Rolemaster - Die fallenden Würfel

Kapitel 59: Die Hochzeit des Königs

Die Recken befinden sich nach wie vor im Verlies wo endlich die gefolterte Priesterin erwacht. Sie ist eine Priesterin des Reinigungstempels.
Offensichtlich wurde sie auf dem Weg zu Vorbereitungen abgefangen, die dem Ritual entsprachen, das Lewelljen (immer noch Lu’Jen ausgesprochen!!), Naraja, Tirdas und Chinta durch den Nabel der Göttin gesehen haben.
(Das Ritual heißt: Die Hochzeit des Königs)

Während Tirdas, Kronk und Naraja die weiteren Türen durchsuchen – wo sie Rüstkammern finden – bleiben Kasra und Lewelljen bei der Priesterin.

Lewelljen nutzt die einkehrende Ruhe um sich meditativ der Ritualkunde
hinzugeben. Er hat eine Vision:

In einem großen Saal, dessen runenverzierte Wände deutliche Risse aufweist, steht
eine riesige Kreatur 1/2 Mensch – 1/2 Ziegenbock (die Beschreibung passt auf
Ariman). Vor ihm tanzt Belakane (die Ehefrau Melni Bonors), offensichtlich bereits
sehr erschöpft – dieses Ritual kennen die Helden als das Ritual, welches den Gott
gefangen hielt.

Die Szenerie wechselt:
Lewelljen sieht eine brennende Ebene über die eine in schwarze Rüstungen gekleidete
Armee ihre Spur der Verwüstung zieht – begleitet von Drachen, die aus der Luft
angreifen.
In einiger Distanz steht eine aparte jedoch düster wirkende Gestalt und scheint den
Angriff zu koordinieren.
→ Lewelljen hat das Gefühl, dass "ein mächtiger Spieler das Spielfeld betreten hat
ein Spieler, der die Regeln des Spiels zu seinen Gunsten zu beeinflussen scheint."

Währenddessen konnten bereits zwei Türen nicht geöffnet werden. Lewelljen, der mittlerweile seine Meditative Ritualforschung beendet hatte hilft mit ein bisschen Magie aus: Er gefriert die Türen und Kronk lässt seine Axt sprechen. Der Lärm wird gehört, denn unmittelbar nachdem die Türen eingeschlagen wurden, sind sich schnell nähernde Schritte zu hören.

Ein Lichtblitz blendet die beide Wachen, die aus einem Verbindungsgang kommen. Kronk setzt dem ersten Krieger sehr u, muss sich jedoch nach einem schweren Treffer zurückziehen. Der Kampf ist hart, doch schon bald liegt der erste Gegner am Boden, während der zweite zurückgedrängt wird – und um Hilfe, sprich seine Kameraden, ruft.Eine herbeigezauberte Erdwand stoppt sowohl den Rückzug als auch die Möglichkeit Hilfe zu rufen, doch die Zeit wird knapp. Endlich kann Tirdas auch den zweitern Wächter (flach-?)legen und die restlichen Räume werden schnell durchsucht. (man findet Schwarzmetallrüstungen und -waffen)

Die Gruppe mehrt sich beim ausrüsten aus… und es wird Alarm geschlagen, weil die beiden Wachen überfällig sind. Die Recken suchen einen strategisch günstigen Platz in der hintersten Ecke des Verlieses – oder traten sie eher den geordneten Rückzug in dunkle Ecken an??

Dort finden sie einen Raum, der extrem gut gesichert ist. Naraja gelingt es (mit Tirdas und Kronks Hilfe) die Tür zu öffnen, während Lewelljen den Eingang (eine Tee-Kreuzung mit einer Illusion in eine einfache Biegung verwandelt, so dass weiter Wachen ohne Verdacht zu schöpfen vorbei rennen.

Im Raum finden die Recken eine Zelle, in der eine Gottgleiche Kreatur eingesperrt ist, die Naraja, der die Tür geöffnet hatte auch prompt einen Wunsch gewährt.
“Ich wünsche mir, dass ich und alle meine in dem Spiel befindlichen Kameraden siegreich sofort dieses Spiel verlassen und dieses somit endgültig beendet ist” lautet der Wunsch, der nach einigem hin und her überlegen formuliert wird.

Es macht “Pfoff” und die Gruppe steht knietief in einem belebendem Wasserbecken.(mit all ihrer ALTEN Ausrüstung – ja die neue Liste bitte streichen!!)
Chintas Vater steht vor der Gruppe (erkannt wegen Chintas aussage: “Es ist vorbei, Vater!”)
Ein Horn erklingt und das Wasser des Beckens beginnt zu brodeln.Aus dem Bassin steigt ein weißer Drache auf und verbrennt Chintas Vater (mitsamt seiner Schwarzmetallrüstung) zu Asche – und die Halle in der sich das Becken befindet beginnt in sich einzustürzen.. die Recken ergreifen wertvolles Gestein – und Edelsteine- und räumen die Halle.

Außerhalb der Halle – eine große belebte Stadt – stürzen einige Gebäude ein und einige Menschen verbrennen ohne erkennbaren Grund. Eine kurze relativ kopflose Flucht beginnt, doch da die Zerstörung begrenzt ist und Melni Bonor nebst Belakane nur da stehen und zuschauen einigt man sich darauf es ihnen gleichzutun.

Chinta, die wieder den Nabel der Göttin trägt, steigt eine Zikkurat hinauf. Dort beendet sie mit Lewelljen das Ritual, welches einigen bereits aus Visionen bekannt ist… (Das Ritual heißt: Die Hochzeit des Königs) rockyou
Tirdas, Kronk sowie Kasra versuchen den beiden zu folgen, müssen jedoch wegen diverser unschönen Symptome umkehren (Kopfschmerzen, Blindheit, spontaner Blutverlust aus allen Körperöffnungen und Poren..).

Nachdem das Ritual beendet ist, verlassen Chinta und Lewelljen die Zikkurat und alle ziehen nach Süden, wo ein fensterloser Turm steht. Chinta ruft die wahren Bewohner der Stadt (die eigentlich seit einigen Jahrhunderten tot sind), welche prompt anfangen die Stadt zu besiedeln.

Im Turm steht die Statue der Göttin (die dessen Nabel wir dauernd mit uns herumtragen). Ihr Nabel wird wieder eingesetzt und Kasra wird von Chinta geküsst, als Dank für die Befreiung aus dem Lan/ bzw. als Dank für die Befreiung der Göttin. Irgendwelcher schwarzer Rauch fließt in Kasras Mund… Was das wohl bedeuten mag???

Nun sind die Recken auf den Weg zur Karawanserei… zum feiern!

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Kapitel 58: Drehen, Feuer, Drehen, Eis, Drehen, Blitz

Es geht munter weiter die Knochentreppen hinauf, bis schließlich die Gruppe an ein seltsames Relief kommt, welches man drehen kann. Also wird gedreht, doch ganz so einfach ist es nicht, denn schnell stellt sich heraus, dass man die richtige Kombination einstellen muss. Als man schließlich das Rätsel gelöst hat, kommt man zu einer Art Gefängnis, wo ein junges Mädchen gefoltert wird. Man beschließt es zu befreien, doch die Konsequenzen sind für manch einen sehr schmerzlich, doch mit Hilfe des Nabels der Göttin können alle Helden durch Chinta geheilt werden.

einige Stunden später; auf dem Weg zur nächsthöheren Ebene der Verdammnis
Nachdem die Dunkelelfen vertrieben worden waren, macht sich die Gruppe daran die Leichen der Haradrim und der Dunkelelfen zu plündern. Die beiden gefallenen Gefährten haben doch recht nützliche Sachen dabei, besonderes Interesse wecken die beiden Kräuterbeutel. So entdeckt Kasra Kat’Kusablatt, Yaranpollen, Eborblume, Killmarkurwurzel, Drallsurionblätter, Blauaugblume und Arkasusaft. Der Tiefling Naraja, welcher wieder vollkommen normal aussieht, findet bei dem ersten Dunkelelfen einen Stab der Feuerstrahlen, 2 Handsäbel und etwas Schmuck. Da man sich aber der Gefahr dieses seltsamen Ortes durchaus bewusst ist, beschließt die Gruppe rasch weiter zugehen, zumal man überall Geraschel und Getuschel hören kann. Um den Weg nach Hinten abzusichern, dreht sich Lewelljen herum, streckt mit einer raschen Bewegung einen Arm von sich und spricht ein Zauberwort. Doch wo sonst augenblicklich eine Feuerwand erscheint, erscheint nichts. Von weiter weg kann man ein hämisches Kichern vernehmen. Die Gruppe beschleicht daraufhin ein komisches Gefühl. Der Kronk spürt die Dunkelelfen nahezu überall, daher gibt er beim Gehen seinen Schild, den er bisher nicht genutzt hatte an Tirdas und Chinta zieht den Lederwams, sehr zur Verärgerung der Zwergin wieder aus, doch als Chinta meint, dass sie das klären würde, gibt die Zwergin Ruhe. Beim weiteren Aufstieg bemerkt der Kronk drei konzentrische Kreise, welche auf der einen Seite in die Wand eingelassen wurden. Die Gruppe bleibt stehen und mit diese in näheren Augenschein.

Griesbreiwatte fingert an einem der Kreise rum und stellt fest, dass man alle drei Kreise drehen kann, zu dem stellt sich heraus, dass auf jedem Kreis neun Buchstaben stehen. Manche sind doppelt, andere wiederum nur einzeln. Als der Pixie einen Spruch wirken will, packt ihn Naraja und hält Griesbreiwatte in die Luft, sodass der Kleine keinen Spruch wirken kann. Die ersten Überlegungen werden angestellt. Man einigt sich darauf es mit den Buchstaben zu probieren, die nicht doppelt sind. Also wird die erste Kombination eingestellt und der Knopf in der Mitte durch Lewelljen betätigt. Feuer sprießt aus den Kreisen mit einem lauten „WUSCH“. Man probiert die nächste Kombination. „KAWUSCH“ diesmal schlägt der Gruppe ein Eisregen entgegen. Lewelljen und der Pixie erleiden Eisschaden, welcher aber nicht sonderlich dramatisch ist. Derweil spürt der Kronk eine Erschütterung. Tirdas stellt derweil eine weitere Kombination ein und aus den Kreisen schlagen Blitze. Genervt von dem ganzen Gedrehe wirft Segrima einen Knochen gegen den Knopf, in der Hoffnung, dass es so einfach ist, wird aber enttäuscht, da nichts passiert. Man schaut sich die Buchstaben näher an und kommt auf die Idee es mit der Symmetrie der Buchstaben zu versuchen. Der Kronk, der den Blick weniger auf den Kreisen hat sieht, wie Skelette um die Gruppe herum auferstehen. Doch er wäre nicht der Kronk, wenn er damit nicht klarkommen würde. Während die Gruppe weiter rätselt zermalmt der Kronk drei Skelette.

Es werden wieder mehrere Kombinationen ausprobiert, bis man endlich die Lösung gefunden hat. So müssen die ersten beiden Kreise jeweils zueinander achsensymmetrisch sein und der zweite zum dritten punktsymmetrisch. Als die richtige Lösung eingestellt wurde und man den Auslöser drückt, falten sich die Kreise zusammen und gewähren der Gruppe Einlass in was auch immer. Als alle durch sind betätigt Tirdas den Schließmechanismus und das Tor zur Knochentreppe wird wieder verschlossen. Die Gruppe atmet erst einmal tief durch. Dabei riecht Naraja Hammeleintopf und blickt dabei einen langen dunklen Gang entlang. Dieser Gang ist etwa 5 Fuß breit und etwa 6 Fuß hoch, besitzt einen steinernen Boden und eine gewölbte Decke. Doch das entscheidende ist, dass die Luft, die man hier atmen kann wesentlich frischer ist, als auf der Knochentreppe. Doch da es stockfinster ist und nur einige der Gruppenmitglieder in dieser Finsternis sehen können, holt Lewelljen den Nabel der Göttin hervor und hat so wenigstens etwas blaues Licht.

Der Tiefling und der Pixie gehen den Gang entlang um zu Erkunden. Sie treffen nach einigen Schritten auf eine geradeverlaufende Treppe, weiter oben auf einen Absatz von etwa 17 Fuß im Quadrat und eine hölzerne Tür. Naraja blickt durch das Schlüsselloch und kann einen Gang erkennen, welcher durch Öllampen mehr schlecht als recht ausgeleuchtet wird. Zudem sind auf der linken Seite mehrere doppelflügelige Türen und auf der rechten Seite einfache Türen, zudem hört der Tiefling in der Ferne etwas Musik. Der Pixie wirkt einen Spruch und verschiebt so sein Hörvermögen um etwa 33 Fuß nach vorne. Dort hört der Pixie schwere Schritte, die von mindestens zwei Wesen entstammen, außerdem gibt es Anzeichen dafür, dass diese Wesen schwer gerüstet sind, da ihre Schritte sehr metallisch klingen. Schließlich hört Griesbreiwatte noch wie ein Becher abgestellt wird und „So jetzt bin ich vorbereitet“ gesprochen wurde. Der Tiefling und der Pixie tauschen sich aus und kehren zur Gruppe zurück. Derweil hat die Zwergin Chinta den Lederwams zurückgegeben, mit der Aufforderung sich zu bedecken. Dann werden die Erkenntnisse der Erkunder beratschlagt. Als Segrima meinte, dass diese doch vielleicht lieb seien, ertönt ein Schmerzensschrei. Die Gruppe geht leise und mit größter Vorsicht zu der besagten Tür.

Dort angekommen macht der Pixie die Tür unsichtbar und die Gruppe blickt den Gang entlang. Wenig später wird die Tür wieder entzaubert und Naraja und Tirdas versuchen sich am Öffnen der Tür, wobei es Tirdas schließlich gelingt. Die Beiden schleichen hinein. Naraja blickt durch ein Guckloch in den ersten Raum. Es stellt sich heraus, dass dies hier eine Art Gefängnis sein muss, denn an den Wänden hängen Ketten und noch so manches Skelett. Beim zweiten Guckloch sihet der Tiefling zwei Gestalten in schwerer dunkler Rüstung und ein weibliches Wesen, welches angekettet ist. Die beiden hören wie eine der beiden Gestalten „Alles was ich wissen will ist ein Name“ sagt. Es knallt eine Peitsche. Der Kronk versucht sich im Schleichen, scheitert aber und beginnt zu Rennen. Tirdas reißt die Tür auf und rennt hinein, will dem Gegner auflauern, verheddert sich aber in einer auf dem Boden liegenden Kette, stolpert und geht zu Boden. Der Zwerg, welcher in Raserei gerät geht auf den ersten Gegner los, trifft diesen augenblicklich, trennt ihm dabei ein Bein ab, so dass dieser auf dem am Boden liegenden Tirdas fällt. Segrima, die dem Kronk nacheilt kommt auch in der Zelle an. Der zweite Gegner lässt seinen Krummsäbel auf die Angekettete niedersausen, doch auch er verfängt sich an einer von der Decke hängenden Kette, sodass sein Schlag abgelenkt wird und die Gefangene in der Seite, allerdings doch sehr schwer trifft. Kasra spannt seinen Bogen, doch so recht zielen kann dieser auch nicht, sodass sein Pfeil die bereits verwundete Gefangene trifft. Der Kronk geht auf den zweiten Gegner los, wird aber pariert und Segrima drischt mit ihrer Bratpfanne ebenso auf den Gegner ein. Kasra und Naraja befreien derweil die Frau und beginnen diese mit erster Hilfe zu verarzten. Kasra reißt sich sein Hemd vom Leib und verbindet damit die klaffende Wunde.

