler vorbehalten.

Die anstehenden Käfer-Rennen werden von den Gebrüdern Ruce und Rhet Flanson geleitet, die nicht dem Volk der Ghiarath angehören. Es sind 7 Rennen mit jeweils 6 Teilnehmern geplant, wobei das wichtigste Rennen das 7. Rennen ist. Das 7. Rennen ist praktisch das Finale. Die Gefährten sollen während des Rennens als Streckenposten eingesetzt werden.

Nyarlalothep, Ari und Sariel einigen sich darauf, sich mit jeweils 10 gp pro Rennen (insgesamt 70 gp pro Person) in einer Wettgemeinschaft beim Rennen zu wetten.

Während der Rennen bemerken die Gefährten, dass der Sieger bei jeden Rennen bereits nach ¼ der Rennstrecke feststeht. Zudem fällt auf, dass nach jedem Rennen immer die gleiche Person einen enormen Gewinn einkassiert.

Sie teilen diese Beobachtung den Gebrüdern Flanson mit, die offensichtlich ehrlich betroffen wirken. Diese stellen den geheimnisvollen Gewinner beim nächsten Rennen zur Rede. Der Angesprochene beklagt sich lautstark über die Vorwürfe und wendet ich ab. Ari hält ihn mit dem Zauberspruch „Hold Person“ auf. Nyarlalothep schüchtert derweil die Wachen des Betrügers ein.

Während die Wachen verunsichert stehen bleiben, fesselt Ari den laut protestierenden Betrüger. Die Ghiarath werden auf die Situation aufmerksam und erkundigen sich danach, was vorgefallen ist. Ari berichtet den Ghiarath, was vorgefallen ist.

Ari bringt den Betrüger schließlich dazu, seine Tat zu gestehen! Die Ghiarath überlassen den Betrüger der Gerichtsbarkeit von Calimhafen.

Die Rennen werden trotz allem fortgeführt. Plötzlich hören die Gefährten ein weit entferntes Glockenläuten. Sie erinnern sich daran, dass sie ein ähnliches Geräusch schon einmal kurz vor dem Erdbeben nahe Bergedorf gehört haben.

Da die Gefährten den Betrug aufgedeckt haben und wissen, welche Reiter manipuliert wurden, dürfen sei nicht mehr mitwetten. Der bereits erzielte Gewinn wird aufgeteilt. Jeder der Spieler erhält 120 gp.

Während des sechsten Rennens stürzt einer der Renn-Käfer zu Tode. Das Rennen wird daraufhin abgebrochen.

Ari untersucht den gestürzten Käfer. Sie stellt einen starken Alkoholgeruch fest. Ari erkundigt sich, ob den Käfern normalerweise Alkohol gegeben wird. Der Ghiarath verneinen dies, da Alkohol für die Renn-Käfer tödlich ist.

Sämtliche der Käfer (mit Ausnahme von einem Käfer) stinken nach Alkohol. Offenbar sollte dieser eine Käfer das Rennen gewinnen. Die Abenteuerer befragen die Ghiarath, ob sie die Gebrüder Flanson oder einen aus ihrem Volk verdächtigen können. Die Ghiarath verneinen dies.

Die drei Abenteurer suchen die Ställe auf, in denen sich die Käfer vor ihrem Rennen aufgehalten haben. Sie stellen fest, dass sämtliche Wassertröge mit Alkohol verunreinigt wurden.

Ari versucht den vergifteten Käfern mit 4 Dosen Gagat zu helfen, indem Sie dieses frischen Wasser beimischt und den Käfern zu trinken gibt. Diese Behandlung verhindert zumindest den Tod weiterer Käfer.

Ari bietet dem Ältesten der Ghiarath an, den Jockey des einzigen gesunden Käfers zu verhören. Der Älteste willigt ein. Mithilfe ihrer Fähigkeit Gedanken zu lesen bringt Ari den Jockey dazu zu gestehen, dass er die Käfer vergiftet hat. Der Jocky sagt jedoch, dass er lediglich seine Geliebte mit seinem Sieg beindrucken wollte. Der Tod der Käfer war nicht in seinem Sinne.
Der Übeltäter wird von den Ghiarath zur Strafe dazu verurteilt, ein Jahr lang den Mist der Käfer zu beseitigen.

Wegen des Betrugs und der Vergiftung der Käfer wird der Rest des Rennens abgesagt.

Als Dank für die Dienste an den Ghiarath räumen diese den drei Abenteuerern die Möglichkeit ein, an den Ständen auf dem Karawanenmarkt einzukaufen.

