Rolemaster - Die fallenden Würfel

48. Kapitel: Ifriti, Feuerriesen und ein Djinn

16.April, Status: Pässe für die Stadt erhalten, einmaliges Betreten
Naraja joined the group

17.April: Die Stadt wird von Ifriti und Feuerriesen bewacht.
Da Fatima in der Verschwörung eine Rolle spielt, müssen wir schon beim Einlass vorsichtig sein.
Bevor wir in die Stadt gehen, kontrollieren wir die Arbeiten am Flugschiff, 50 feuerhaarige Zwerge zerlegen ordentlich das Schiff und sammeln Einzelteile zusammen. Man kann sehen, dass mehrere Personen gepfählt wurden, die anscheinend versucht haben, etwas dieser Einzelteile zu stehlen.
Leveljen wird von einem Mann (40, wettergegärbtes dunkelhäutiges Gesicht, kräftig gebaut) auf “elbisch” angesprochen: „So etwas passiert, wenn man keinen guten Steuermann hat“. Dieser Mann wird von seinem Begleiter / Diener als Captain angeredet.
Levelljen spricht den Captain an, dieser heißt Robur und besitzt ein Himmelsschiff und kommt aus dem Reich der Sternenkrone hinter der Korallenstrasse. Er reist am 21. wieder ab, kampiert im Fremdenviertel, sein Schiff heißt Silberpinie.

Wir betreten die Stadt, wobei der Wächter-Ifrit sich als Abdul Ibin Kasratom vorstellt. Bei der Überprüfung unserer Sachen interessiert sich Abdul besonders für Kasras Ring.
Daraufhin untersucht Leveljen nochmal diesen Ring: Zauberring, den man zum Benutzen am Finger tragen muss, vielleicht ein Beschwörerring. Abdul hatte den Eindruck, dass es nach Djinn roch, als er den Ring in der Hand hielt.

Nachdem wir durch das Tor sind, erstreckt sich vor uns eine riesige schwarze Brücke aus Obsidian, die über ein Feuermeer zur Stadt führt, welche ca. 20 km entfernt liegt. Es ist heiß.
Auf der Brücke treffen wir einen Südländer mit einem Stab, der uns warnt, dass wir einen bösen Ort betreten.
Kasra:“Wo kommen all die Sklaven her?” – “Von den Wünschen der Menschen.”

Gegen Ende unserer Reise bekommen wir den Eindruck, dass wir bergauf gegangen sind. Rückblickend fällt uns auf, dass wir inzwischen ca. 700m über dem Meer sind. Der Eingang der Stadt wird von zwei riesigen Türmen bewacht. Zu beiden Seiten des mächtigen Tores sind jeweils 20 Feuerrisen postiert, die dem Verkehr auf der Brücke zusehen. Durch die Stadtmauer hindurch erblicken wir eine gewaltige Bronzeschüssel mit 10 Meilen Durchmesser, in der die Stadt gebaut ist. Die Stadt hat mehrere Ebenen. Zwischen den prächtigen Strassen sieht man bronzene Luftschiffe und fliegende Teppiche. Türme, Minarette und eine fliegende Pyramide erstrecken sich vor uns.
Ein Straßenjunge bietet uns eine Stadtführung an. Wir lassen uns von ihm zu Rasis Raststätte führen, die in der Unterstadt liegt: “Vorsicht mit dem Geländer von der Straße, die sind nicht überall gut erhalten.” Der Weg führt uns durch das Fremdenviertel, in dem Villen und einfache Häuser nebeneinander stehen und viel Handel zu sehen ist.
In der Unterstadt gibt es alle möglichen Rassen. Ein paar kleine Sänften aus schwarzem Mithril ziehen an uns vorbei. “Der Einäugige Jack” wird uns für Glücksspiel empfohlen.

Wir beobachten ein Rennen, bei dem der Läufer durch einen Graben laufen muss, in dem durch Schwefeldämpfe zufällig Feuerströme entfachen. Es wird eifrig gewettet, ob der Läufer es schafft den Graben zu überleben. Dieser Läufer schafft es nicht.

Wir werden durch eine Karawanserei geführt, in deren Nähe auch der Sklavenmarkt ist. Auf der “Nächsten Straße Der Verdammten” erstreckt sich der Sklavenmarkt in Form von Käfigen, die die Straße entlang aufgestellt sind. Elfen, Zwerge, Menschen – alles dabei.
Die Käfige werden von Feuerriesen und Ifriti bewacht. Die Schlösser sind hochwertig. Auch hier sehen wir einen Mann mit einem schwarzen Stab. Dieser Stab hat einen schakalförmigen Kopf. Die Preise für die besseren Sklaven (Gladiatoren, hübsche Sklavinnen) liegen schon im Bereich von tausend bzw. mehreren tausend Goldstücken. Chinta oder Jasmina können wir erst mal nicht finden.