Der Kronk wird schwer getroffen. Er erleidet eine böse Rückenverletzung, sodass er nicht mehr in den Kampf eingreifen kann, wird aber von Chinta aus dem Gewusel herausgezogen. Diese bettet den Kronk auf ihrem erneut ausgezogenen Lederewams. Segrima und Tirdas kämpfen weiter mit dem Gegner, wobei dieser Tirdas ein Bein abschlägt. Der Pixie versucht den Gegner zum Schlafen zu bringen, doch auch das funktioniert nicht. Lewelljen erhitzt mit einem Zauber zuerst die Waffe wenig später die Rüstung des schwergerüsteten Gegners. Mit jeder Sekunde die verstreicht steigt die Temperatur der Waffe und der Rüstung um etwa 50 Grad. Schließlich tritt Chinta in den Raum und meint „Hey Süßer willst du nicht lieber mit mir spielen?“ Fast die gesamte Gruppe drischt und schlägt nun auf den Gegner ein, bis schließlich Naraja mit seinem Dolch zwei kritische Treffer landet und der Gegner zu Boden geht. Eine sichtlich erleichterte Chinta fällt dem Tiefling um den Hals.

Da Tirdas droht zu verbluten holt Lewelljen den Nabel der Göttin hervor und will mit diesem Stein einen Blutungsstopp bei dem schwer verwundeten Kameraden wirken. Dabei gelangt Lewelljen an einen anderen Ort.

Lewelljens Vision
Lewelljen findet sich zunächst am Tempel der Göttin wieder, fliegt dann einen Gang entlang und befindet sich dann auf einer riesigen Zikkurat. Am Fuß dieser ist eine riesige Menschenmenge, welche eine Art Fest zu feiern scheint. Als ein sichtlich sexuell erregter Schwarzer die Treppen der Zikkurat erklimmt kommt Lewelljen wieder zu sich. Aus reiner Neugier hat der Pixie diese Vision miterlebt.

Der Zauber mit dem Blutungsstopp war erfolgreich, so auch Chinta, welche die physischen Verletzungen, nicht aber die Schäden der Nervenbahnen, vom Kronk heilen konnte. Lewelljen nimmt den Nabel der Göttin und will diesen Chinta einsetzen, damit diese das Bein von Tirdas heilen kann, doch diese will nicht sofort. Sie will keine Göttin werden, doch lässt sich von Lewelljen umstimmen. Nach dem der Nabel der Göttin in Chintas Nabel eingesetzt wurde, kann diese nicht nur Tirdas, sondern auch den Kronk restlos heilen. Lewelljen will, dass auch das Mädchen geheilt wird, doch Chinta weigert sich, da sie der Meinung ist, dass das Mädchen einer anderen Gottheit dienen würde. Nach beendeter Heilung will Lewelljen den Nabel der Göttin zurück haben, doch Chinta weigert sich. Er versucht es mit allerlei Tricks und Kniffe. Doch weder die Fingerfertigkeit noch der Indianerblick reichen aus um Chinta zur Rückgabe zu bewegen. Die beiden Zwerge versuchen um Chinta herum zu schleichen, doch weder der Konk noch Segrima sind leise genug um es unerkannt zu schaffen. Lewelljen versperrt Chinta den Weg und fordert sie erneut auf, den Nabel zurückzugeben, doch er scheitert aufs Neue. Auch der Einwand, dass sie ihn dann töten müsse ist kein ausreichender Grund für Chinta, stattdessen wirkt sie eine Art Leitmagie auf Lewelljen, sodass dieser freiwillig zur Seite geht. Als Chinta ihm den Rücke zugewandt hat, wirkt Lewelljen eine Schockstrahl, sodass Chinta benommen ist. Die Gruppe wirft sich auf sie und nimmt ihr den Nabel der Göttin wieder ab. Der Tiefling berührt dabei den Stein, wird durch die Luft geschleudert und erfährt seinerseits eine Vision.

Narajas Vision
Er findet sich auf derselben Zikkurat wieder, wo einst Lewelljen war. Ein junges Mädchen, welches mit einem Umhang bekleidet ist und eine Priesterin stehen auf der obersten Ebene der Zikkurat. Ein nackter adliger Schwarzer, sichtlich sexuell erregt kommt die Treppen hinauf. Die Priesterin nimmt den Umhang des Mädchens ab und entkleidet diese damit. Die Menge feiert diesen Augenblick. Doch plötzlich tritt aus einem Schatten ein Mann. Dieser trägt eine weiße Schlange um den Hals und von seinem Wesen verströmt eine tiefe Verderbtheit aus. Auch dieser lässt seinen Umhang fallen und verwandelt sich daraufhin in eine Frau. Die weiße Schlange um seinen/ ihren Hals wird zu einer Schwarzen. Sie reißt das Mädchen an sich und schubst es weg. Unter der Menge, welche am Fuß der Zikkurat feiert, enttarnen sich mehrere schwergepanzerte Wesen. Sie sind von der gleichen Art, wie die die Gruppe im Verlies besiegt hatte. Die Frau an der Spitze der Zikkurat zerrt den adligen Schwarzen auf den Altar um ihn vermutlich zu opfern, doch bevor dieses geschieht endet NArajas Vision

Lewelljen greift mit entsprechendem Schutz nach dem Nabel der Göttin und Chinta besinnt sich wieder. Die Gruppe heilt schließlich das gefangene Mädchen. Lewelljen gibt ihr sein Hemd, damit sie bedeckt ist. Naraja fragt das gerade zu Bewusstsein gekommene Mädchen nach ihrem Namen, doch diese hat wohl noch nie einen Tiefling gesehen und wird sofort wieder ohnmächtig. Da nun keine unmittelbare Gefahr mehr droht macht sich die Gruppe daran die beiden besiegten Gegner zu plündern.

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Kapitel 57: Eine Wiese, ein Basilisk und eine Knochentreppe

Gibt es auf der untersten Ebene der Verdammnis ein Datum? Unterste Ebene der Verdammnis
Nach der erfolgreichen Flucht aus dem eingestürzten Labyrinth erwacht die Gruppe in einem unterirdischen Garten mit magischer Beleuchtung. Sträuche, Bäume und Pflanzen säumen die Lichtung, allerdings ist Nahrung recht rar, aber zumindest der Pixie findet eigenartige Beeren, die zwar nicht schmecken, aber durchaus nahrhaft sind. Bei der Suche nach diesen Beeren findet der Pixie eine Statue eines vollgerüsteten Mannes. Tirdas sammelt Reisig um ein Feuer zu entfachen, während de anderen nach Wasser suchen. Dabei stoßen Segrima und der Pixie auf eine behauene Mauer, an der der Pixie nach oben klettert und eine weitere Staute entdeckt. Eine weitere Statue wird auch von Tirdas entdeckt und in Augenschein genommen. Segirma befingert ebenso eine Statue und ist von der Arbeit der Steinmetze voll auf begeistert. Diese Begeisterung schildert sie aufgeregt dem Kronk welcher sichtlich unbeeindruckt bleibt. Tirdas bricht von der Statue einige filigrane Bartstoppeln ab und ist darüber sichtlich verwundert. Auf dem Weg zu der anderen Statue findet der Kronk Spuren von herausgerissenem Gras und beschließt dieser Spur zu folgen. Diese endet jedoch am Lager der Gruppe, wo Chinta sitzt und sich aus irgendetwas Grünem irgendetwas Grünes flechtet. Der Nabel der Göttin liegt neben ihr und wird auch nicht weiter beachtet. Man kommt auf das Wasserproblem zu sprechen und erfährt von Chinta, dass sie Wasser herbeizaubern kann, vorauf hin man ihr die leeren Trinkschläuche reicht und diese dann mit Wasser gefüllt werden. Während sich die Zwerge und der Pixie über Haarwuchs unterhalten äußert Lewelljen seine Vermutung, dass hier ein medusaähnliches Wesen hausen muss, da er die Statuen für in Stein verwandelte Menschen hält. Zudem erkennt Lewelljen, dass Chintas Zeichen nicht mehr auf ihrer Haut sind, sondern auf den Nabel der Göttin übergegangen sind.

Man erzählt sich allerhand wichtiges und unwichtiges. Zum einen geht es um das vorletzte Werk eines mächtigen Erzmagiers der Haradrim, dem Erzmagier Rasul Aikaf, welches als sehr gefährlich eingestuft wurde und über den Vergleich der Brüste aller weiblichen Gruppenmitglieder. Die sichtlich frustriete Chinta zeigt schließlich auf ein Tor und meint, dass dahinter eine Treppe wäre, die nach oben führen würde. Lewelljen, der sich mal wieder aus allem herausgehalten hatte beschließt mit dem Nabel der Göttin Essen herbeizuzaubern. Doch der Zauber misslingt und er frittiert sich damit sein Gehirn. Tirdas und Chinta wecken den gescheiterten Magier wieder auf, welcher augenblicklich „Der Abscheuliche kommt vor die Stadt! Er kommt sie holen!“ schreit. Die Gruppe zuckt mit den Schultern und gibt Chinta zwei Wurfmesser und einen Umhang, damit die Nackte nicht mehr nackt ist. Schließlich gehen alle zu der aus Bronze bestehenden doppelflügeligen Tür. Der Elb prüft und meint, dass auf dieser Tür ein Zauber von der anderen Seite gewirkt wird. Der Kronk ignoriert diese Worte und stößt die Tür auf. Der Kronk, Segrima, der Pixie, welcher von Tirdas auf dessen Augenhöhe gehalten wurde, betreten den Raum. Dieser Raum ist in ein rötliches Licht getaucht und man kann ein großes Wesen erkennen. Als der Pixie schwer wie Stein wird drängen die Helden zurück.

Stimme aus dem Off: Nur einmal auf mich hören hilft Pixieleben zu retten!“

Tirdas stellt den Pixie ab, der Kronk und Segrima greifen das Wesen an, ohne es dabei anzuschauen. Die Gruppe drischt und hackt auf das Wesen ein, allerdings nur mit mäßigem Erfolg. Chinta zieht derweil den Pixie aus der Gefahrenzone. Schließlich erzielt der Kronk einen kritischen Treffer und das Wesen, was sich als Basilisk herausstellt strauchelt. Segrima holt eine Decke hervor und verdeckt auf recht eindrucksvolle Art die Augen des Wesens. Der Kronk schlägt zu, Lewelljen lässt einen Feuerstrahl auf das Wesen niedergehen. Am Ende ist das Vieh tot und die Gruppe noch am Leben.

Chinta befreit den Pixie aus dem Stein, dieser hatte eine Vision von einem Raum voller Knochen, Drachen, Menschen und seltsamen Krabbenviechern. Der Pixie ist sichtlich verstört über das Gesehene. Der Kronk beschließt die anderen beiden Statuen aus ihrem steinernen Gefängnis zu befreien, während Segrima sich den Raum vom Basiliken näher anschaut. Dabei findet sie eine Knochenhalde, die rasch ansteigt. Die Knochen sind von beiden Seiten einer hohen Mauer mit Reliefs eingefasst. Die Reliefs zeigen Gottheiten, denen man Opfer darbringt. Eine Darstellung ist blutiger als die andere. Zudem scheint aus diesen Reliefs ein rötliches Licht, welches den Raum auf seltsame Weise beleuchtet. Am Anfang der Knochenrampe wühlt die Zwergin etwas herum und findet einen Lederwams, welcher vermutlich Chinta passen könnte, sowie einen silbernen Gürtel, den sie sich selbst umbindet. Tirdas beginnt derweil den Basilisken zu zerlegen. Lewelljen hat Interesse an verschiedenen Körperflüssigkeiten und der Kronk an den Krallen des Viehs bekundet. Segrima bereites aus dem gewonnenen Fleisch etwas Nahrung zu. Sie nennt das Gericht „Basilisk á la Segrima“. Die Gruppe isst sich ordentlich satt und rastet ein wenig. Schließlich geht Segrima zu dem toten Basilisken und trennt den Schnabel ab, geht auf eine der Statuen zu und tockt mit dem Schnabel gegen den Stein, doch nichts passiert. Lewelljen versucht es seinerseits mit der Tränen- und Speichelflüssigkeit, doch auch hier rührt sich nichts. Man beschließt sich zur Ruhe zu begeben. Tiras, Segrima und der Pixie übernehmen die erste Nachtwache, Lewelljen die zweite. Nichts passiert.

2,43 sec nach Sonnenaufgang, unterste Ebene der Verdammnis
Tirdas erwacht und beginnt wie ein kleines Kind an zu schreien, dass er was zu Essen haben will. Segrima macht sich daran etwas vom Basilisken zu zubereiten. Während des Frühstücks erhebt Segrima Anspruch auf alle Wertgegenstände, die die drei Statuen bei sich tragen. Chinta beginnt einen Zauber auf eine der Statuen zu wirken, doch sie scheitert. „Was kannst Du eigentlich?“ fragt daraufhin die Zwergin und erntet böse Blicke. Nach einer kurzen Zeit meinte Chinta, dass der Zauber, der auf die Statue gewirkt wurde bereits zulange ruhte, als dass man ihn aufheben hätte können. Chinta wirkt den Zauber auf eine andere Statue und ist erfolgreich. Der Mensch, ein südlicher Haradrim beginnt zu schreien, wird aber von Tirdas umgeworfen und entwaffnet. Dieser beruhigt sich etwas und bekommt von Segrima etwas zu Essen und Kitzeleinheiten vom Pixie. Man befragt den Haradrim, welcher sich als „Achmut Iben Saruk“ vorstellt. Er sei mit 12 anderen Männern die Treppe hinabgestiegen, welche plötzlich erschienen war, um nach einem Prinzen zu suchen. Derweil versucht Chinta die zweite Statue zum Leben zu erwecken, scheitert jedoch. Es stellt sich heraus, dass diese Statue ein Jusuf sei. Die Gruppe fragt Achmut nach dem Prinzen und wie er gekleidet sei. Mit etwas Unbehagen teilt diueser mit, dass der Prinz mit Frauenbekleidung unterwegs war, da dies alles während einer Theatervorstellung passiert sei. Das Stück handelte wohl von einer alten Legende aus dem Reich Taramenet. Dabei spielte der Prinz eine Prinzessin, die den Untergang ihrer Welt sehen konnte und sich selbst opfern wollte um die erschienen Tore zu öffnen oder zu schließen. Sie ging dabei in die Unterwelt und kam nie wieder zurück. Der Legende nach war sie fortan eine Gefangene des Ariman. Achmut meinte schließlich, dass der Prinz diese Rolle derart eingenommen hatte, das er sich selbst für die Prinzessin hielt und deswegen hinabgestiegen sei.