Die Produkte der Ghiarath sind alle aus Chitin hergestellt und sind somit nur halb so schwer wie normale Waffen, Rüstungen, etc. aus Metall. Da die Rüstungen nicht aus Metall sind, können diese auch von magiewirkenden Wesen getragen werden.

Ari hat durch geschickte Geschäfte vor dem Rennen eine größere Summe Geld erwirtschaftet und erklärt sich dazu bereit, die Gefährten finanziell zu unterstützen.

Alle Abenteuerer decken sich mit Rüstungen, Schilden und Waffen aus Chitin ein. Auch für die nicht anwesenden Abenteuerer wird fleißig eingekauft.

Ferner wird für jedes Mitglied der Abenteurergruppe ein Reitkäfer (=Ki’o) einschließlich Sattel und Reittaschen erstanden. Diese Tiere sind geringfügig schneller als Pferde, extrem widerstandsfähig und bevorzugen Obst und Körner als Nahrung. Notfalls können sie sich auch von Abfall ernähren. Selbst in unwegsamen Gelände kommen diese Tiere dank ihrer sechs Beine im Vergleich zu Pferden extrem schnell voran.

Ari ersteht darüber hinaus 10 Perlen. Mithilfe dieser Perlen spricht er den Zauber „Identify“ über die vom Magier, der die Goblins anführte, erbeuteten Tränke.

Ari identifiziert einen Flugtrank sowie 5 leichte Heiltränke.

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10. Kapitel: Auf dem Weg nach Calimhafen

Zitat des Tages (Spielleiter beim Studieren des Inventars des toten Kelsey) „Was ist denn ein Schaff-ell?“

Die Gefährten entschließen sich dazu, die Goblins mit Fernkampfwaffen von dem Hügel aus anzugreifen, von dem aus wenige Tage zuvor die Hobgoblins das Lager überfallen hatten.
Nach dem ersten Angriff kommen noch fünf weitere Goblins aus der Höhle, um ihre Kameraden zu unterstützen.
Während des Kampfes schafft es Lady Lafiana durch einen Zauber einen der Goblins auf ihre Seite zu ziehen.

Nach kurzem aber heftigen Kampf besiegen die Abenteuerer die Goblins. Lady Lafiana befragt den Goblin über die Höhle und den Verbleib des Magiers sowie den der verbliebenen Schamanen. Der Goblin berichtet, dass sich der Magier allein innerhalb der Höhle befindet, während die Schamanen unterwegs seien.

Lady Lafiana versucht den Goblin zu überzeugen, den Magier herauszulocken. Der Goblin weigert sich trotz des Zaubers gegen seinen einstigen Meister vorzugehen und greift Lady Lafiana an! Der Goblin stirbt daraufhin eines kurzen und schnellen Todes!
Lady Lafiana berichtet den Gefährten von dem, was ihr der Goblin kurz vor seinem Tod offenbart hat!

Der namenlose Dunkelelf schleicht in die Höhle. Ihm folgen Sariel ex Uriel und Duatet im Abstand von wenigen Metern.

Der Magier befindet sich im hinteren Teil der Höhle und studiert dort offenbar eine Felswand. Der Dunkekelf schleicht sich mit gezückten (magischen) Dolch an den Magier hinterrücks heran, während Duatet und Sariel im Abstand von ca. 30 m mit ihren Bögen Aufstellung nehmen und auf den Magier anlegen.
Der Dunkelelf befördert den Magier erfolgreich ins Jenseits!!!! Er plündert, wie für einen Schurken üblich, die Taschen des Magiers, bevor Duatet und Sariel zum Namenslosen aufschließen. Die beiden merken von der Plünderung natürlich nichts.

Lady Lafiana „sichert“ das Lager (d.h., sie sucht nach Beute) und findet einige nützliche Gegenstände einschließlich ihres verlorenen Besitzes.

Die Gefährten fordern Lady Lafiana dazu auf, die Felswand in Augenschein zu nehmen, die den kürzlich verstorbenen Magier so brennend interessiert hat.
Zuvor inspiziert Lady Lafiana allerdings die Leiche des Magiers und entdeckt eine Tätowierung, die den Magier als Angehörigen der Magier von Tay ausweist.
An der Wand kann Lady Lafiana hingegen nichts besonderes entdecken.

Die Gefährten entschließen sich, die Hütten ausserhalb der Höhle nach Hinweisen für den Grund der Anwesenheit des Magiers und seiner Goblin-Untertanen zu durchsuchen.
In einer Mulde unterhalb einer Hütte findet der Dunkelelf in einer mit Vorhängeschloß gesicherten Truhe mehrere Schriftrollen.