Wir erreichen Rasis Raststätte. Rasi ist ein haar- und bartloser Zwerg. Wir nehmen das Rasis als Unterkunft. Um Geld zu verdienen empfiehlt Rasi uns die Kämpfe in der Arena.
Wir ziehen los, um uns dies erstmal anzusehen. Naraja möchte „die Stadt erkunden“, wohl vor allem den Inhalt fremder Geldbeutel.

Im Einäugigen Jack fällt der Kronk dem Barkeeper recht schnell auf. Dieser wirbt den Kronk als Kämpfer für die Arena an. Eigentlich möchte sich der Kronk erstmal einen Kampf ansehen, aber dies würde Eintritt kosten. Also beschließt der Kronk, die Arena aus dem Ring heraus zu besichtigen.
Als Einstiegskampf wird dem Kronk ein untoter fauliger Leichnam angeboten, was ihm aber nicht so zusagt. Daher einigt sich der Kronk mit dem Barkeeper darauf, sich erst mal einem anderen Gladiator zu stellen.

Während Naraja seinem Tun erfolgreich nachgeht, wird ein anderer Junge bei einem Diebstahl erwischt und abgeführt. Diese Aufregung nutzt Naraja, um weitere Beute zu machen.
Im Rasis zeigt uns Naraja ihre Beute. Zwei Fußkettchen aus seltenem Wahrglas mit Edelsteinen. Sehr wertvoll und wahrscheinlich magisch. Die Tempeltänzerin meint, die Kettchen strahlen eine positive Energie aus.

Die Gruppe geht nun zur Arena. Dort werden der Kronk und Tirdas schon erwartet. Aus der Arena werden gerade die Überreste des Vorkampfes herausgetragen. Der Kronk betritt sogleich den Ring, ihm gegenüber betritt eine leicht bekleidete Amazone mit hölzernen Kampfstab den Ring. Sie landet zwar den ersten Treffer, aber der Kampfstab kann gegen das Kettenhemd des Kronk nicht viel ausrichten. Nach zwei Schlägen liegt die Amazone bewusstlos am Boden. Das Publikum entscheidet, dass die Amazone überleben soll. Da sie anscheinend keine Helfer hat, wirft der Kronk die Verwundete über seine Schulter und trägt sie aus dem Ring. Naraja hat in den Publikumsrängen den Kampf beobachtet und auf den Kronk gewettet. Er kann den Einsatz verdoppeln und setzt den gesamten Gewinn auf Tirdas, der nun kämpfen wird.
Während Kasra die Amazone verbindet, Levelljen den Kronk beglückwünscht, stellt sich Tirdas seinem Gegner, ein Kämpfer in Pluderhosen mit Krummsäbel und Schild. Das Schild stellt Tirdas auch vor eine schwierige Aufgabe, oder liefert er dem Publikum eine gute Show? Aber Tirdas ist ein geschickter Kämpfer und mit seinem strategischen Vorgehen auch überlegen. Nach einem spannenden Schlagabtausch fällt Tirdas Gegner bewusstlos zu Boden. Auch für diesen Kampf kassiert Naraja den doppelten Wetteinsatz. Da die Wetten erfolgreich verliefen, sieht Naraja davon ab, den Buchhalter um die verlorenen Wetteinsätze der anderen Zuschauer zu erleichtern.

Im Rasis angekommen trinkt der Kronk mit dem Besitzer ein ordentliches Bier und erzählt seinem Zwergenkollegen von den erfolgreichen Kämpfen. Ebenfalls bringt er in Erfahrung, wo man am besten mit teuren und seltenem Schmuck handeln kann. Rasi empfiehlt ihm den Basar der Waffen auf der oberen Ebene. Dort sollen wir die Gaststätte “Der Grüne Tiger” aufsuchen. Er warnt den Kronk aber auch vor Gefahr, nicht alle, die Rasi dorthin geschickt hat, seien wiedergekommen.

Naraja begab sich – so wie er den Hinweis bekommen hatte – in die obere Ebene, wo er sich in das Teehaus setzte, eine Wasserpfeife und einen Tee bestellte und – wie ihm geheißen – ein wenig mit dem Kettchen spielte.

Leider tat sich nicht viel – es schien einfach keiner darauf zu reagieren.
Was Naraja nicht bemerkte, dass die Bedienung wohl nicht ganz zu sein schien, was sie war und wohl schon auf das Kettchen zu reagieren schien.
Da Naraja nicht den gesamten Weg umsonst die vielen endlosen Treppen hinaufgestiegen sein wollte und durchaus ineresse hatte, dieses Kettchen in etwas verwertbares und hoffentlich weniger auffälliges / gefährliches zu tauschen, sprach er die Bediehnung darauf an, ob sie wohl wüsste, wo man besonders excellente und exquisite Händler / Schmuckhersteller finden könnte, die recht Seltenes und Ungewöhnliches anbieten würden.
Er bekam einen Hinweis und machte sich sodann auf den Weg.