Tirdas befragt Chinta ob sie diesen Achmut kenne, da er sich immer wieder vorsichtig nach Chinta umgeschaut hatte. Diese beginnt sich aber aus scheinbar nichtigen Gründen aufzuregen. Segrima reagiert mit einem „Chinta die kleine Hure…“ und wird von Lewelljen mit „Sie ist aber größer als Du“ in die Schranken gewiesen. Chinta erzählt, dass sie bei diesem Schauspiel zugegen war und dass der Prinz von einem bösen Zaubere gelenkt worden war, den sie zusammen mit einem Gefährten erweckt hatte. Allerdings scheibt Chinta nach, dass der Prinz seine Prinzessin gefunden hatte und beide wohl behalten wieder zurückgekehrt waren. Achmut Iben Saruk glaubt diese Geschichte erst, als der Nabel der Göttin erwähnt wurde. Daraufhin wird der Gruppe großer Reichtum versprochen, sofern man den Prinzen und die Prinzessin wiederfindet und zum Hof zurück begleitet. Chinta befreit Jusuf aus seinem steinernen Gefängnis, man nimmt noch eine ordentliche Portion Basilisk mit und macht sich dann an den Aufstieg. Kurz vorher findet die Gruppe ziemlich viel Bronze auf, so dass die Kassenbeutel wieder gut gefühlt sind.

Die Gruppe beginnt mit dem Aufstieg. Dabei entspricht eine volle Wendung dieser Knochentreppe 100 Höhenmeter. Die Wände leuchten dabei nicht mehr rot, sondern eher grünlich, zeigen aber nach wie vor die unterschiedlichsten Gräueltaten. Nach einer Weile des ereignislosen Aufstieges bleibt Chinta plötzlich stehen und spürt, dass etwas auf die Gruppe zukommt. Es sind die Krabbenwesen, die der Pixie zuvor in seiner Vision gesehen hatte. Die Gruppe macht sich auf einen Kampf mit diesen Wesen bereit. Nach einem raschen Kampf sind die angreifenden Spinnen tot. Segrima wickelt einer der abgeworfenen Netze, welche mit feinem Draht verstärkt wurden, in eine Decke ein und nimmt dieses mit. Erst später sollte sich herausstellen, dass dieses Netz von Dunkelelben hergestellt worden war.

Man geht weiter, plötzlich sacken die beiden Haradrim tot zusammen. Erst jetzt wird der Gruppe klar, dass sie sich in einem Hinterhalt befinden. Hinter ihnen steigen Dunkelelben aus der Wand, auch von Vorne nähern sich welche. Lewelljen bauchrednert mehr oder weniger erfolgreich, doch der Angriff beginnt. Tirdas, der Kronk und Segrima nehmen den Kampf auf, verursachen aber kaum Schaden. Chinta, die wohl die meiste Erfahrung hat, schaufft es auch nicht wirklich Schaden zu verursachen. Lewelljen will Illusion erzeugen, scheitert aber und frittiert sich abermals sein Gehirn und ist handlungsunfähig. Die Illusion erzeugt aber die gewünschte Wirkung. Die Dunkelelben stürzen sich auf die Illusion und die Zwerge können diesen nachsetzen. Der Kronk schlägt mit seiner Waffe ordentlich zu, Segrima nimmt ihre Bratpfanne. Wenig später ertönt ein Pfiff und die Dunkelelben ziehen sich zurück. Die getöteten Dunkelelben lösen sich in einem purpurnen Nebel auf. Die Zwerge erbeuten je ein Kettenhemd, zudem plündert der

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Kapitel 56: nur eine Zusammenfassung

Die Gruppe bricht nach einer Weile die Abrissarbeiten am Waisenhaus ab und bringt stattdessen eine Karawane mit Salz in eine andere Stadt. Auf dem Weg dorthin wird die Gruppe durch Froschmonster angegriffen. Diese Trogolodyten, kurz Trogs genannt, erbeuten die Karawane und verschwinden. Man kehrt in ein Gasthaus ein und ruht sich dort aus.

Am nächsten Tag findet sich die Gruppe in einem gläsernen Labyrinth wieder, welches aus eigenartigen Räumen besteht. Ein jeder Raum hat 4 Tore. Dabei gibt es ein Tor mit einer schlichten, einer silbernen, einer kupfernen und einer goldenen Gravur. Wie es später herausstellt entsprechen die Farben den Himmelsrichtungen. Die Gravuren sind abwechselnd ein I, ein V, ein X, und noch andere Symbole, die scheinbar einem System entsprechen. Zudem fällt der Gruppe eine Karte in die Hände, die in der Mitte des Labyrinthes einen Stern aufzeigt. Dieser Stern wird als neues ziel auserkoren und man macht sich auf den Weg zum Stern.

Auf dem Weg dorthin trifft man auf viele Monster, welche mehr Schlecht als Recht abgewehrt werden können. Als die Gruppe den Raum mit dem Stern erreicht, Lewelljen hatte die Gruppe vorher unsichtbar gemacht, steht man einer Übermacht an Trogs gegenüber. In der Mitte des Raumes steht eine Statue, welche im Kampf durch Kasra umgeworfen wurde. Diese zerspringt und die in Lan eingeschlossene Chinta kommt zum Vorschein. In einem letzten Aufbäumen schafft es der Kronk den Nabel der Göttin in Chintas Bauchnabel zulegen. Diese befreit sich daraufhin aus dem Lan.

Die Trogs flüchten daraufhin und die Höhle/ der Raum beginnt einzustürzen. Die Gruppe flieht ihrerseits und kommt an ein Tor. Lewelljen kann hier allerdings 2 Ebenen erkennen. Es stellt sich heraus, dass die eine Ebene die Welt von Chinta ist, obwohl es sich dabei um die unterste Ebene der Verdammnis handelt. Die Gruppe beschließt Chinta zu folgen.

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Kapitel 55: Das nasse Ende einer Reise und ein neuer Anfang

Die Gruppe erwacht nach einem vermutlichen Schiffsbruch an einem Strand und wird von den dortigen Einwohnern skeptisch begrüßt. Man verschafft sich Arbeit um an Geld zu kommen, stellt dabei aber fest, dass nichts mehr so ist wie es eigentlich sein sollte, denn jeder sieht irgendwie anders aus. Man bringt Trockenfleisch von A nach B, hilft einem alten Zausel und beginnt mit dem Abriss eines verfluchten Waisenhauses.

30.04.1456 des 3. Zeitalters, morgens, am Strand
Der Himmel leuchtet blau, Möwen kreischen und die Mitglieder der Gruppe erwachen, ziemlich verstreut liegend an einem Strand. Die Münder sind Sand und Seewasser gefüllt, die Kleidung ist zerfetzt und die geliebte Ausrüstung verschwunden, genau wie das Himmelsschiff, Belakane und die in Lan eingeschlossenen Gefährten. Die hiesigen Einwohner sind recht schnell auf die Neuankömmlinge aufmerksam geworden und mustern diese skeptisch. In unmittelbarer Nähe zum Strand kann man eine kleine Fischerstadt erkennen, umringt von einer kräftigen Palisade, welche durch Wachtürme verstärkt worden ist. Man sammelt sich und bemerkt, dass nichts mehr so ist wie war. So hat Naraja, der Tiefling, keine Hörner und auch keinen Schwanz mehr. Als sich die Gruppe wieder zusammen gefunden hat fragt Tirdas die Einwohner, wo und vor allem nach dem wie. Eine Frau im besten Alter, fett, hässlich und schmutzig dringt nach vorne und beginnt zu lachen. Die Gruppe stutzt, verfällt dann aber wieder in ihre alten Gewohnheiten. So meint Lewelljen, dass die Zwerge endlich mal gebadet hätten und der Kronk fragt nach seiner Axt. Die Frau antwortet auf alle Fragen mit nur einem Satz, welcher der Menge ein Raunen entlockt. „Kein Mensch wird mit einem Netz rausgefischt und lebt noch…“

Es stellt sich heraus, dass man an der Nordküste von G’Thal, unweit des Orts Parinov an den Strand gespült worden war. Doch viel mehr kann sich die Gruppe nicht mit den Einwohnern unterhalten, denn es kommen einige Stadtbewohner hinzu. Eine der Wachen ruft „Macht Platz für den Rat!“ woraufhin sich die Menge teilt und ein hochgewachsener Mann mit dunkler Hautfarbe und dunklen Augen hervortritt. „Erlaubt mich euch vorzustellen…“ beginnt er, Tirdas entgegnet ihm „Erlaubnis erteilt!“ worauf der Pixie in schallendes Gelächter ausbricht. Mit einem skeptischen Blick stellt sich der Mann als Scharlat Atensiet, Bürgermeister von Parinov vor. Man erzählt die Reisegeschcihte der Gruppe, welche allerdings nicht geglaubt wird, daher wird die Gruppe unter Geleit von Stadtwachen zum Rathaus von Parinov gebracht. Dort werden die Gesichter der Gruppe mit den hiesigen Steckbriefen verglichen, allerdings findet man keine Gemeinsamkeiten. Zudem stellt sich heraus, dass das Datum ein gänzlich anderes ist. So wird der 1. Dezember 6058 geschrieben.

1. Dezember 6058, Parinov, Rathaus
Die Abenteurer bitten nach Kleidung und einer Unterkunft. Diese Bitte wird allerdings nur widerwillig gewährt und auch erst nach dem der Name Melnibonor fällt. Es stellt sich heraus, dass der Herr Melnibonor ein „Reichsedler“ welcher ein großes Anwesen einige Tagesreisen von Parinov unterhält. Allerdings gilt dieser seid einiger Zeit als verreist, aber der Stadtrat schickt einen Boten zu dessen Anwesen. Der Bürgermeister lädt die Gruppe ein im Gasthaus „Zum weißen Wolf“ zu verweilen, untersagt jedoch die Weiterreise. Sodann bezieht die Gruppe ihre Zimmer in diesem Gasthaus. Man hört sich um, befragt André den fetten Gastwirt, die Frau vom Strand, sowie einen anderen Besucher, welcher sich als Todaeus Abrakin vorstellt. Er scheint ein Stadtzauberer zu sein und berichtet über Schlafwandeln, Importweine aus Darnassus, von einem Alpjäger und einem Traumheiler der in der Stadt Slamurath seinen Geschäften nachgeht. Aufgrund der Erfahrungen mit dem Tukkermoor und den eingeschlossenen Gefährten und der Suche nach Chinta beschließt die Gruppe nach Slamurath aufzubrechen. Allerdings geht man zunächst Schlafen.

2. Dezember 6058, Parinov, Gasthaus zum weißen Wolf
Am Morgen erwacht die Zwergin zu erst, geht sich waschen und vertreibt den Koch aus seiner Küche. Nach einer Weile ist ein ordentliches Frühstück zubereitet, welches die Gruppe stärkt. Nach dem Frühstück geht die Gruppe zum Hafen und spricht mit der fetten, hässlichen Frau. Diese wurde bereits von Todaeus unterrichtet und hat bereits einen Karren mit Stockfisch bereitstellen lassen. Der Stockfisch sei eine Lieferung, die nach Slamurath gebracht werden müsste. Man stattet die Gruppe mit dem notwendigsten aus und beschreibt den Weg, welcher ungefähr zwei bis drei Tage dauern sollte. Die Gruppe bricht auf. Gegen Abend erreicht man in einem Wald ein Schwemmhaus, wo sich Holzarbeiter tummeln. Anders als in Parinov wird man hier sehr freundlich aufgenommen. Man kommt ins Gespräch, dabei erfährt man von einem getöteten Holzarbeiter und führt Stammtischgespräche über zu hohe Steuern. Nach der ereignislosen Nacht setzt die Gruppe ihren Weg weiter fort.

3. Dezember 6058, Schwemmhaus in einem Wald, später Burg Karator
Die Gruppe folgt dem Weg, Kasra findet unterwegs Beterimoos und als ein Unwetter aufzieht beeilen sich alle um eine Burg zu erreichen, welche als Nachtlager empfohlen wurde. Die Burg, welche definitiv schon bessere Zeiten erlebt hatte, riecht nach Muff, Fäkalien und anderen Unrat. Zudem sind die meisten Gebäude verfallen. Mit vorsichtigen Schritten betritt man dass Haupthaus und trifft auf den alten Burgherren Lubomir. Dieser hielt gerade eine Totenwache für seinen verstorbenen Landknecht Boris ab. Man beschließt dem alten Burgherren zu helfen. Lewelljen und der Kronk übernehmen die Totenwache und Segrima versucht etwas zu kochen. Der Kronk findet in den Räumen der Burg zwei Schwerter und einen Schild, möchte diese dem Herren Lubomir jedoch nicht stehlen, sondern sie auf ehrliche Art und Weise verdienen.

Lewelljens Traum, während der Totenwache I
Während der Totenwache hört Lewelljen Kratzgeräusche hinter dem Sarg vom verstorbenen Landknecht. Wenig später kommen 6 Kobolde hervor und befehlen dem Elben die Leiche des Verstorbenen aufzunehmen. Zudem geben sie ihm die Anweisung wo der Knecht zu begraben sei. Allerdings entpuppt sich dieses Vorhaben als nicht so leicht, denn erst kurz vor Sonnenaufgang und nach mehreren passenden Stellen schafft es Lewelljen den Knecht zur letzten Ruhe zu betten.