Nyarlalothep öffnet eine der Schriftrollen um diese zu lesen. Er entgeht knapp einer magischen Falle, mit der diese offensichtlich gegen unbefugten Zugriff gesichert war.
Die Schriftrollen berichten von Goblin-Legenden, in denen es um einen großen Goblin-Goldschatz in einer Mine geht. Ferner deutet Kartenmaterial, welches den Schriftrollen beiliegt, darauf hin, dass es sich bei der Mine um die Höhle handelt, in der die Gefährten stehen.

Letzteres erfahren sie allerdings erst von Lady Lafiana. Nyarlalothep hat „zufälligerweise“ vergessen, die Gefährten von dem Goldschatz zu unterrichten und hatte seinen Kameraden nur etwas von einer belanglosen Goblin-Legende erzählt.

In der Höhle ist jedoch auf Anhieb keine Spur von irgendwelchen Goldschätzen zu entdecken. Die Gefährten entschließen sich deshalb, das Kartenmaterial an sich zu nehmen und die Höhle vorerst zu verlassen und wieder den Weg in Richtung Calimport aufzunehmen.

Duatat köpft zur Sicherheit den kürzlich verstorbenen Magier und wirft dessen Kopf in eine nahe gelegene Schlucht.

Nachdem die Gruppe die Höhle verlassen hat, lässt Nyarlalothep den Höhleneingang mit Hilfe seiner Psi-Kräfte einstürzen. Bis auf Lady Lafiana bemerkt niemand, dass Nyarlalothep der Verursacher des Einsturzes ist. Lady Lafiana schweigt jedoch zu dem Vorfall.

Während des Marsches gen Süden spricht Lady Lafiana mit dem namenlsosen Dunkelelfen unter 4 Augen. Über den Inhalt des Gespräches bewahren die beiden Stillschweigen.

Nach einigen Tagen der Reise entdeckt der Namenlose eine ca. 3m große Gestalt, die sich vor den Gefährten versteckt. Die Gefährten setzten ihren Weg fort. Kurz drauf entdeckt der Dunkelelf 6 weitere der Wesen, die sich als Oger entpuppen. Die Gruppe macht sich kampfbereit!
Nach heftigem Kampf schlägt die Gruppe die Oger in die Flucht. Lady Lafiana schließt die flüchtenden Oger mit Magic Missiles hinterrücks nieder.
Neben 7 Goldstücken finden die Gefährten bei den Besiegten 8 Tränke unbekannter Art sowie 3 Edelsteine.

Wenige Tage später entdeckt die Gruppe auf ihrem Weg nach Süden eine Höhle, die von Riesenspinnen bewohnt wird. Der heldenhaften Verpflichtung, die Welt vor allem Übel zu retten, folgend entschließt sich die Gruppe, den Spinnen den Gar aus zu machen. Lady Lafiana wirkt einen Zauberschlaf auf die Tiere.
Nyarlalothep tötet einige der schlafenden Spinnen (sehr zum Mißfallen des Dunkelelfen). Währenddessen suchen die anderen Abenteurer nach wertvollen Gegenständen. 13 Kupfer, 6 Silber, 6 Gold und 17 Platin finden die Abenteuerer bei den verwesenden Leichen der Spinnenopfer. Die Beute wird gerecht aufgeteilt.

Nachdem die Gruppe das Gebirge überquert hat, findet sie auf der Südseite des Gebirges ein kleines Dorf namens Grafenwald. In der Hoffnung dort etwas zu Essen und ein Dach über den Kopf zu finden, beschließt die Gruppe in das Dorf zu gehen. Dort angekommen begibt sich ein Teil der Gruppe umgehend in die nächste und einzige Gastwirtschaft des Ortes.

Nyarlalothep und Lady Lafiana gehen derweil „shoppen“ und lassen den Wert der erbeuteten Edelsteine schätzen. Lady Lafiana schafft es, einen Bernstein für 716,50 GP zu verkaufen. Der Verkaufserlös wird aufgeteilt.

Sariel erkundigt sich beim Wirt, ob dieser den von ihm gesuchten Nomoclus ex Brutus und dessen dunklen Begleiter gesehen hat. Der Wirt verneint dies. Da es in Grafenwald nur eine Gastwirtschaft gibt, sind die Gesuchten entweder nicht durch das Dorf gekommen oder haben bei einem Bauern übernachtet.

Nach einer durchzechten Nacht versammelt sich die Gruppe beim Frühstück und entschließt sich weiterzuziehen.