Alsbald traf er auf einen recht speziellen Laden, wo er sich interessiert umschaute.
Die Händlerin fragte neugierig nach seinen Wünschen und Narja gab vor, er suche etwas sehr spezielles für eine besondere Dame zum Geschenk.
Er erfuhr, dass diese Steine in unterschiedlichen Farben mit unterschiedlichen Gaben/Fähigkeiten verwendet wurden – leider konnte ihm die Händlerin nicht sagen, wofür die grüne Farbe stünde.
Jedoch schien die Händlerin zu bemerken, dass er ein recht intensives Interesse an diesen hatte und er nicht ganz die Wahrheit über seinen Besuch sagte.
Wie auf magische Weise brachte sie ihn doch tatsächlich dazu, ihr die Wahrheit zu sagen und ihr das Kettchen zu zeigen.
Sie konnte ihm die magische Wirkung dieses Gegenstandes bestätigen und meinte, dass der Träger dieses Kettchens niemals wieder Essen und Trinken müsse.
Trotz dieser sehr reizvollen Fähigkeit wollte Naraja das Kettchen jedoch lieber verkaufen, da er sich nicht sicher war, dass das Tragen dieses Kettchens nicht früher oder später Probleme mit sich bringen würde – zudem es ja nicht ganz freiwillig bei ihm gelandet war…
Er ließ sich mit der Händlerin auf einen Kaufpreis von 2.000 Gold ein und machte sich schleppend mit einem Sack voller Gold auf den Rückweg – glücklich, dass er nun die Treppen nur noch abwärts bewältigen musste.

Wie er das Gold am sichersten und unauffälligsten verwahren würde, darüber würde er sich später Gedanken machen.
Sicher ließe sich auf dem Waffenmarkt in den Oberen Ebenen einiges an Gold zu einer exquisiten und nützlichen Waffe machen…

Zeitgleich zu Narajas Erlebnis:
Entgegen aller Warnungen benutzt Kasra den magischen Ring und beschwört einen Djinn der ihm eine kleine Tasse mit Kaffee anbietet. Nach kurzem Gespräch trinkt Kasra den Kaffee und der Djinn verschwindet wieder. Von der Straße sind Marschgeräusche zu hören. Aus Angst vor der Ifriti-Wache verteilt sich die Gruppe. Während sich einige im Schankraum verstecken, flieht Kasra aus dem Fenster auf die Straße. Glücklicherweise behelligt uns die Wache nicht. Wir erfahren, dass der Hinterausgang der Bar zu den Kanälen mit Schwefelfeuer führt.
Kasra entscheidet sich, nachdem sich die Aufregung gelegt und der Kaffee noch immer seine Wirkung tut einen Spaziergang zu machen – allein. Unterwegs trifft Kasra auf ein Feuerelementar welches ihn umgehend angreift und verfolgt. Kasra sucht Schutz in einer Kupferschmiede, wird jedoch vom Schmied verraten und geht nach einem extrem kurzen Schlag"abtausch" bewusstlos zu Boden.

Die restlichen Gruppenmitglieder vermissen Kasra nach einer Weile. Daher machen sie sich mitten in der Nacht auf die Suche nach ihm.

18. April
Morgens 8 Uhr kehren nach erfolgloser Suche die Helden völlig erschöpft ins Rasis zurück. Wortlos vertilgen die Gefährten ihr Frühstück und legen sich schlafen.
Der Kronk schläft noch während Tirdas, Naraja und Lewelljen sich mit einem kräftigen Spätfrühstück stärken und sich wieder auf die Suche machen. Sie kehren zu dem Haus mit der verbrannten Tür, die ihenn in der Nacht schon auffiel, zurück.
Lewelljen möchte sich zur Tarnung im Laden Ware angucken, und versucht herauszufinden, was mit der Tür passiert ist. Lewelljen fragt mehr oder weniger subtil den Ladenbesitzer nach der verbrannten Tür. Aber der Besitzer erzählt trotzdem was passiert ist.
Tirdas findet einen Block weiter mehr Brandspuren.

Die Gruppe erfährt nach einigen Nachforschungen, dass Kasra entweder in der “Strafarena” oder im “Minarett der Schmerzen” festgehalten wird – schließlich wurde er von “Der Obrigkeit” gefangen genommen. Die Gruppe sucht eine Entscheidung, wie man Kasra (aus der Arena) befreien kann – oder ob man ihn (aus dem Minarett) befreien kann.
Auf den Straßen in der Nähe des Minarettes der Schmerzen sieht die Gruppe wie Chinta und Jasmina in Käfigen in Richtung Sklavenmarkt transportiert werden.

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azraelis

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