4. Dezember 6058, Burg Karator
Als Lewelljen aus seinem Traum erwacht, liegt der Knecht immer noch vor ihm. Von dem seltsamen Traum angetrieben untersucht er den Verstorbenen und bemerkt, dass dieser abgeschnittene Ohren hatte und schließt daraus, dass dieser elbischer Herkunft sein musste. Die Gruppe macht sich derweil an die verschiedensten Arbeiten. Segrima kocht, der Kronk richtet die Fensterläden und Tirdas blickt in einen Spielen und hat das große Verlangen sich seine Haare zu bürsten. Diese Arbeiten nehmen den gesamten Tag in Anspruch sodass man beschließt eine weitere Nacht auf der Burg zu verbringen. In der Nacht beschließt Lewelljen erneut die Totenwache zu übernehmen.

Lewelljens Traum, während der Totenwache II
Während der Totenwache gelangt Lewelljen in einen hellerleuchteten Raum. Dieser hat geweißte Wände und bunte Figuren säumen die Wände. Anders als die Luft auf der Burg ist es hier heiß und trocken. In der Mitte des Raumes steht ein großer steinerner Sarkophag auf welchem die in Lan eingeschlossene Chinta liegt, zudem steht auf dem Sarkophag ihr Name. Der gesamte Raum wirkt wie Grab. Lewelljen holt den Nabel der Göttin hervor und spürt, dass das Lan eine Art Leitmagie ist und die Hieroglyphen, welche auf dem Boden und den Wänden geschrieben stehen magisch sind. Zudem erkennt der Elb, dass die Hieroglyphen Schutztexte darstellen, die Frevler vom eindringen in die Grabkammer fernhalten sollen. Lewelljen untersucht die Gegebenheiten weiter und stellt fest, dass hier keine Essenzmagie und auch keine Mentalmagie vorherrschen. Schließlich findet der Elb heraus, dass der Ort an dem er sich befindet etwa 15.000 Kilometer von der Burg Karator entfernt ist, allerdings auf einer anderen Welt. Daraufhin versucht er in Rückbesinnung, welche nicht funktioniert

5. Dezember 6058, Burg Karator, später in Slamurath
Der Elb weckt die Gruppe und erzählt von seinen Erlebnissen. Tirdas erzählt von dem Spiegel, woraufhin die Gruppe dort hin geht und man feststellt, dass der Spiegel von einem verlangt gewisse Dinge zu tun. Lewelljen meditiert vor diesem Spiegel und findet heraus, dass die Aktivierung von jemand anders erfolgt. Nach dem der tote Landknecht aus der Burg gebracht wurde, bricht die Gruppe ebenfalls auf und erreicht am gleichen Tag die Stadt Slamurath und übergibt den Karren mit dem Stockfisch. Schließlich kehrt man in das Gasthaus zum Schwurbecher ein. Dort geht der Tiefling in einen falschen Keller und sieht wie 11 kopflose Frauen ihre blutbeschmierten Kleider waschen. Etwas verstört kehrt der Tiefling zurück zur Gruppe und man beschließt sich zu stärken. Als der Wirt zur Gruppe stößt erzählt Naraja diesem von seinem Erlebnis im Keller, doch der Wirt zuckt nur mit den Schultern.

6. Dezember 6058, Slamurath
An einer ruhigen Nacht wird die Gruppe zum Lindenwirt geschickt, dort scheint es wohl Arbeit zu geben. Und in der Tat bekommt die Gruppe den Auftrag ein altes Waisenhaus abzureißen. Als Entlohnung winkt jedem Mitglied ein Bronzestück pro Tag. Begierig darauf Geld zu verdienen beginnen alle mit den Abrissarbeiten. Segrima untersucht das Haus und markiert Stellen, die lieber nicht betreten werden sollten, da sonst das gesamte Haus einstürzen könnte. Im Erdgeschoß findet die Gruppe eine alte Steintafel, welche zugemauert war.

Gedenktafel
Bet‘ um ihre Seelen Elfe
das den Kinder einstens helfe
die bei der Begegnung ferner Zeiten
auf verschollenen Pfaden schreiten

Als die Gruppe diese Tafel in Augenschein nimmt kann man Kindergetrappel und Lachen hören. Man macht mit der Arbeit weiter und kehrt sichtlich erschöpft zum Gasthaus zurück. Dort bekommt man eine deftige Mahlzeit und erfährt, dass die Vorgänger mit den Abrissarbeiten aufgehört hatten, weil sie sich vor dem Spuck im alten Waisenhaus fürchteten. Auf Nachfragen stellt sich heraus, dass das Gebäude seit 12 Jahren leer steht, aber so Recht will sich der Wirt nicht dazu äußern. Daher wird der Plan gefasst, dass Lewelljen am nächsten Tag ins Stadtarchiv geht um dort Nachforschungen anzustellen.

7. Dezember 6058, Slamurath
Lewelljen bricht am frühen Morgen auf um ins Stadtarchiv zu gehen, macht sich unterwegs unsichtbar und betritt das Magistratshaus, spürt aber einen Gegenzauber, bricht seine Aktion ab und geht stattdessen Essen für die Gruppe einkaufen. Währenddessen gehen die Abrissarbeiten durch die Gruppe weiter. Segrima fällt jedoch vom Dach und bricht sich dabei die Nase, welche von Naraja wieder gerichtet wurde. Dabei erfährt die Zwergin eine Vision einer späten Abtreibung. Als der Elb zurückkommt erzählt er von seinen Erlebnissen und man beschließt den Tiefling und den Pixie loszuschicken. Diese treffen in der Südstadt vor einem Armen-/Irrenhaus einen alten Mann. Dieser berichtet gegen einen kleinen Obolus von seinem Leben in dem Waisenhaus. Dieser habe sein Eltenr bei dem schwarzen Fieber verloren und ist daher in diesem Waisenhaus aufgewachsen. Das neue Waisenhaus sei übrigens durch einen Heiler gestiftet worden, weil im alten Haus zu viele Kinder gestorben seien. Die beiden Gruppenmitglieder befragen den alten Mann nach dem Spuk und dieser erzählt ihnen eine Geschichte. Dabei ließ sich ein Magistrat regelmäßig Jungen aus dem Waisenhaus kommen, welche aber nie zurückgekehrt sind. Während der alte Mann erzählt, summt der Pixie den Text der Gedenktafel, woraufhin die beiden Erfahren, dass es sich dabei wohl um die 11 verlorene Töchter des Königs Okvold handelt. Zudem erfahren sie, dass es in Slamurath nie einen Stadtbrand gegeben hatte, was für eine Stadt dieser Größe doch sehr ungewöhnlich ist. Als die Gruppe wieder zurück im Gasthaus ist, stärkt man sich und beschließt einer Empfehlung zu folgen, sich das Spiel zweier Glasharfner im Gildenhaus anzusehen.

dort angelangt, spielen 2 Halblinge auf besagten Glasharfen mit Schwungrädern. Es erklingt sphärische Musik und die Harmonie des Friedens breitet sich in der Halle aus, dabei verblassen das Gebäude und die Gegenstände. Alle Zuhörer finden sich in einem grünen Wald wieder und erleben eine Art gemeinsamer Vision. Dabei kann man einen Stadthügel erkennen und ein Flüstern wahrnehmen. In einem düsteren Wald, auf einer Lichtung ist ein Steintisch, auf dem ein toter König zur letzten Ruhe gebettet wurde. Es ertönt eine Art Weissagung

Odolin fürchtet 11 Kinder, welche wurden zum Krähenfrass
11 Frauen verrieten Odolin und verloren ihren Kopf
11 Männer verfolgten Odolin, wurden nicht gefunden

Nach einem ohrenbetäubenden Krach, zerspringen die Glasinstrumente und die Zuhörer kommen wieder zu Bewusstsein. Der Pixie findet aber kurz bevor er wieder erwacht eine goldene Figur, welcher er einsteckt. Es stellt sich später heraus, dass es eine Buchschließe in Form eines Raben ist. Lewelljen entdeckt in dem ganzen Tumult einen Narren, welcher wegrennt, zudem erkennt er dass hier Magie gewirkt wurde. Man spricht noch mit dem Barden und kehrt schließlich in das Gasthaus zurück.

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Kapitel 54: Von Träumen, Kämpfen und einem Tunnel

Nach und nach gelangen alle Gruppenmitglieder zu Chinta. Es werden verschiedene Wege ausprobiert um die Tänzerin aus dem Spiel zu befreien, doch es wird schnell klar, dass man da nicht viel machen kann. Durch Chinta wird die Gruppe auf Tukkermoor aufmerksam, einem Kraut für gezieltes Träumen. Nachdem die Gruppe mit dem Hab und Gut des Herrn Melnibonors an Bord der Nordwind sind, wird dieser zum Sultan einbestellt. Die Gruppe entledigt sich der zurückgebliebenen Wachen und startet die Reise ohne den Herrn Melnibonor. Belakannê gibt das neue Reiseziel vor, Sternenkrone, während der Überfahrt nimmt die Gruppe mehrfach Kontakt zu Chinta auf, die am Ende, wie es scheint erfolgreich aus dem Spiel genommen wurde, dafür aber nun vollkommen im Lan gefangen ist.

29. April 1456 des 3. Zeitalters, morgens, Melinbonors Haus
Tirdas entschließt sich im Salon vor dem Schachbrett zu meditieren. Neben Tirdas liegen Kleidung und zwei Kurzschwerter für Chinta. Virrinity, die als Elbe das Meditieren nie erlernt hat setzt sich neben Tirdas und macht ihn nach. Doch anderes als geplant findet sich Virrinity in der Spielwelt wieder.

Virrinitys Vision
Die Elbin ist in einer Höhle, wo ein kleines Feuer lodert. Chinta und Virrinity kommen ins Gespräch, da erzählt ihr die Tänzer von einem Kraut namens Tukkermoor. Die elbin nickt und ist auch schon wieder zurück

Zurück in der normalen Welt befragt Virrinity den Herrn Melnibonor, ob er das Kraut kenne und ob er um dessen Anwendung weiß, doch er kennt es nicht, obwohl er schon einmal davor gehört hatte. Dieser teilt der Gruppe mit, dass die Abreise mit dem Schiff in zwei Stunden stattfinden wird. Daher beschließt die Gruppe noch einmal kurz auf den Markt zu gehen um dieses Tukkermoor zu besorgen. Virrinity und Naraja gehen zu einem Kräuterhändler und erstehen fünf Anwendungen dieses Krautes und lassen sich in den Gebrauch einweisen. So teilt der Händler den beiden mit, dass das Kraut zu kochen sei und man den Sud trinken muss, sich dabei aber in einem ruhigen Raum aufhalten sollte.

Tirdas und Kasra begleiten die anderen beiden, jedoch mit einem vollkommen anderem Ziel. Sie wollen sich Bekleidung und Rüstung kaufen. Dabei fällt Kasra in eine Vision:

Kasras Vision
Er findet sich in einer Höhle wieder, in der ein Feuer niedergebrannt ist. Er schleicht sich zum Höhlenausgang und blickt ins Dunkel. Er kann leisen Wind, feuchtes Gras und den Sternenhimmel erkennen. Im Inneren der Höhle findet er zahlreiche Fußspuren, die er aber einer einzelnen Person zuordnen kann. Seiner Meinung nach ist es entweder eine kleiner schmächtiger Mann oder aber eine Frau. Er ruft Chintas Namen, welche erwacht. Kasra befragt Chinta nach ihrem Ergehen. Diese erzählt, dass sie nach dem Ritual in einem Steinkreis erwachte und dann die Umgebung erkundete. Dabei ist sie auf einen alten verlassenen Obstgarten gestoßen, doch mehr hat sie nicht erlebt. Kasra befragt sie nach Tukkermoor und gibt ihr seinen Umhang. Chinta erzählt von diesem Kraut und der Möglichkeit zum gemeinsamen, gezielten Träumen. Zudem gibt sie Kasra ihre Vermutung mit auf den Weg, dass sich das Spielfeld sehr weit weg von dem Ort an dem sich ihr Körper befindet. Wenig später erkundigt sich die Tänzerin noch nach dem Wohlbefinden von Belakannê, zögert kurz und fragt Kasra ob er Lust hätte etwas zu probieren. Dieser willigt ein und wird schlißelich von Chinta geküsst. Wenig später befindet sich Kasra wieder auf dem Markt.

Tirdas grinst Kasra an, welcher immer noch Kussbewegungen mit seinem Mund macht. „Hättest Du Dich mal am Umhang festgehalten, dann läge er jetzt nicht im Dreck!“ bekommt der sichtlich verwirrte Kasra zu hören. Doch wenig später setzt Tirdas seinen Einkauf fort. Mit neuen Beinkleidern, Stiefeln und einem neuen Hemd kehren beide zum Hause des Herrn Melinbonors zurück.

Als der Zeitpunkt der Abreise sich nähert kommt Belakannê, in würdiger Kluft heraus, die Gruppe folgt der Etikette und verneigt sich vor der Königin von Irem. Der Tross mit den Reisenden und dem Hab und Gut des Melnibonor setzt sich in Bewegung und erreicht nach einer Weile den Luftschiffhafen. Dort sind Luftschiffe aus allen Herrenländer festgemacht. Der Tross hält auf ein Schiff mit seitlichen Masten zu und kommt schließlich zum Stehen. Ein Mann, elegant gekleidet und Mitte 30 stellt sich als Kapitän der Nordwind vor und veranlasst das Verladen des Hausstandes von Melnibonor. Die Mannschaft ist ebenfalls elegant gekleidet. Sie sprechen eine Sprache die dem Sindarin ähnelt. Die Gruppe geht ebenfalls an Bord und bezieht die Unterkünfte. Wenig später erscheint ein bewaffnetes Rudel Hundemenschen unter der Führung eines Efrit. Dieser spricht mit Melnibonor und richtet ihm aus, dass der Sultan über die plötzliche Abreise untröstlich ist, ihm aber zum Abschied noch einige persönliche Worte aussprechen will. Also willigt der Herr Melnibonor ein, geht unter Deck, legt sich seinen Umhang an, nimmt Slukanor mit und geht mit dem Efrit und einem Teil seines Rudels von Bord. Doch es gelingt dem Herrn Melnibonor Kasra seinen Befehl zu übermitteln: „Nach dem 4. Teil einer Stunde legt ihr ab!“

An Bord verbleiben 6 Hundemenschen, welche nicht die Absicht haben das Schiff freiwillig zu verlassen. Virrinity spielt mit einem Stöckchen, erzürnt aber eher einen der Hunde. Kasra und Tirdas gehen unter Deck und informieren Belakannê, diese gibt die Order, die Hundemenschen und im schlimmsten Fall auch den Kapitän loszuwerden. Wieder an Deck verstecken sich Tirdas und Kasra hinter der Ladung. Einer der Hundemenschen schnüffelt rum und bleibt bei Karsa stehen. Dieser war gerade dabei den Bogen zu spannen. „Es stinkt nach Katze!“ meint der Hund, bekommt aber nur „Ist eben gute Qualität!“ von Kasra zu hören.