Die Gruppe begibt sich zum Calim-River, um eine Passage Richtung Calimhafen zu mieten. Am Ende des zweiten Tages der Schiffs-Reise wird das Schiff von zwei Wasser-Trollen angegriffen.
Die Gruppe erringt einen vermeintlichen Sieg gegen die Trolle. Beide Angreifer fallen ins Wasser zurück, tauchen jedoch kurz darauf wieder auf und greifen erneut an.
Nachdem den beiden Trollen die Arme abgehackt wurden (und die Arme durch die Abenteurer verbrannt wurden), entsteht vorübergehend eine seltsame Pattsituation, da beide Trolle ohne Arme nicht mehr an Bord kommen können und die Abenteurer aber gleichzeitig nicht in der Lage sind, die Wasser-Trolle entgültig zu töten. Nach 2 Stunden lassen die Trolle jedoch vom Boot ab.

Am vierten Tag der Reise kommt die Gruppe schließlich in der Großstadt Calimhafen an.

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09. Kapitel: Abschied von Kelsey

Nach der Rückehr nach Bergedorf entscheidet sich die Abenteurergruppe am nächsten Tag über den Bergpass nach Calimport weiterzuziehen.

Duatet vergewissert sich vor der Nachtruhe, dass eine Nachtwache in Bergedorf existiert, da sie ungern von Goblins im Schlaf überrascht werden möchte.

Nyarlalothep erklärt sich währenddessen bereit, den namenlosen Dunkelelfen in Lesen und Schreiben anstelle des verstorbenen Kelsey zu unterrichten.

Während die Gruppe beim Frühstück sitzt, begutachtet der namenlos Dunkelelf auf seinem Zimmer seine Beute, die er im Lagerhaus der Goblins gemacht hat. Zu dieser Beute gehört auch die Ausrüstung von Kelsey.

Während des Frühstücks erscheint eine Elfe (silbernes Haar, bernsteinfarbene Augen, blaues besticktes Gewandt) im Schankraum. Die Unbekannte stellt sich als Lady Lafiana vor und behauptet im Goblinlager eine Mitgefangene der Gruppe gewesen zu sein.

Sie behauptet ferner, auf diplomatischer Mission mit ihren drei Gefährten von den Goblins überrascht worden zu sein. Sie gibt gegenüber den Gefährten an, sich an den Goblins rächen zu wollen und bittet deshalb darum, sich der Gruppe zumindestest vorübergehend anzuschließen können.

Nyarlalothep erzählt den Gefährten, dass die Elfe offensichtlich einer berühmten, magisch begabten Adelsfamilie aus seiner Heimat angehört. Die Elfe gehört der Rasse der Grauelfen an.

Nach langer und heftiger Diskussion entscheidet sich die Gruppe zusammen mit Lafiana über den Bergpass in Richtung Calimport aufzubrechen.

Thymianus folgt der Gruppe. Er scheint verstört und in sich gekehrt aufgrund des Todes von Kelsey.

Nyarlalothep erkundet sich nach der Situation in seiner Heimat, dem Tethyrwald. Lafiana erzählt von Erdbeben in Gegenden, in denen diese normalerweise nicht üblich sind. Lady Lafianas diplomatische Mission besteht darin, mehr über die Ursache dieser Erdbeben zu erfahren.

Die Gruppe kommt wieder an ihren alten Lagerplatz an. Hier liegen noch die sterblichen Überreste von Kelsey. Lafiana und Nyarlalothep entscheiden sich, Kelseys Leichnam nach dem Brauch der Grauelfen zu bestatten. Noch am gleichen Abend wird für Kelsey ein Steingrab errichtet. Die Arbeiten hierfür dauern die ganze Nacht an.

Zur Mittagszeit des nächsten Tages bricht die Gruppe wieder auf. Sie kommt an die Stelle, von der aus die Goblins wenige Tage zuvor die Gruppe verschleppt hatten.

Nach intensiver, heftiger und langwieriger Diskussion entscheidet sich die Gruppe, sich dem Lager zu nähern. Der namenlose Dunkelelf ist mit dieser Vorgehensweise unzufrieden, da er eine tödliche Wiederholung des Desasters beim Kampf gegen die Goblinhorden befürchtet.

Duatet und Sariel schleichen sich näher an das Lager heran. Sie finden das Lager ähnlich vor, wie sie es verlassen haben: Einige Hütten sind abgebrannt und ca .15 Goblins bewegen sich zwischen den Hütten und dem Bergwerk hin und her. Keine Spur von den Zauberern, die die Goblins wenige Tage zuvor noch befehligt hatten!

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