Währenddessen schleicht sich Tirdas dem Anführer der Hundemenschen an, lauert ihm auf und greift ihn an. Es gelingt dem Elben das Gehirn des Anführers zu zerstören, was es ihm knifflig macht zu überleben. Der Anführer ist tot, bevor Tirdas ihn ablegen kann. Durch diesen Erfolg ermutigt schleicht er sich einem anderen Hundemenschen an, schafft es aber nicht ihm aufzulauern. Der Elb schafft es mit einem Schwert dem Hundemenschen den Waffenarm abzuhacken. Daraufhin fiept der Gegner sehr laut. Naraja greift mit seinem Kurzschwert die Nachhut an. Kasra schießt mit seinem Bogen auf eine der Wachen, streift diese aber. Tirdas wird nun von zwei Hundemenschen angegriffen. Virrinity versucht sich mit einem Wurfdolch, es gelingt ihr aber nicht wirklich etwas zu treffen. Im Nahkampf erleidet sie schweren Schaden und geht bewusstlos zu Boden. Tirdas und Kasra kämpfen weiter, doch so recht will keine Entscheidung her.

Plötzlich fährt Kasra aus der Haut und verwandelt sich in eine riesige Katze. Er schafft es einen Gegner zu töten, was die Wachen veranlasst von Bord zu stürmen. Tirdas brüllt „Leinen los!“ so dass das Schiff ablegen kann. Nach dem die Gefahr gebannt ist verwandelt sich Kasra wieder zurück und hat höllische Schmerzen. Er besinnt sich, geht noch einmal bei der Königin vorbei und fällt dann in sein Bett. Seine Haut sieht aus, als ob er einen sehr schlimmen Sonnenbrand hat. Tridas geht nach Kasra schauen. Die Nordwind hat mittlerweile eine Höhe von etwa 100 Fuss erreicht und fliegt eine gewaltige Bucht entlang, zur Linken ist ein Meer zu erkennen.

Unter Deck erwacht Segrima und geht nach oben und bemerkt, dass sie auf einem fliegenden Schiff ist. Sie geht augenblicklich wieder unter Deck und beginnt mit Naraja eine Diskussion über Pfannen und Heimat, da sie erfahren hat, wo die Reise hingehen soll. Das Ziel, so hat man es ihr erzählt sei das Reich der Sternenkrone. Dabei soll das Reich aus einem Dschungel, einer Mine und anderen Gegenden bestehen. Während Segrima und Naraja zusammen Bier trinken verfällt die Zwergin in eine Vision.

Segrimas Vision
die Zwergin steht auf einem grünen Hügel, es ist heller Tag und der Himmel ist blau. Es geht ein leichter Wind und anhand der Sonne kann man darauf schließen, dass es die Mittagsstunden sein müssen. Sie trifft auf Chinta, es folgt die übliche Belehrung für Zucht und Ordnung, welche an Chinta jedoch abprallt. Beide beschließen zusammen zu einem See im Wald zu gehen, dort ist eine Erhebung, wo etwas blinkt…

Segrima findet sich an Bord der Nordwind wieder. Wenig später findet das gemeinsame Abendessen mit Belakannê statt. Während des Essens erzählt die Königing von ihrem Plan in Sternenkrone auf Melnibonor zu warten sowie von einem Ort, an dem sie gefangen war, wo man noch nicht einmal seinen eigenen Herzschlag hört. Zudem stellt sich heraus, dass sie über 900 Jahre in diesem Lan gefangen war. Nach dem Essen wird die von Naraja gerettete Neferti befragt. Sie erzählt von einem Geheimnis der Tempeltänzer die Arimane beherrschen. Zudem stellt sich heraus, dass der falsche Hohepriester weitere Tempeltänzer braucht, da sich diese wahrhaftig zu Tode tanzen.

Da die Gruppe nicht ausreichend Tukkermoor besitzt und an Bord der Nordwind kein weiteres Kraut verfügbar ist wird ein einfacher Plan erdacht. Naraja und Tirdas nehmen vollgerüstet und bewaffnet, zusammen das Tukkermoor zu sich. Zudem haben sie Ausrüstung und Proviant dabei um für längere Zeit bei Chinta sein zu können.

Narajas und Tirdas gemeinsame Vision
Am Anfang finden sich beide Abenteurer im Laden von Erinje wieder und sehen wie diese sich den von Naraja verkauften Schmuck anlegt und kurz darauf von diesem Schmuck erwürgt wird. Mit fragenden Gesichtern erscheinen beide in einem dunklen Wald und finden Chinta auf. Diese will nach wie vor zu dem magisch leuchtenden Ankh. Chinta klärt die beiden über Kasras Verwandlung auf und berichtet etwas über Wertiere. Während dieses Gesprächs kommen alle drei an eine Stelle im Wald, wo sich dicke Spinnweben befinden und die Wanderer in eine bestimmte Richtung lenken. Als sich alle drei in einer Sackgasse wieder finden erkennen sie eine riesige Spinne, welche sich bereits auf ihre Hinterbeine gestellt hat um noch bedrohlicher zu wirken. Die Spinnen greifen die drei Wanderer an. Tirdas wird im Rücken getroffen, aber es gelingt allen drei sich auf eine Lichtung zu retten, werden aber von vielen Spinnen umzingelt. Tirdas und Chinta nehmen es mit je zwei Spinnen auf, während Narja versucht ein Feuer zu entfachen um den Tukkermoortee zu zubereiten. Doch als Tirdas von einer Spinne derart getroffen wird, dass er bewusstlos wird, unterbricht Naraja das Teemachen und beginnt auch zu kämpfen. Als auch Chinta bei einem Angriff patzt zaubert sie den Tiefling aus der Spielwelt hinaus.

Als Tirdas in der Spielwelt von der Spinne getroffen wurde bemerkten Segrima und Kasra dass die Verletzungen der Spielwelt durchaus real sein können. Sie erwecken Tirdas, in dem sie ihn mit kaltem Wasser übergießen. Nach dem gescheiterten Versuch ruht sich die Gruppe erst einmal aus.

30. April 1456 des 3. Zeitalters, morgens, an Bord der Nordwind

Der Kapitän ruft die Besatzung und die Passagiere an Deck, damit sie sich ein überwältigendes Schauspiel ansehen können. Die Nordwind hatte ein wüstes und zerklüftetes Land erreicht wo ein riesiger Torbogen thronte. Der Kapitän erklärt, dass es sich um das Tor zu den Heri-abt-ger handelt, einem unterirdischen Strom der nach einer Legende der Tarameneter angelegt wurde, damit die Sonne nachts ihren Lauf nehmen konnte. Als das Schiff in diese Passage hineinflog, beschloss der Tiefling wieder vollgerüstet zu Chinta zurückzukehren. Diesmal jedoch mit bereits vorgekochtem Tee.

Narajas Vision
Der Tiefling fand sich neben den magisch leuchtenden Ankh wieder, auf dem die nackte Chinta herumkletterte. Im Ankh-Bogen hing ein Gerippe mit einem silbernen Hemd. Als Chinta das Gerippe anfasst, fällt dieses herab, wenig später ist auch Chinta wieder am Boden. Der Tiefling nimmt das silberne Hemd und mustert es, bekommt von Chinta „Der Mantikor ist tot!“ zu hören. Wie es sich herausstellt ist das silberne Hemd aus Münzen gefertigt. Beim näheren Betrachten erhält Naraja eine weitere Vision: darin erkennt er eine alte Stadt aus Lehmziegeln er teilt seine Erfahrung mit Chinta und redet auf diese ein endlich den Tee zu trinken. Diese hat mittlerweile das silberne Ketten-Münzen-Hemd angelegt und trinkt zusammen mit Naraja den Tee. Beide schlafen ein.

Der Tiefling erwacht auf dem Schiff und hat das Gefühl, dass Chinta nun nicht mehr auf dem Spielfeld unterwegs ist. Zur Kontrolle will die Gruppe erneut Tukkermoor besorgen um diese Theorie zu testen.

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Kapitel 53: Ein Ritual, ein Spiel und eine hastige Abreise

Die Gruppe führt ein Ritual unter der Leitung von Lewelljen durch um die drei in Lan eingeschlossenen Wesen zu befreien. Während des Rituals geht etwas schief, denn Chinta tauscht mit Belekanê, der Frau Melnibonors den Platz und bleibt an ihrer Stelle im Lan gefangen. Am nächsten Tag will Herr Melnibonor die Stadt in der Unterwelt mit einem Luftschiff verlassen. Beim Zusammenpacken bemerkt die Gruppe, das Chinta auf einer Art Spielbrett unterwegs ist. Nach und nach erscheinen die Gruppenmitglieder bei Chinta. Dem Tiefling Naraja gelingt es eine an ein Ankh gebundene Tänzerin aus dem Spiel zu befreien.

26. April 1456 des 3. Zeitalters, Mittag, Melinbonors Haus
Die Gruppe kommt gegen Mittag abgekämpft und etwas verwundet zurück in das Haus des Herrn Melnibonors. In ihrem Gepäck haben sie drei Glaskörper, in denen sich 3 Frauen befinden, unter ihnen befindet sich auch Belekanê. Wie sich später herausstellt ist es die Ehefrau vom Herrn Melnibonor. Nach dem sich alle ihre Wunden geleckt haben, berät die Gruppe ob Chinta an dem Fest, welches am Abend stattfinden soll, teilnehmen soll oder nicht. Zu diesem Fest hat der Hochmeister der Enklave der hereinbrechenden Nacht Par’Idalor in seinen Magierturm geladen. Die gruppe kommt überein, dass es besser wäre, wenn Chinta nicht am Fest teilnimmt.

Da Segrima immer noch bewusstlos ist, richtet Tirdas ein Mahl her, damit die Gruppe sich stärken kann. Während des Essens suchen die Abenteurer nach einem Weg die Frauen aus dem Lan herauszuholen. Dabei fragt Virrinity ob man ihr auch den Sklavenring abnehmen könne. Chinta nimmt sich dieser Sache an und schafft es den Ring aufzubrechen. Währenddessen erklärt Lewelljen seine Idee und seinen groben Plan für das kommende Ritual.

Die Grundidee ist dabei recht simple. Es soll ein Massenaustausch stattfinden, doch die Umsetzung ist viel schwieriger. So werden mehrere Bannkreise hergestellt. In diesen Kreisen wird mit Tanz und dem Ablesen von Ritualtexten eine Magie beschwört, die dann den Massenaustausch vornehmen soll. Das dabei viele und auch sehr kostspielige Reagenzien benötigt werden liegt auf der Hand.

Lewelljen stellt folgende Einkaufsliste zusammen:

Drolholz im Wert von 50 Gold
gutes Öl im Wert von 10 Gold
verschiedene Salze im Wert von 100 Gold
Goldstaub im Wert von 10 Gold
Weihrauch im Wert von 5 Gold
10 Ritualroben im Wert von je 1 Gold
2 vergoldete Schilde im Wert von je 5 Gold
ein kompliziertes Puzzle im Wert von 50 Gold
Swekmahrellenblätter im Wert von 150 Gold
Sprunggelenkknochen eines Zwergdrachen im Wert von 100 Gold
vergoldeter Singvogelkäfig im Wert von 10 Gold
sowie 10 Galênasblätter

Er selbst steuert folgende Zutaten bei:
Edelsteine im Wert von 450 Gold
Golgnuggets im Wert von 40 Gold

Nachdem die Materialen beschafft wurden soll sich die Gruppe ausgiebig Reinigen und Stärken. Währenddessen malt Lewelljen die Bannkreise auf, anschließend soll das Geisterrufen stattfinden und zum Schluss soll das eigentliche Hauptritual stattfinden. Alles im Allen soll der gesamte Prozess fast 2 Tage dauern.

Kurz bevor das Ritual im Keller des Hauses stattfindet richtet Herr Melnibonor das Wort an die Gruppe: „Ich rechne es Euch hoch an und seid euch gewahr, dass kein Feind von außen eindringen wird!“ nach dieser Ansprache nehmen die Abenteurer ihre zugewiesenen Plätze ein. Der Kronk setzt sich vor den Eingang, Melnibonor und Slukarnor beziehen ihre Stellung in der Eingangshalle des Anwesens. Chinta steht im kleinen Kreis am Kopfende der Ritualzone, die Tänzerinnen, darunter Virrinity und Solaja, die Leser Tirdas und Kasra gehen ebenfalls auf ihre Posten. Naraja soll während des Rituals die Glaskörper an die entsprechende Stelle legen, der Pixie wird mit einem Puzzel beschäftigt. Bevor das Ritual beginnt trinken alle Tänzerinnen einen Blütentee, der Kronk und die Leser nehmen Grodkraut zu sich. Chinta beschwert sich noch über die Qualität der Ritualtuniken und beschließt ihren Tanz nackt auszuführen.

Lewelljen beginnt das Ritual mit einem Blutopfer, die Tänzerinnen beginnen sich zu bewegen und spielen mit kleinen Instrumenten etwas Musik. Die Leser beginnen zu lesen. Diese Mischung aus Tanz, Gesang und Musik lässt Magie im Keller erscheinen. Zuerst tritt Nebel auf. Alle magischen Wesen spüren eine Erschütterung der Präsenz aus dem Äter. Der Kronk, welcher am Eingang sitzt schläft unter den sonoren Klängen ein.

Plötzlich erscheint neben Tirdas ein froschartiges Wesen, bewaffnet mit Speer und Schild. Es knurrt und beleckt sich seine Zähne, der Kronk, welcher durch das Knurren erwacht stürmt auf den Dämon zu, ohne dabei das Ritual zu stören, ebenso Naraja. Der Pixie konzentriert sich weiter auf sein Puzzel, bereitet aber seine Schleuder vor. Der Nenk, so nennt sich das Wesen geht auf den Pixie los, da dieser ihn mit einem Stein beworfen hat. Naraja und der Kronk kämpfen erfolgreich mit dem Nenk. Dieser wird förmlich in mehrere Teile gehackt und stört das Ritual nicht weiter. Der Kronk filzt die Überreste und findet einen kostbaren Speer. Dann geht er zurück auf seinen Posten und wacht weiter.

Das Ritual geht weiter, plötzlich schlägt magische Energie durch den Raum und konzentriert sich bei Lewelljen. Im Raum steigt die Temperatur stark an, Figuren manifestieren sich und die Wände beginnen sich zu wölben. Lewelljen spürt einen drohenden Kontrollverlust bei sich, beschließt das Ritual aber auf Biegen und Brechen zu beenden. Er ruft „Nimm Belakannê!“ Chinta unterbricht ihren Tanz und steigt in den bereitgestellten Wassertrog. Die magische Energie flammt noch einmal auf, das Wasser brodelt und schließlich wird es mit einem Schlag dunkel. Der Raum ist verwüstet, Lewelljen liegt vollkommen erschöpft am Boden. Man kann Husten und Röcheln hören.

Der Kronk rennt zum Wassertrog und zieht eine Frau aus dem Wasser. Belakannê erwacht und fragt wo sie ist. Der Kronk antwortet „In Sicherheit und im Haus eures Gatten“ als ob der Herr des Hauses auf dieses Stichwort gewartet hat betritt er den Keller. Seine Rüstung ist Blutverschmiert, nimmt seine Frau in seine Arme und will sie nach oben bringen. Beim hinausgehen wendet er sich an die Gruppe: „Ich stehe tief in Eurer Schuld…“ Tirdas entgegnet ihm aber „Vermutlich steht Ihr in Chintas Schuld…“ Melnibonor wendet sich daraufhin an den ratlosen Lewelljen, beschließt dann aber den Keller mit seiner geretteten Frau zu verlassen. Slukanor bringt Lewelljen etwas Wein und berichtet wer eigentlich aus dem Lan befreit wurde.

Belakannê ist die Königin vom Irem, der Stadt der 1000 Säulen. Kasra wird bei diesem Titel hellhörig und erinnert sich an eine alte Legende der Heradrim: Dem nach ist Irem eine Stadt, welche an einer Oase errichtet wurde. Diese Stadt war sehr reich, auch Reich an Hochmut und wegen dieses Hochmutes wurde sie von Ormut verschlungen. Der Legende nach erscheint sie alle 100 Jahre an ihrem ursprünglichen Ort und gilt seitdem als ewiger Jungbrunnen. Wenn sich alle Bewohner vom Hochmut gereinigt haben kann Irem zurückkehren, aber nur für die wahren Gläubigen. Als letzten Zusatz erzählt Kasra, dass die Stadt für den König der Efrit oder die Gin gebaut wurde…

Die Gruppe sammelt sich und versucht mit dem fehlgeschlagenen Ritual zum zugehen. Der Pixie, Naraja und der Kronk sitzen bei den Glasfiguren und betrinken sich. Tirdas und Lewelljen meditieren, Kasra und Virrinity gehen schlafen.

28. April 1456 des 3. Zeitalters, gegen 08:00 Uhr morgen, es ist immer noch heiß und dunkel

Die Gruppe versammelt sich in der Küche um zu frühstücken. Derweil hat Herr Melnibonor nach einem Luftschiff schicken lassen um die Stadt zu verlassen und er lädt die Abenteurer ein mitzukommen. Mit den Worten „Man hat sich hier Feinde gemacht!“ entschließt sich die Gruppe den Herren Melnibonor zu begleiten. Das Personal beginnt alles einzupacken. Die Gruppe hilft dabei nach besten Wissen und Gewissen. Als die größten Dinge zusammengepackt sind, spielen Virrinity und Tirdas Schach. Dabei scheint das Elbenweib in eine Art Trance zu verfallen.

Virrinitys Vision
Sie findet sich in einem grünen, dichten Wald wieder. Sie selbst ist in ein blaues Leuchten eingehüllt. Sie hört Vogelgesang, kann den Duft des Sommerwaldes wahrnehmen, dennoch fühlt sie sich nicht so recht mit diesem Ort verbunden. Als Virrinity ein Knacken hört blickt sie zu dem Geräusch und erkennt eine nackte Chinta. Sie schleicht durch den Wald. Virrinity folgt ihr in einem gewissen Abstand. Sie stimmt die Melodie des Rituals an um zu sehen ob Chinta auf die aufmerksam wird, doch durch das Erscheinen von zwei zwielichtigen Gestalten wird die Tänzerin abgelenkt und Virrinty kehr zum Schachspiel zurück.

Dort berichtet Virrinity Tirdas von ihrem Erlebnis. Beide beschließen sich mehr auf das Schachspiel zu konzentrieren um noch einmal mit Chinta Verbindung aufzunehmen. Derweil will Leweljen zum Markt um seine Vorräte wieder aufzufüllen. Und er will etwas mehr über den leuchtenden Stein aus dem „Nabel der Göttin“ erfahren. Ein Bote kommt zurück ins Haus und verkündet, dass das Schiff Nordwind unter dem Kapitän Apeiran aus den schwarten Eichen am Abend zur Abreise bereit steht. Lewelljen untersucht den gefundenen Stein genauer und erlebt eine Vision:

Lewelljen und der Stein
Es ist ein Ort zu erkennen, der in der heutigen Zeit als die fallende Wand genannt wird. Doch hat sich zum Zeitpunkt der Vison der große Felssturz nicht ereignet. Ein prächtiger Palast thront über dem gesamten Ort. Denn es ist der Palast des Donnerfürsten vom Großvaterberg. Ein mächtiger Magier wollte die Tochter des Donnerfürsten entführen und war mit seinem Plan auch erfolgreich. In der Gefangenschaft bekam die Tochter selbst ein Kind. Der Legende nach war sie so schön wie ihre Mutter und hatte den Willen ihres Vaters. Man nannte dieses Kind Siebental. Trotz der Gefangenschaft war das Mädchen in der Lage Gut und Böse voneinander zu unterscheiden. Ihr Vater trachtete jedoch nach der Zerstörung des Palastes des Donnerfürsten. Bei diesem Unterfangen wurde der Palast zerstört, aber auch Siebental in Mitleidenschaft gezogen. So erstarrte die Tochter zu Stein. Nach dem sich die Unruhen gelegt hatten wurde zu Ehren von Siebental ein Kloster gegründet. Im Bauchnabel dieser Statue war der Stein eingelassen, welcher seit jeher als Essenz der Macht von Siebental galt und ein Schlüssel zu einer minderen Göttlichkeit barg. Etwa 1000 Jahre später fielen Reiterhorden in das Land ein und die Anführerin brach diesen Stein aus dem versteinerten Bauchnabel…

Als Lewelljen wieder bei Sinnen ist erzählt ihm Virrinity ihre Vision und dem vermeintlichen Zusammenhang mit dem Schachspiel, daraufhin wird das Schachspiel eingepackt. Währenddessen fällt Naraja in eine Vision:

Narajas Vision
der Tiefling findet sich an einem seltsamen Ort mit blauen Himmel wieder. Grüne Büsche, Wind, Vogelgesang, Wälder, Hügel und saftiges Gras sind zu erkennen. Auf einem der naheliegenden Hügel steht ein Ankh. Daran hängt eine weibliche humanoide Gestalt, welche durch zwei Orks bewacht wird. Naraja bemerkt ein ähnliches blaues Leuchten an sich, was ihn jedoch nicht von einem Angriff auf die beiden Wachen abhält. Recht zügig sterben beide Orks, sodass er das weibliche Wesen abnehmen kann, welches er als Tempeltänzerin erkennt. Er fragt was sie an diesem Ort mache, darauf bekommt er „Der Priester hat mich ins Spiel geschickt…“ zuhören. Naraja wendet seine Fähigkeit der ersten Hilfe auf die Tänzerin an und legt ihr zudem seinen Brustharnisch an. Eigenartiger Weise leuchtet dieses Rüstungsteil ebenso blau, auch als er es der Frau angelegt hatte. die Verbindung zu diesem Ort und auch zur Tempeltänzerin scheint langsam zu schwinden.

Als der Tiefling aus seiner Vision erwacht hält er die Tempeltänzerin in seinen Armen, welche sich später als Neferti vorstellt. Die Gruppe ist über diese Wendung sichtlich überrascht und hilft der Geretteten zunächst, bevor sie durch Lewelljen befragt wird. Diese erzählt von dem Magierturm. Dort befand sich unter einem Glasboden ein Spielfeld mit 3 konzentrischen Kreisen. Sie war eine von fünf Spielfiguren, deren Ziel es war in die Mitte der Kreise vorzudringen. Ursprünglich sollte noch eine sechste Figur im Spiel sein, diese fehlte aber von Anfang an. Während die Tänzerin ihr wissen teilt, erkennt sie Chinta und bestätigt den Verdacht, dass Chinta selbst auf dem Spielfeld unterwegs ist. Die Gruppe schlussfolgert, dass es sich um ein neues Portal handelt, welches dem Sultan der Stadt ermöglicht an jedem Ort zu erscheinen um seinen eigenen Reichtum zu mehren.

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Kapitel 52: Licht ins Dunkel

Nach der Genesung von Llewljen, in deren Zeit er seine erbeuteten Bücher liest, beschließt die Gruppe erneut die Taverne und die Orkhöhlen zu erforschen. Wieder mieten sie sich in das Stundenhotel ein und beginnen sich unsichtbar zu machen. Während ein Teil bereits unsichtbar wird nutzt Kronk die Gelegenheit der Regeneration von Lleweljen, um die Elbenkriegerin aus der Taverne zu blutigen Heldin abzuholen.

Dort angekommen findet er das Lokal verschlossen vor und begibt sich zum Hintereingang, der offensichtlich aufgebrochen ist. Er entdeckt Spuren eines Kampfes und Schleifspuren von Schuhen am Boden. Die Kriegerin wurde entführt. Er kehrt zurück zu den anderen und erzählt dem Rest der Gruppe davon. Die Gruppe vermutet, dass die Kriegerin vom Besitzer der Taverne, dem Dunkelelfen entführt wurde und bricht, nachdem alle Mitglieder unsichtbar sind dorthin auf. Zunächst läuft alles glatt, wie beim letzten Mal. Ein versehentlicher Rempler einer Kelnerin an Kronk geht glimpflich, ohne dass die Gruppe bemerkt wird. Die Gruppe durchsucht die Räume. Als Lleweljen versucht die Geheimtür zur Bibliothek zu öffnen, löst er unbeabsichtigt eine Feuerfalle auf und verletzt sich und Kasra. Die Tarnung ist dahin und schnell wird Tumult in der Taverne lauter. Die Gruppe flieht zum geheimen Eingang zur Orkhöhle und schleppt dabei den ohnmächtigen Lleweljen mit. Tirdas löst mit einem gut gezielten Pfeilschuss die dortige Feuerfalle aus und die Gruppe begibt sich in die Höhle. Dort angekommen heilt Tirdas Lleweljen, so dass er auf eigenen Beinen weiter gehen kann. Kasra und der immer noch getarnte Naraja finden frische Spuren und begeben sich weiter in die Höhlen hinein. Die Stelle mit der toten Stelle wird passiert, wobei Kronk ein weiteres Spinnenbein als Fackel nutzt.

Kasra kann an der darauffolgenden Stelle per Spurenlesen herausfinden, dass die Entführer offenbar Halt gemacht haben und eine Silbermünze auf den Boden gelegt haben, die von einer Krallenhand aufgelesen wurde. Die Gruppe beschließt das Gleiche zu tun und geht weiter. Tirdas bleibt dabei zurück und beobachtet, wie ein geflügeltes Wesen den Wegzoll vom Boden aufhebt.

Die Gruppe verfolgt die Spuren der Entführer weiter, während Naraja numehr derEinzige, der noch getarnt ist, als Scout vorangeht. Schließlich sieht er einen Lichtschein und warnt eilig die restliche Gruppe, die schnell beginnt einen Hinterhalt zu legen. Dabei spannt Lleweljen ein Seil über den Boden und macht dieses unsichtbar und stellt dahinter eine Frostwand auf. Kronk wirft seine Fakel in einen anderen Gang. Die Gruppe versteckt sich, wobei Naraja wieder nach vorn geht. Er sieht einen Mann und eine Frau, die ein Bauchnabelpiercing trägt, welches die Höhlen hell erleuchtet. Dahinter laufen mehrer Mumien, die kanopenartige Gefäße tragen verfolgt von Froschmenschen als Wache. Naraja belauscht das Gespräch des Priesters und der Frau, die sich über einen anderen Priester unterhalten. Plötzlich stoppt die Gruppe, als der Priester den Lichtschein der Fackel wahrnimmt. Die Frau beschließt nach zu sehen und läuft in die Falle. Der Kronk verletzt die Frau so schwer, dass sie am Boden liegen bleibt und dem Tod entgegen sieht. Es kommt zum Kampf, bei dem drei der vier Froschwesen getötet und der letzte vertrieben wird. Gegen den Priester hat die Gruppe aber offenbar keine Chance. Lleweljen nimmt währenddessen den leuchteten Piercingstein von der Frau und bemerkt, dass es sich um ein mächtiges Artefakt handelt. Es gelingt ihm durch einen Beruhigungszauber den Hohepriester aus dem Kampf herauszuhalten. Die Mumien ziehen sich ebenso zurück. Die Gruppe vermutet, dass in den Gefäßen seine Organe enthalten sind, die bei Zerstörung ihn schwächen würden. Allerdings befinden sie sich in Kanopen aus schwarzem Mitril und sind damit praktisch unzerstörbar. Inmitten der Ratlosigkeit, was nun geschehen soll, beginnen Naraja und Lleweljen sich mit dem beruhigten Priester zu unterhalten. Er erzählt, dass er und die Gruppe das gleiche Ziel verfolgen – den wie er sagt falschen Priester des Seth aus der Pyramide zu stürzen und den dort gefangenen Gott zu befreien. Er verlangt zudem den Stein der Frau zurück und bietet im Austausch dafür die Elbenkriegerin, die Elbenprinzessin und eine unbekannte Königin an, die durch seinen Begleiter dem Dunkelelfen allesamt in Glas eingeschlossen sind. Während der Unterhaltung kommen Orks aus dem Dunkel heran. Als Lleweljen nicht auf den Handel eingehen will, befiehlt der Priester den Orks die drei Geiseln zu holen, um zu beweisen, dass er nicht betrügen will.

Diese Gelegenheit nutzt Lleweljen um zwischen dem Priester und der Gruppe eine Steinwand zu zaubern. Die Gruppe nutzt die Gelegenheit, dass der Priester zum einen beruhigt und abgeschnitten nichts ausrichten kann und verfolgt die Orks weiter in die Höhlen. An einer Hängebrücke treffen sie auf weitere Orks und bleiben stehen. Bevor es zum Kampf kommt, erscheinen die Orks mit den drei in Glass eingeschlossenen Frauen, die sie vor der Gruppe ablegen. Die Gruppe nimmt die Körper auf und zieht sich in einen Nebengang zurück. Nachdem man den Plan geschmiedet hat sich unsichtbar wieder über den bekannten Weg zurückzuziehen, bemerkt Naraja in einer Regenerationspause von Llewlejen, dass der offenbar wenig benutzte Weg offenbar an die Oberfläche führen muss. Die Gruppe beschließt den weg weiter zu gehen und hat Glück. Der Weg führt tatsächlich in die Stadt. Die Gruppe mietet eine Rikscha und schafft die Frauen unbeschadet zum Haus von Melnibonor.

Dort sind die Bewohner in den Vorbereitungen für das Fest des Priesters des Seth, als Melnibonor erstaunt feststellt, dass die befreite Königin seine Frau ist. Wissend dass das Fest eine Falle für Chinta ist beraten sie, was nun getan werden kann und wie die eingeschlossenen Frauen aus ihrem Glasgefängnis befreit werden können.

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Kapitel 51: Ein guter Zeitpunkt für eine Krankenversicherung

Als die Gruppe sich im Gang gesammelt hat und die Zwergin verarztet wurde erklang plötzlich eine Stimme aus einem der Käfige. In diesem Käfig saß eine spärlich gekleidete Elbin und erzählt der Gruppe bereitwillig, was sie bisher mitbekommen hatte. Im Gegenzug versucht die Gruppe die Elbin zu befreien. Naraja schafft es erfolgreich, nach dem Chinta den Tipp gegeben hatte, dass er auf Fallen achten sollte, das Schloss des Käfigs zu öffnen.

Es stellt sich heraus, dass die Elbin, welche sich später als Virrinity vorstellen sollte, an diesem Ort als Sklavin gehalten wurde und dem horizontalen Gewerbe nachzugehen hatte. Sie erzählt, dass der Besitzer ein Dunkelelf sei und die Orks, die die Gruppe sucht als Handlanger und Totschläger benutzt. Zudem sei sie sich sicher, dass sie den Ort kenne, den die Gruppe sucht. Zudem erhielt der Besitzer von Seeräubern Besuch. Bei diesem Besuch wurden geschäftliche Dinge besprochen, unter anderem auch ein Anschlag auf ein Ziel in der Stadt, den die Seeräuber selbst nicht ausführen wollten. Als der Angriff stattfand und die Orks zurückkehrten, waren sie um einiges dezimiert worden.

Die Gruppe beschließt kurzerhand die Elbin mitzunehmen und das Etablissement endlich zu verlassen. Allerdings kann die Gruppe den Ort nicht ungesehen verlassen, da einer der Barbaren, der zuvor bestohlen wurde, den Weg nach draußen versperrt. Dieser fordert zu recht seinen Geldbeutel zurück. Die Gruppe beschließt sich dem Barbaren zu stellen und beginnt zu kämpfen. Dabei versucht die Elbin ein Messer nach dem Gegner zu werfen, während der Kronk mit seiner Axt einen Angriff wagt. Dieser wird jedoch pariert. Währenddessen greift Lewelljen von hinten mit einem Langschwert an, zudem schießt Kasra einen Pfeil auf den Barbaren. Dieser von den vielen Angriffen in die Enge getrieben gerät in Raserei und geht auf Lewelljen los. Dieser wird getroffen und geht zu Boden. Der Kronk sieht das drohende Unheil und erledigt den Barbaren mit einem Schlag. Nach dem auch dieses letzte Hindernis aus dem Weg geräumt ist kann die Gruppe diesen schrecklichen Ort verlassen.

Als die Gruppe wieder die Unterstadt betritt werden erst einmal die Wunden geleckt. Chinta verbindet den verletzten Lewelljen, während man sich um eine Rückfahrt zum Hause Melnibonor bemüht. Hier ist die Virrinity eine große Hilfe, denn sie umgarnt einen Menschen, welcher die Aufsicht über eine große Reisesänfte hat. Dieser stellt sich als Sulaiman Iben Raschit vor, trägt eine Pluderhose und ist der oberste Aufseher der Sänften des Edlen Ranamann. Als die Verwundeten und die Elbin in die Sänfte eingestiegen sind sagt der Kronk „auf zum Basar der 1000 Sünden!“ Sulaiman Iben Raschit nickt und lässt die Peitsche knallen. Der Tross setzt sich langsam in Bewegung. Wenig später steigt der oberste Aufseher selbst in die Sänfte und wirft sich förmlich an Virrinity ran. Chinta, der dieses Verhalten äußerst zu wider ist steigt ebenfalls in die Sänfte und tut ihrem Unmut kund, wird aber von der befreiten Liebessklavin aus der Sänfte gestoßen, welche sich von ihrer langjährigen Rolle als Dirne noch nicht lösen kann. Während in der Sänfte dem Akt der Fleischeslust nachgegangen wird ärgern sich draußen einige Gruppenmitglieder darüber, allerdings werden die Geschehnisse so hingenommen, denn man kommt schließlich irgendwann wieder zum Hause Melnibonor.

Dort angekommen empfängt der Hausherr die Abenteurergruppe und lässt nach einem Heiler schicken, allerdings wird schnell deutlich, dass die Heilung der Zwergin nicht gerade billig sein wird, doch der Tiefling meint nur dass sich der Hausherr darüber keine Sorgen machen solle. Die Gruppe versucht etwas Ruhe zu finden, so wird Bier getrunken und die Ausrüstung geflickt. Virrinity stellt sich erneut vor und erhält die Möglichkeit sich zu waschen und bekommt neue Kleidung. Naraja hingegen zählt seine Beute und bringt dem Hausherren heimlich das versprochene Gold. In der späten Nacht erscheint dann ein Heiler. Er selbst ist von sehr stämmiger Natur, um nicht zu sagen fetter Natur. Doch hat dieser farbige Heiler, der sich selbst als Mamadu vorstellt, eine recht piepsige Stimme. Kasra findet die Erscheinung des Heilers derart komisch, dass er nicht an sich halten kann und beginnt herzhaft an zu lachen. Dieser lässt sich jedoch nicht beirren, verlangt sein Honorar in Höhe von 480 Gold und beginnt mit der Heilung der Zwergin. Währenddessen werden der Kronk und der Pixie durch Chinta geheilt. Noch in der Nacht wird Lewelljen wach und zieht sich zum Studium einiger Bücher in die Bibliothek zurück. Dort liest er mehrere Bücher, eines über Heilkräuter, über legendäre Märchen und über Legenden aus dem irdischen Harrad. Als der Heiler seine Operation vollbracht hat, teilt er dies dem Elben mit und meinte, dass Segrima nun 6 Tage strikte Bettruhe haben sollte um vollständig auszuheilen. Dieser nickt und vertieft sich dann in ein Angelbuch.

Ein neuer Tag bricht an. Es ist nun der 23.04. und es ist immer noch unerträglich heiß in dieser Stadt.

Nach und nach erwacht die Gruppe und man trifft sich im Esszimmer. Da Segrima fehlt, die sonst immer alle bekocht, gibt es nur ein einfaches Frühstück. Virrinity fragt ob man den Halsring, den sie trägt, irgendwie entfernen könnte, doch die Gruppe hat eine böse Vorahnung, dass dies nicht so leicht zu bewerkstelligen sein würde, zumal man bereits Erfahrungen mit diesen Ringen hat. Lewelljen studiert daher ein Buch über Erbfälle unter den Efrit, kommt allerdings zu der Erkenntnis, dass es vermutlich unmöglich sein wird, auch wenn der Besitzer getötet werden würde. Da man nun fast alle beisammen hat, wird auch beratschlagt, wie das weitere Vorgehen aussehen könnte. Schnell wird der Plan gefasst, dass Lewelljen die Gruppe unsichtbar machen möchte um das Etablissement zu infiltrieren. Kurz schaltet sich der Herr Melnibonor ein und teilt mit, dass er zu einem Gesellschaftlichen Großereignis in der Oberstadt eingeladen wurde und das Chinta ihn begleiten solle und demnach nicht weiter die Gruppe begleiten könne.

Dies berücksichtigend wird folgender Plan gefasst. Man sucht sich in der Unterstadt, in unmittelbarer Nähe zu der „Scheimars Oase“, ein Stundenhotel, wo Lewelljen seine Zauber ungestört wirken kann. Allerdings muss er dabei mehrere Stunden meditieren, da er nicht alle gleichzeitig unsichtbar machen kann. Daher werden zuerst die Mitglieder der Gruppe unsichtbar gemacht, welche sich mehr beherrschen können, erst dann kommen die anderen an die Reihe. Zudem soll noch die Elbenkriegerin Eridene abgeholt werden, damit man das Fehlen Chintas kompensieren kann. Nach der Ankunft im Stundenhotel wird der Plan in die Tat umgesetzt.

Als die Gruppe unsichtbar ist, betreten sie alle vorsichtig das Etablissement. Es gelangen eigentlich allen unbemerkt in die Taverne, bis auf den Pixie. Dieser eckt irgendwo an und kommt direkt an der Bar zum Vorschein und blickt in verdutzte Gesichter von zwei Seekorsaren. Allerdings klärt sich diese Szene recht schnell, als sich Griesbreiwatte einen Bang bestellt und auch bekommt. Lewelljen, der die Szenerie beobachtet, kommt unbemerkt an den Pixie heran und flüstert ihm einige Worte zu. Zusammen mit den Seekorsaren macht sich der Griesbreiwatte auf um in das Bordell vorzudringen. Dort angekommen werden alle drei von einer neuen Puffmutter, die alte wurde in mindestens zwei Teile gehackt, begrüßt. Die Korsaren sind derart betrunken, dass sie mit der Situation sichtlich überfordert sind. Der Pixie will Spaß haben und rennt los. Um endlich auch Griesbreiwatte wieder unsichtbar zu machen wirft der Lewelljen eine Stahlkugel in einen der Gänge, welche mit großem Gepolter dahin kullert. Endlich ist auch der Pixie unsichtbar und die Korsaren werden durch die Puffmutter versorgt.

Endlich schafft es die Gruppe in den roten Salon. Dort öffnet Lewelljen eine geheime Tür und bringt die Gruppe in das darüber liegende „Büro“. Dort versorgen sich alle mit Waffen und Büchern. Der Lewelljen nimmt sich ein Schwert, welches er vorher durch den Kronk hat begutachten lassen. Der Naraja macht sich an einer Truhe zu schaffen, allerdings kommt aus dem Schloss eine kleine Flamme hervor. Ein Zeichen dafür, dass es eine Falle war, welche allerdings nicht wirklich funktioniert hatte. Der Lewelljen steht vor einem Bücherregal und steckt sich einige Bücher ein. Darunter „Vom Rülpsen und Schmatzen der Toten“ in Haradaik; „Kurzer Leitfaden der Verhörkunst“ auf Elbisch; „1000 Tänze der Trance“ wieder in Haradaik; “Ormut und Wer? Vom verschwundenem dunklen Element“ diesmal auf Obsyaic. Der Kronk und Kasra tun es dem Elben gleich und stecken sich folgende Bücher ein: „Damastisierungsprozesse für Schwertklingen“ welches auf Sindarin geschrieben wurde sowie “Auszüge aus den Kriegstagebüchern A-Phrazôns”in Adunaic. Durch das Rascheln und der offen stehenden Geheimtür ertön von unten eine weibliche Stimme „Herr, seid Ihr wieder da?“ Geistesgegenwärtig ruft Lewelljen „Es ist gerade ungünstig!“ allerdings nicht sehr glaubhaft, da die Tür zugeschlagen wird. Die Gruppe beschließt den Raum zu verlassen. Virrinity greift sich beim Verlassen des Raumes wahllos ein Buch.

Wenig später findet sich die Gruppe im blauen Salon wieder. Es werden Wände und Boden abgesucht. Unter anderem findet man lehmiges Erdwerk auf dem Teppich und der Kronk eine geheime Tür, welche er auch öffnet. Hinter der Tür liegt ein Tunnel, in welchen die Gruppe geht. Der Lewelljen wird langsam nervös und wirkt einen Lichtzauber, dieser hat allerdings nur eine Reichweite von etwa 15 m. , daher geht Kasra zuerst in den Tunnel, weil er Spuren erkannt hat, gefolgt vom Lewelljen, dem Kronk und dem Rest der Gruppe. Der Gang hat ein leichtes Gefälle und führt immer tiefer in den „Berg“ hinein. Schließlich erreicht die Gruppe eine größere Höhle. Dort findet Kasra Spuren von schweren klobigen Schuhen, welche quer durch die Höhle verlaufen. Linker Hand findet man nur Dunkelheit, rechter Hand einen Felsvorsprung hinter dem sich die Höhle verjüngt. Nach einem weiteren Durchgang kommt die Gruppe in eine weitere Höhle mit Felsnadeln, den Stalagmiten. Es schließt sich eine weitere schmale Passage an, wo die Gruppe ein Tuchfetzen findet und annimmt, dass die Orks von hier gekommen sein müssen. Der von Lewelljen gewirkte Lichtzauber erlischt, stellt aber kein sonderliches Problem dar, da der Elb diesen Zauber erneut wirken kann. Als die schmale Passage genommen wurde erreicht die Gruppe eine weitere Höhle. Man entschließt sich erneut nach Spuren zu suchen, doch es werden keine weiteren Spuren gefunden. Aber Kasra beschleicht eine schlimme Vorahnung.

An der Decke hängt eine riesige chimärenartige Spinne. Die hat den Kopf eines Panthers, gelbe Zähne und Ohren einer Giraffe. Das Ungetüm haucht das Licht an und greift es auch an. Der Tiefling und die Elbin werfen ihre Dolche, doch treffen in der Dunkel nicht wirklich etwas. Da Lewelljen der einzige ist, der von der Spinne wirklich gesehen werden kann greift sie den Magier an. Sie beißt ihn in die Wange und die Kehle. Der Elb geht zu Boden und ist kampfunfähig. Der Kronk beginnt seinen Angriff und hackt der Spinne zunächst ein Bein ab, reißt ihre Seite auf, sodass Blut spritzt. Die Spinne fällt auf den Boden und verreckt. Um sich ein vollständiges Bild der Lage zumachen macht der Kronk mit Lewelljens Utensilien ein Feuer, zudem legt er Harfyharz auf die Wunden des Elben. Durch das Harz verschließt sich die Wunde, doch der Elb bleibt bewusstlos.

Die Gruppe beschließt abermals das Etablissement zu verlassen. Der Kronk reißt der Spinne einen Fangzahn aus und stellt aus dem abgehackten Spinnenbein eine widerlich stinkende Fackel her. Virrinity legt sich den bewusstlosen Lewelljen über die Schulter und folgt Eridene und dem Kronk, welche vorausgehen. Der Rückweg bleibt ereignislos. Als die Gruppe das Bordell wieder betreten rennt der Pixie auf zwei Männer zu, welche sich gerade unterhalten und erschreckt diese. Als der Kronk mit seiner Fackel erscheint stöhnen beide nur auf und meinen, dass sie nichts mehr von diesem Bang trinken wollen. Auch das Verlassen des Bordells klappt diesmal problemlos. Vermutlich weil die Gruppe schlechtgelaunt aussieht.

Man findet irgendwie zurück zum Hause Melnibonors. Es wird wieder nach dem Heiler Mamadu geschickt, welcher den Lewelljen auch heilen kann, diesmal verlangt er humane 85 Gold, welche durch den Kronk und Kasra übernommen werden. Er flickt den Elben zusammen und verordnet diesem einen Tag strikte Bettruhe. Die Gruppe beschließt sich diesen Tag Auszeit zu nehmen um endlich wieder zu Kräften zukommen.

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Kapitel 50: Nahtoderfahrungen in der Gruppe

Nach einem sehr anstrengenden Tag kehrte endlich Ruhe in das Haus von Herrn Melnibonor ein. Die Angestellten hatten alle Mühe das Chaos des vorangegangen Angriffes einiger Orks aufzuräumen. Doch als auch dieses bewerkstelligt war legten sich alle mehr oder minder zur Ruhe. Lewelljen zog sich in die Bibliothek zurück und meditierte über den Gebrauch des seltsamen Stabes, welcher er vorher an sich genommen hatte. Auch wollte der Elb versuchen die kleinen Wesen, welche in einer Art Glas gefangen waren und am Stab angebracht waren zu befreien. Spät in der Nacht brachte ihm Segrima, die Zwergin etwas warme Milch, damit er bei Kräften bleiben konnte. Während dessen bildeten sich Esszimmer seltsame Runen. Lewelljen beschloss dieser Sache nachzugehen. Doch aus irgendeinem Grund konnte der Elb nicht herausfinden durch wen die Runen gewirkt wurden. Die Zwergin schaute interessiert am Elben vorbei und kam dann auf die Idee eine Obstschale auf den Kreis aus Runen zu werfen, getreu dem Motto „Probieren geht über studieren“. Als Reaktion auf das Auftreffen der Obstschale vergrößerte sich der Runenkreis und nahm das gesamte Esszimmer ein. Dies ließ Lewelljen zum Anlass nehmen einen hausweiten Alarm auszulösen. Die Helden wurden nach und Nach geweckt. Einige stürzten sofort nach unten, in der Annahme dass wieder Ork angriffen, andere legten zunächst ihre Rüstungen an um ein wenig später am Ort des Geschehens einzutreffen. Als der Kronk im Esszimmer eintraf und sich ein Bild über das Geschehen machte warf er einen Blumentopf auf die Runen. Der Runenkreis vergrößerte sich abermals und nahm nun zwei volle Räume ein. Durch unbekannte Magie wurde die nun vollständige Heldengruppe in eine spärlich beleuchtete Höhle gezogen.

Die Zwerge, welche sich sofort heimisch fühlten spürten, dass es sich um eine natürliche Höhle handeln musste. Die Decke wurde durch zahlreiche Steinsäulen getragen. Das Licht, was die Gruppe wahrnehmen konnte schimmerte aus eine Pfütze, die sich nach weiteren Untersuchungen als eine Art natürlicher Brunnen herausstellte. Am Boden schien eine mächtige Leuchtquelle vorhanden zu sein, welche durch die Reflexion im Wasser die Höhle erhellte. Die mit der Gruppe in der Höhle erschienene Chinta blickte interessiert in den Brunnen und bemerkte neben der Leuchtquelle etwas Zusätzliches im Wasser. Da keiner der Helden etwas unternahm sprang sie in das Nass und holte ein Bündel aus dem Brunnen. Sie legte es auf den Boden. Seltsamerweise schien das Bündel zum Leben zu erwachen. Das Leben im Bündel stellte sich als ein recht kleines zierliches Ding heraus was große Ähnlichkeit mit den Glaswesen von Lewelljens Stab hatte. Dieser versteckte geistesgegenwärtig den Stab hinter seinem Rücken, denn er wollte das kleine Wesen nicht unnötig beunruhigen. Durch den Lärm den das kleine Wesen verursachte konnte die Gruppe wenig später schweres, eisenbeschlagenes Trampel vernehmen. Die erste Vermutung, dass es sich um eine Orkhöhle handelt wurde nur allzu schnell bestätigt. Aus einem Vorsprung kamen mehrere Orks gestürmt, welche durch eine von Lewelljen gewirkte Feuerwand zurück wichen. Vor der Feuerwand gingen der Kronk, Tirdas und Karas in Stellung um den bevorstehenden Angriff abzuwehren. Lewelljen beschließt währenddessen dem Licht am Boden des Brunnens nach zugehen. Er vermutet, dass das Licht durch ähnliche Runen entsteht, wie die im Hause des Herren Melnibonor. Die Zwergin und der Tiefling erkennen schnell, dass es noch weitere Zugänge zu dieser Höhle gibt und gehen an einem anderen Eingang in Position und werden dort durch zwei weitere Orks überrascht, welche aber schnell ausgeschaltet werden können. Lewelljen springt ins Wasser und taucht zum Boden. Das kleine Wesen, welches den Stab erkennt rennt hinterher und springt ebenso in den Brunnen um die Wesen zu retten. Am Boden des Brunnens angelangt erkennt Lewelljen die Art der Runen wieder. Es sind die gleichen Runen wie im Esszimmer von Melnibonor. Er schlussfolgert, dass es eine Verbindung geben muss zwischen diesen beiden Runenkreisen, vermutlich eine Art Portal. Eine weitere Vermutung war, dass man durch das Zerstören des Runenkreises im Brunnen das Portal auf eine ähnliche Weise öffnen kann wie durch das Werfen von Obstschalen und Blumentöpfen. Zu weiteren Erkenntnissen kommt der Elb nicht, da ihm die Luft ausgeht und er auftauchen muss. Das kleine Wesen kann nicht solange die Luft anhalten und droht unter zugehen, wird abermals von Chinta gerettet.

Die zuvor von Lewelljen gewirkte Feuerwand erlischt und aus dem Gang strömt eine Vielzahl an Orks in die Höhle. Der Kronk, Tridas und Karas geben ihr Bestes, erkennen aber schnell das es ein hoffnungsloser Kampf ist, also nehmen alle drei die Beine in die Hand und rennen quer durch die dunkle Höhle. Die 24 Orks setzen nach und verletzen Karas recht ordentlich. Als der Lewelljen aus dem Wasser auftaucht erkennen seine elbischen Augen das drohende Unheil. Er wirk einen starken Blitz auf die Orkmeute. Diese nur an Dunkelheit gewöhnt tobt wegen des gleißenden Lichtes auseinander und verschwinden. Irgendwie werden die Runen auf dem Boden des Brunnens zerstört und es öffnet sich wieder ein Portal was die Gruppe samt dem kleinen Wesen zurück ins Haus von Melnibonor bringt.

Dort angelangt versucht sich Segrima an Karas Verletzung und entscheidet, dass ein Druckverband an der Halsschlagader nötig ist, als nur durch das beherzte Eingreifen von Chinta abgewendet werden kann. Die Gruppe beschließt sich auszuruhen, Kräfte zu sammeln und etwas zu essen. Das Wesen, welches sich als Grießbreiwatte vorstellt und ein Pixie ist, fragt den Lewelljen nach dem Stab und will seine „Verwandten“ befreien. Zudem kommt die Gruppe überein, dass das Pixie Hadarik lernen muss, damit das ständige Übersetzen entfallen kann. Tirdas und andere gehen einkaufen. So werden Rüstungen und andere Dinge besorgt. Gegen Abend kommen alle erholt und satt zusammen um zu beratschlagen wie weiter zu verfahren ist. Man beschließt zu einer Kneipe namens „Blutige Heldin“ zurückzukehren, die sich als Hinweisquelle bereits ausgezeichnet hatte.

In der blutigen Heldin angekommen geschieht etwas Sonderbares. Das Pixie rennt zur Wirtin hin. Anscheinend kennen sich beide. Beide unterhalten sich kurz. Dabei fällt ein weiterer bekannter Name „Mondstein“ Eridene tritt an die Gruppe heran und fragt woher der Stab mit den „Verwandten“ sei und woher die Gruppe „Mondstein“ kennt. Dabei erzählt Lewelljen von seiner Vision die er zuvor gehabt hatte.

Exkurs Lewelljens Vision:

Durch irgendwelche elbischen Rituale tauchte Lewelljen zusammen mit Chinta in eine Vision ein. Beide betraten dabei einen Altarraum. Auf einem Podest lag eine wunderschöne nackte Elbin mit geschlossenen Augen. Sie war in einem ähnlichen Glas gefangen, wie die „Verwandten“. Hinter dem Podest fanden beide einen Eingang zu einem sehr verzweigten Höhlensystem. Nach der näheren Erkundung fanden beide eine Kammer, gefühlt mit Schätzen, aber auch Schutt. Es schloss sich eine weitere große Halle an, welche allerdings teilweise eingestürzt war. Auch war Wasser zu erkennen und man konnte deutlich den Geruch eines Sumpfes wahrnehmen. Daher kamen beide zum Schluss, dass sie sich in der Pyramide, welche im Sumpf abgestürzt war, befanden. In dieser Halle wurden sie schließlich durch den Krokodilsdämon Amemo angegriffen. Wenig später endete die Vision.

Exkurs Ende

Nach der Schilderung der Vision zieht sich Eridene kurz zurück und kommt voll aufgerüstet wieder zurück zu Gruppe. Während der Abwesenheit Eridenes trinken die Zwerge Bier und Segrima beschließt sich mit einer Pfanne zu bewaffnen, dass sie außer ihrem Kleid, ihrer Skraja und der Schleife im Haar nichts an Rüstung bei sich hat. Die Gruppe beschließt in den umliegenden Kneipen und Tavernen nach Orks Ausschau zu halten oder zu fragen. In einer dieser Kneipen werden die Helden zusammen mit dem Pixie und Eridene zu einer Taverne namens „Scheimars Oase“ geschickt. Nach einem halbstündigen Marsch erreichen sie die Taverne. Durch Unsinn des Pixies und einigen anderen Dingen verschafft sich die Gruppe Zugang zur Bar. Innen drin bietet sich folgendes Bild. Es ist ein riesiger Schankraum zu sehen mit einer steinernen Bar im Zentrum. Die Bardamen sind Meerjungfrauen, die in regelmäßigen Abständen die Getränke aus einem wassergefluteten Becken hervorholen. Beim Betreten des Schankraumes nehmen die Anwesenden erst Notiz von der Gruppe als Chinta den Raum betritt. Die Gruppe teilt sich auf. Das Pixie, Eridene, der Kronk und Chinta setzen sich an die Bar und bestellen verschiedene Getränke, unteranderem wird auch Bang geordert. Der Tiefling untersucht den Schankraum, die Zwergin versucht in die angrenzenden Hinterräume zu gelangen.

Exkurs: Segrimas Ausflug

Segrima schaffte es die Wachen vor einem sehr wichtig aussehen Gang derart zu verunsichern, dass diese beginnen sich über die bizarren Wünsche der Zwergin zu unterhalten. Diese Gelegenheit nutzt die Zwergin und schlüpft durch den bewachten Vorhang. Ihr offenbart sich, das diese Taverne zusätzlich ein Bordell beherbergt. Bei der Durchsuchung mehrerer Räume kann Segrima einen Ohrring und etwas Geld einsammeln. Schließlich wird Segrima durch die Puffmutter aufgegriffen und in einen dunklen Raum geführt. Dort erklärte Segrima abermals ihr Verlangen nach männlichen Orks. Dieser Wunsch, so meinte die Puffmutter wäre durchaus erfüllbar. Sie ging kurz weg und kam mit einem schwarzen Elb zurück. Dieser führte Segrima in einen weiteren fensterlosen Raum, gespickt mit Waffen und Rüstungen. Es stellte sich heraus, dass der schwarze Elb den Namen M’reliv trägt, der Besitzer der Bar ist und etwas mit dem Erscheinen der Orks zu tun hat. Er bittet Segrima ihre Waffen abzulegen und mit ihm den Raum zu verlassen. Seinen Nachdruck macht er mit einer kleinen Handarmbrust deutlich. An einem Käfig angekommen bittet er die Zwergin dort hineinzuklettern, was sie jedoch ablehnt. Als Belohnung schießt M’reliv ihr mit seiner Handarmbrust in den Rücken. Segrima geht schwerverletzt zu Boden.

Exkurs Ende

Lewelljen, dem die gesamte Szenerie suspekt erscheint, verlässt den Schankraum um einen Unsichtbarkeitszauber zu wirken. Als er diesen auf den Örtlichkeiten wirken kann und er mehr oder weniger unentdeckt zurück im Schankraum ist beschließt er der Zwergin zu folgen. Er folgt dem schwarzen Elben in den fensterlosen Raum und verbleibt dort zunächst. Er nimmt Segrimas Waffen an sich und ist wenig später an der Stelle, an der Segrima in den Rücken geschossen wurde. Etwas abseits stehend ruft Lewelljen „Feuer“ dies führt dazu, dass zum einen Tumult in der Taverne ausbricht und zum anderen, dass der Kronk und das Pixie sich seinen Weg an den Wachen vorbei zu Segirma und Lewelljen bahnt. Der Tiefling und Tirdas wittern die Möglichkeit fette Beute zumachen und beginnen die umherlaufenden Gäste zu bestehlen. Unteranderem werden dicke Geldsäcke von Barbaren und anderen Geschöpfen gestohlen. Derweil hackt Lewelljen mit der Zwergenskraja der Puffmutter den linken Arm ab, welche dann zu Boden geht. Der Kronk wird von einer nachsetzenden Wache schwer getroffen, das Pixie wird durch einen Bolzen aus der Armbrust M’relivs ebenfalls schwer getroffen. Tridas erbeutet mittlerweile eine teure Halskette und Karas erledigt seinen ersten Gegner. Der Dunkelelf zieht sich zurück, wird aber von Lewelljen und Chinta verfolgt. Als M’reliv in den Wirren der Gänge verschwunden ist kehren Chinta und Lewelljen zurück zu Segrima. Mittlerweile hat auch die Gruppe zu den anderen aufgeschlossen. Chinta bekommt von Eridene etwas Kraut, welches auf die Wunden der Zwergin eingerieben wird. Damit hat die Gruppe höchstens einen Tag gewonnen um Segrima zu retten.

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